Dieselkraftstoff ist weiterhin besonders teuer. Im Mai 2026 liegt Diesel noch 77,4 Prozent über dem Niveau von 2020. Die Infografik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts verdeutlicht damit, dass Energiepreise trotz zwischenzeitlicher Entspannung weiterhin deutlich überdurchschnittlich sind.
Auch andere Kraftstoffe und Dienstleistungen zeigen erhöhte Werte, bleiben jedoch darunter. Superbenzin erreicht im Mai 2026 einen Abstand von 55,8 Prozent, während Fastfoodrestaurants bei 41,5 Prozent liegen. Geringer fällt der Anstieg bei ÖPNV-Tickets mit 31,0 Prozent sowie bei den Verbraucherpreisen insgesamt mit 25,0 Prozent aus. Die Preisentwicklung ist damit stark von einzelnen Gütergruppen geprägt.
Die anhaltend hohen Energiepreise spiegeln die Abhängigkeit von globalen Rohstoffmärkten wider. Schwankungen könnten sich weiterhin direkt auf Transportkosten und damit auf viele andere Preise auswirken. Entsprechend würde die Entwicklung bei Kraftstoffen auch künftig eine zentrale Rolle für die Inflation spielen.
Mit dem Begriff Inflation wird die Geldentwertung, also das Absinken des Geldwertes, bezeichnet. Verbraucher und Unternehmen bemerken diese Entwertung durch ein Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte wie Konsumgüter (z.B. Nahrungsmittel) oder Investitionsgüter (wie z.B. Maschinen). Der Verbraucherpreisindex bildet die Preisentwicklung für die privaten Verbrauchsausgaben ab und zeigt bei einer Steigerung des Indexes die aktuelle Höhe der Inflation an





















