In den OECD-Ländern, in denen per Selbstauskunft Daten über das eigene Körpergewicht erhoben werden, ist im Schnitt fast ein Fünftel der Bevölkerung fettleibig. Das geht aus der aktuellen Ausgabe des Berichts Health at a Glance der internationalen Organisation hervor. Besonders hoch ist die Adipositas-Prävalenz in den USA. Hier sind über ein Drittel der Bevölkerung stark übergewichtig - Tendenz steigend. Deutschland liegt mit einem Anteil von etwa 16,7 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt. Männer waren in allen untersuchten Ländern häufiger übergewichtig oder fettleibig als Frauen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gilt ein Body-Mass-Index (BMI) von über 25 als übergewichtig und von über 30 als adipös. Fettleibigkeit wird mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, zum Beispiel mit Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedenen Krebsarten. Eine der wichtigsten Ursachen für starkes Übergewicht ist ungesunder Ernährung - zum Beispiel können sich 19 Prozent der für die Statista Consumer Insight befragten US-Amerikaner:innen kein gesundes Essen leisten. Daneben spielen aber auch Faktoren wie genetische Veranlagung und Umwelteinflüsse eine Rolle.




















