Weltweit waren politische Unruhen der häufigste Auslöser für Beschränkungen des Internetzugangs im Jahr 2025. Laut Surfshark machten sie mehr als die Hälfte der neu registrierten Fälle aus. Besonders häufig kam es dabei zu regionalen Internet-Shutdowns, die sowohl die Kommunikation unter Demonstrierenden bzw. Aufständischen als auch den Informationsfluss nach außen erschweren sollen.
In mehreren Fällen verhängten Regierungen auch Beschränkungen im Zusammenhang mit Wahlen oder wichtigen politischen Ereignissen. So führten beispielsweise Kamerun und Tansania während der Wahlperioden Sperren oder Plattformverbote ein, während Venezuela während der Amtseinführung von Präsident Nicolás Maduro im Januar 2025 vorübergehend Telegram blockierte. Auch andere soziale Netzwerke waren 2025 von staatlichen Sperrungen betroffen, wobei Telegram, Facebook, YouTube, Instagram und X die am häufigsten eingeschränkten Dienste waren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass besonders autoritäre Regime dazu neigen, den Zugang zum Internet zu beschränken oder zu blockieren. In den allermeisten Fällen geht es dabei darum, Kritiker stummzuschalten, den ungefilterten Zugang zu Informationen zu behindern und somit die eigene Macht zu schützen.





















