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Statistiken zur Weltbevölkerung

Laut Weltbevölkerungsuhr der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung leben aktuell (Stand 25. August 2021) rund 7,89 Milliarden Menschen auf der Welt. Die Zahl der Erdenbewohner wird sich laut einer UN-Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,74 Milliarden und bis 2100 auf 10,87 Milliarden erhöhen. Die Länder mit der größten Bevölkerung 2020 sind China (1,4 Milliarden Einwohner), Indien (1,38 Milliarden Einwohner) und die USA (330 Millionen Einwohner). Bezogen auf die Bevölkerung nach Kontinenten leben Mitte des Jahres 2020 rund 59,5 Prozent der Menschen in Asien.

Bevölkerungswachstum in Afrika - Bevölkerungsrückgang in Europa

Momentan wächst die Weltbevölkerung jährlich um rund 82,4 Millionen Menschen. Die Länder mit dem höchsten Bevölkerungswachstum im Jahr 2020 waren Malta, der Niger und Bahrain, insgesamt wird das Ranking von afrikanischen Staaten dominiert. In der Liste der Länder mit dem höchsten Bevölkerungsrückgang dominieren hingegen ost- und südosteuropäische Staaten, die aufgrund des Lohn- und Entwicklungsgefälles zu Westeuropa mit hohen Auswanderungszahlen zu kämpfen haben. Bei den Zahlen zum Bevölkerungswachstum wie auch zum Bevölkerungsrückgang handelt es sich nicht nur um die natürliche Bevölkerungsentwicklung, die sich ausschließlich aus der Verrechnung der Geburten und Sterbezahlen im jeweiligen Land ergibt. Die Migrationsbewegungen, also die Zahl der Einwanderungen und Auswanderung fließen in die Berechnung der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung ein. Wichtig für die Bevölkerungsentwicklung sind neben Wanderungsbewegungen (Migration) und der Lebenserwartung die Fertilitätsraten, auch Gesamtfruchtbarkeitsrate genannt. Die Länder mit den höchsten Fertilitätsraten liegen fast alle in Afrika. Spitzenreiter ist der Niger, wo eine Frau durchschnittlich rund 6,8 Kinder zur Welt brachte (2019). Allgemein sinkt die Fertilitätsrate mit zunehmender wirtschaftlicher Entwicklung eines Landes.

In vielen wohlhabenden Ländern geht die Zahl der Geburten daher zurück: An der Spitze der Länder mit den niedrigsten Fertilitätsraten im Jahr 2019 stehen Südkorea mit 0,92 Geburten je Frau, Puerto Rico mit 1,04 Geburten je Frau und Malta mit durchschnittlich 1,05 Geburten je Frau. Insgesamt dominieren europäische Staaten im Ranking der Länder mit den geringsten Fertilitätsraten weltweit. Zudem zeigt dies auch die Aufschlüsselung der Fertilitätsrate nach Kontinenten: Während in Afrika im Jahr 2020 jede Frau geschätzt durchschnittlich 4,4 Kinder bekam, waren es in Europa nur 1,5. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 2,3 Kindern. Das natürliche Bevölkerungswachstum (ohne Berücksichtigung der Migration) ist daher in Afrika mit durchschnittlich 2,5 Prozent am höchsten - in Europa hingegen würde die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung von außen stagnieren oder sinken.

Demografischer Wandel in den Industriestaaten - Kampf gegen die Vergreisung

Insbesondere für die Industriestaaten ist der demografische Wandel ein wichtiges Thema; er ist geprägt durch eine zunehmende Alterung der Bevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Einwohnerzahlen. Die Länder mit dem höchsten Durchschnittsalter (Medianalter) im Jahr 2020 sind Japan (48,4 Jahre), Italien (47,3 Jahre) und Martinique (47 Jahre). In Japan, Monaco, Martinique und Italien ist der Bevölkerungsanteil über 64 Jahren am höchsten, wobei Japan mit 29 Prozent den Spitzenwert hält. Auch Deutschland muss sich mit einer zunehmenden Vergreisung der Gesellschaft auseinandersetzen, mit einem Anteil von rund 22 Prozent ist mehr als jeder fünfte Deutsche 64 Jahre und älter. Japan steht zudem mit 84 Jahren an zweiter Stelle der Länder mit der höchsten Lebenserwartung (Hongkong liegt mit 85 Jahren auf Platz eins).

