"Die Bundesregierung ist mit einem Vertragsvolumen von mindestens 8,35 Milliarden Euro an US-Konzerne gebunden", so Gabriel Rinaldi von der Süddeutschen Zeitung. Rinaldi stützt sich dabei auf eine kürzlich veröffentlichte Antwort zu einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag. Demnach haben Bundesministerien und ihnen nachgeordnete Behörden allein im vergangenen Jahr 629 Millionen Euro für Softwarelizenzen ausgegeben. Ein Großteil dieser Ausgaben entfällt auf Microsoft-Produkte.
Insgesamt beläuft sich die Anzahl der Arbeitsplätze in der Bundesregierung mit Microsoft-Lizenzen aktuell auf rund 473.000. Allein auf das Bundesverteidigungsministerium entfallen davon etwa 250.000. Dahinter folgen mit großem Abstand das Bundesinnenministerium (74.349) und das Bundesfinanzministerium (63.588). Dagegen sind Arbeitsplätze mit alternativen Programen wie zum Beispiel Linux oder Libre Office eher die Ausnahme. So liegt die Zahl der vollständig Microsoft-freien Arbeitsplätze aktuell bei knapp über 12.000.




















