Die Finn:innen sind laut World Happiness Report 2026 die glücklichsten Menschen der Welt - und das bereits das neunte mal in Folge. Die von Gallup durchgeführte Erhebung basiert auf einer einzigen Frage zur Lebensbewertung, der sogenannten Cantril-Skala. Dabei bewerten die Befragten die Zufriedenheit mit ihrem derzeitigen Leben auf einer Zehn-Punkte-Skala (schlechtestmögliches Leben = 1, bestmögliches Leben = 10). Hinter Finland folgen mit Island und Dänemark zwei weitere skandinavische Länder.
Warum die Finn:innen so glücklich sind? Salla Lamminpää verweist gegenüber der Tagesschau darauf, dass ihr Land eine eine sehr bescheidene Nation. Außerdem würden Eisbaden und saunieren eine große Rolle spielen. Der kanadische Wirtschaftswissenschaftler John Helliwel, der auch am Glücksreport mitarbeitet, bestätigt diese Einschätzung: Gemeinsam Dinge zu tun, macht Menschen glücklich", erklärt Helliwell. "Sauna und Eisschwimmen sind gute Beispiele. Sie sind körperlich anstrengend - und das schweißt vielleicht extra stark zusammen." Noch wichtiger seien aber Faktoren wie gegenseitige Unterstützung und ein funktionierender Sozialstaat, so der Wirtschaftswissenschaftler.
Deutschland hat sich gegenüber dem Vorjahr und fünf Plätze verbessert und liegt derzeit auf dem 17. Rang. Laut Helliwell ist das ein guter Wert für großes europäisches Land. Tatsächlich sind die Platzierungen von Ländern wie Großbritannien (29), Frankreich (35) oder Spanien (41) sind deutlich schlechter. Indes sind die Bedingungen in Westeuropa im Vergleich mit dem unteren Ende des Rankings regelrecht paradiesisch. Dort befinden sich mit Sierra Leone und Malawi aktuell zwei afrikanischen Staaten auf den Plätzen 145 und 146 gefolgt von Afghanistan auf dem letzten Platz.









