In Finnland und Schweden sind Schlafprobleme besonders weit verbreitet. In Finnland geben 51 Prozent der Befragten an, unter Schlafproblemen zu leiden, in Schweden sind es 50 Prozent. Auch in Polen ist der Anteil mit 46 Prozent vergleichsweise hoch. Deutschland liegt mit 42 Prozent ebenfalls im oberen Bereich. Das zeigt eine Erhebung der Statista Consumer Insights.
Viele europäische Länder liegen damit deutlich über zahlreichen Staaten in Asien. Während etwa Frankreich oder Belgien auf 39 Prozent kommen, liegt der Anteil in Spanien bei 36 Prozent. Noch niedriger sind die Werte in Teilen Asiens: In Indien berichten 27 Prozent von Schlafproblemen, in Japan 25 Prozent und in China 24 Prozent.
Die Unterschiede könnten auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein. Arbeitsbelastung, Stress, Bildschirmnutzung oder Lebensgewohnheiten gelten als wichtige Einflussfaktoren für die Schlafqualität. Experten zufolge könnte insbesondere in industrialisierten Gesellschaften ein hoher Leistungsdruck dazu beitragen, dass Schlafprobleme häufiger auftreten.



















