Statistiken zum Glücksspiel

Statistiken zum Glücksspiel

Statistiken und Studien zu Glücksspiel und Glücksspielmarkt

Der Glücksspielmarkt in Deutschland als Teil des Freizeitmarktes ist durch eine staatliche Regulierung gekennzeichnet. Die gesetzlichen Grundlagen für die Ausrichtung von Glücksspielen stellt der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) in Verbindung mit den jeweiligen Glücksspielgesetzen der Bundesländer dar. Grundsätzlich ist Glücksspiel in Deutschland gemäß § 284 StGB verboten. Ausnahmen sind möglich und unterliegen dem Recht der Länder.

Im gesamten Glücksspielmarkt in Deutschland wurde im Jahr 2014 ein Bruttospielertrag von rund 9,64 Milliarden Euro erzielt. Die Spielautomaten sowie der Lotto- und Totoblock haben daran den größten Anteil. Insgesamt 291.000 Unterhaltungsautomaten waren im Jahr 2015 in Deutschland aufgestellt, davon rund 92 Prozent mit Geldgewinn. Der Umsatz belief sich im Aufstellerbereich in der Unterhaltungsautomatenwirtschaft auf rund 4,8 Milliarden Euro. Der Staat nahm aus der Vergnügungs-, Umsatz- und Gewerbesteuerzahlung in der Unterhaltungsautomatenwirtschaft im Jahr 2014 insgesamt 1,12 Milliarden Euro ein.
Im nicht-regulierten Glücksspielmarkt erreichte Online-Casino im Jahr 2014 den höchsten Bruttospielertrag. Danach folgten private Sport- und Pferdewetten & Online-Zweitlotterien sowie Online-Poker.
Für rund 70 Prozent der Deutschen ist der Geldgewinn das Hauptmotiv des Glücksspiels. Weitere Motive sind Aufregung und Geselligkeit. Im Jahr 2014 erfasste die Polizei insgesamt 781 Fälle von Glücksspiel als Straftat.




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