In der Nacht zum heutigen Montag hat die proiranische Hisbollah-Miliz in den Krieg gegen den Iran eingegriffen und dabei Israel attackiert. Das israelische Militär reagiert mit Gegenschlägen im gesamten Libanon. Wie die Statista-Infografik auf Basis von Schätzungen des US-Thinktanks Council on Foreign Relations zeigt, ist die Hisbollah nach personellem Umfang ein wichtiger Teil des bewaffneten Netzwerks des Irans im Nahen Osten.
Den Daten zufolge liegen bei der personellen Größe der Milizen die Badr-Organisation (Irak), die Hisbollah (Libanon) und die Hamas (palästinensische Autonomiegebiete) mit mindestens 30.000 Mitgliedern an der Spitze. Auch im Jemen, dem Irak, in Syrien und Bahrain gibt es Milizen, die vom Iran unterstützt werden, wie die Grafik weiterhin zeigt. Die aufgeführten Milizen werden über die Quds‑Einheit mit Geld, Waffen und Ausbildung unterstützt, um den regionalen Einfluss des Irans auszuweiten.
Die Milizen werden nach Einschätzung von Experten über die Quds‑Einheit mit Geld, Waffen und Ausbildung unterstützt, um den regionalen Einfluss des Iran auszuweiten. Durch diese so genannte Proxy‑Strategie kann der Iran Gegner wie die USA und Israel angreifen lassen und dabei die eigene Verantwortung verschleiern. Hierdurch versucht der Iran eine direkte Konfrontation mit den USA und Israel zu vermeiden.
Die Quds‑Einheit ist eine Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), die für Auslandseinsätze und verdeckte Operationen zuständig ist und pro‑iranische Gruppen im Ausland mit Geld, Waffen und Ausbildung unterstützt. Sie gilt als zentraler Akteur hinter Irans Netzwerk von Milizen und wird von westlichen Staaten, darunter den USA, als eine für Terroranschläge und asymmetrische Kriegsführung verantwortliche Organisation eingestuft.




















