Steigende Kosten und versteckte Gebühren sind für viele Verbraucher das größte Hindernis bei der Nutzung kostenpflichtigen Medienangeboten. In Deutschland nennen 39 Prozent diesen Grund, deutlich vor allen anderen Barrieren. Das zeigt eine Umfrage der Statista Consumer Insights. Mit Abstand folgen strukturelle und inhaltliche Gründe: 28 Prozent kritisieren die Vielzahl an Anbietern, während 22 Prozent Werbung in bezahlten Angeboten ablehnen. Auch automatische Verlängerungen ohne Erinnerung (16 Prozent) sowie Überforderung durch zu viel Auswahl (15 Prozent) spielen eine Rolle. Zusätzliche Optionen und technologische Hürden wie teure Geräte für Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) bleiben mit 14 beziehungsweise 12 Prozent nachrangig.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Preiswahrnehmung und Transparenz zentrale Stellhebel im Wettbewerb sind. Anbieter könnten durch klarere Preismodelle und weniger versteckte Kosten Vertrauen gewinnen. Gleichzeitig würde eine bessere Bündelung von Inhalten oder einfachere Angebotsstrukturen helfen, die wahrgenommene Komplexität zu reduzieren.
Statista Consumer Insights sind ein datenbasiertes Marktforschungs- und Analyse-Tool auf Basis großer, repräsentativer Online-Befragungen in vielen Ländern, das detaillierte Informationen zu Konsumverhalten, Einstellungen, Mediennutzung, Markenwahrnehmung und Zielgruppen liefert. Unternehmen, Agenturen, Marktforscher und Strategen nutzen dieses Angebot, um Zielgruppen zu definieren, Märkte und Marken zu vergleichen, Trends zu beobachten und Kampagnen oder Produktstrategien gezielt auf bestimmte Konsumentensegmente auszurichten.





















