Der Iran-Krieg wirkt sich auf die Ölversorgung der Welt und damit unter anderem auch auf die Energiepreise aus. In Deutschland stiegen diese im März um 6,3 Prozent. Das die Teuerung nicht noch höher ausfällt könnte daran liegen, dass nur eine Bruchteil des für den deutschen Markt bestimmten Rohöls durch die Straße von Hormuz transportiert werden muss.
Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge kamen deckte die Bundesrepublik nur 6,1 Prozent ihres Rohölbedarfs über Länder aus dem Nahen Osten, "genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Israel. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland."
Deutschland hat seine Rohölimporte in den letzten Jahren diversifiziert. Kam 2020 noch fast ein Drittel des Rohstoffs aus Russland, gibt es mit Norwegen, den USA Libyen und Kasachstan gleich vier Hauptlieferanten. Einen wichtige Rolle spielen außerdem noch Öllieferungen aus dem Vereinigten Königreich, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.




















