Seit Ende Februar hält der Krieg im Nahen Osten mittlerweile die Welt in Atem, und eine schnelle Lösung des Konflikts scheint weiterhin nicht in Sicht zu sein. Die Auswirkungen des Krieges sind auch in Deutschland bereits spürbar. Vor allem Autofahrer sind unmittelbar betroffen. Die iranische Blockade der Straße von Hormus und wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Golfregion haben den weltweiten Ölpreis in die Höhe schießen lassen, was zu einem starken Anstieg der Spritpreise geführt hat.
Besonders stark betroffen ist der Preis für Diesel, der zuletzt 54 Cent pro Liter höher lag als bei Kriegsbeginn. Laut Daten des ADAC liegt der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel zuletzt nah am Allzeithoch aus dem März 2022. Damals hatte der Angriff Russlands auf die Ukraine die Energiepreise in die Höhe schnellen lassen. Wie unsere Grafik zeigt, ist auch der Preis für Super (E10) zuletzt deutlich gestiegen. Mit „nur“ 30 Cent liegt der Anstieg jedoch deutlich unter dem Preissprung von Dieselkraftstoff. Auch Super erreichte im März 2022 seinen historischen Höchstwert. Dieser lag bei 2,203 Euro.
Wie extrem die aktuellen Preise sind, zeigt ein Blick auf die Allzeithochs von Diesel und Benzin vor dem Ukraine-Krieg. Bis 2022 lag das Allzeit-Tageshoch für Diesel bei 1,572 Euro (14.11.2021). Der Höchstwert für Super E10 lag bei 1,709 Euro (13.09.2012).




















