Der Anteil der Weltbevölkerung in extremer Armut ist seit den 1980er-Jahren drastisch gesunken. Während 1981 noch 47,1 Prozent der Menschen mit weniger als 3 US-Dollar pro Tag auskommen mussten, liegt dieser Wert 2024 nur noch bei 10,4 Prozent. Das verdeutlicht die Infografik auf Basis von Weltbank-Daten. Auch bei der höheren Schwelle von 8 US-Dollar zeigt sich ein deutlicher Rückgang, wenn auch auf höherem Niveau.
Die Entwicklung verläuft über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich nach unten, mit besonders starken Fortschritten seit den 2000er-Jahren. Zwischen 2000 und 2015 halbierte sich der Anteil der extrem Armen nahezu. Auffällig ist jedoch eine kurze Unterbrechung dieses Trends um 2020, als der Wert wieder leicht anstieg, bevor er anschließend weiter sank.
Der langfristige Rückgang spiegelt strukturelle Veränderungen in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern wider, etwa durch Wirtschaftswachstum und bessere Integration in den Welthandel. Gleichzeitig zeigt das weiterhin hohe Niveau bei 8 US-Dollar, dass ein großer Teil der Weltbevölkerung trotz Fortschritten wirtschaftlich verwundbar bleibt.
