Deutliche Unterschiede in der Altersstruktur: Junges Afrika und altes Europa
Die jüngsten Altersstrukturen finden sich in Afrika. Sowohl die meisten der Länder mit dem niedrigsten Durchschnittsalter der Bevölkerung als auch der Großteil der Staaten mit dem höchsten Bevölkerungsanteil der unter 15-Jährigen liegen in dieser Weltregion. Umgekehrt ist der Anteil von Kindern und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung in keiner Weltregion so niedrig wie in Europa. Anteilig machen Kinder und Jugendliche bereits seit den 1970er Jahren einen immer kleiner werdenden Teil der Gesellschaft aus und Prognosen zur Entwicklung des Anteils von Kindern und Jugendlichen an der Weltbevölkerung skizzieren einen eindeutigen Trend: Im Jahr 1970 waren noch rund 43,7 Prozent der gesamten Weltbevölkerung minderjährig, im Jahr 2020 sind es nur noch 30,2 Prozent gewesen und bis zum Jahr 2100 wird nur noch jeder fünfte Mensch auf der Erde minderjährig sein (21 Prozent).

Europäer und Nordamerikaner leben am längsten
Der Bevölkerungsanteil Minderjähriger an der Gesamtbevölkerung ist in Afrika zwar höher als im Rest der Welt, gleichzeitig ist aber auch die Lebenserwartung in Afrika sehr viel niedriger als in allen anderen Regionen der Erde. Im Ranking der Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung weltweit sind nur afrikanische Staaten vertreten.
In der Zentralafrikanischen Republik hat die durchschnittliche Lebenserwartung im Jahr 2019 rund 53 Jahre betragen - die niedrigste Lebenserwartung weltweit. Zum Vergleich: Die niedrigste Lebenserwartung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben die Bürger von Bulgarien. Mit durchschnittlich 73,6 Jahren leben Menschen in Bulgarien jedoch immer noch rund 20 Jahre länger als die Bürger der Zentralafrikanischen Republik. Im Vergleich der Lebenserwartung nach Kontinenten liegt Afrika dementsprechend mit 63,5 Jahren an letzter Stelle. Der weltweite Mittelwert beträgt rund 72,5 Jahre, Nordamerika und Europa sind mit 78,5 Jahren die beiden Regionen mit der höchsten Lebenserwartung. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen ist auf allen Kontinenten höher als die der Männer.

Bevölkerungsdichte und Urbanisierung

Die Bevölkerungskonzentration ist in den Regionen der Erde sehr unterschiedlich. So beträgt die Bevölkerungsdichte in Asien rund 149,6 Einwohner pro Quadratkilometer, während in Nordamerika nur rund 19,8 Bewohner auf der gleichen Fläche leben. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 59,9 Einwohnern (jeweils 2020). Zu den Ländern mit der höchsten Bevölkerungsdichte zählen überwiegend kleine Stadtstaaten und Inselstaaten. Den ersten Platz belegt Macao (China) mit rund 20.778 Einwohnern pro Quadratkilometer. Auf der anderen Seite dominieren in der Liste der Länder mit der geringsten Bevölkerungsdichte vorwiegend große Flächenstaaten, deren Staatsgebiet aufgrund der klimatischen Verhältnisse teilweise unbewohnbar sind. Grönland ist mit einer Bevölkerungsdichte von rund 0,14 Einwohner je Quadratkilometer das am wenigsten dicht besiedelte Land der Erde.

Urbanisierung - Zuzug in die Städte auch in Zukunft ungebremst
Die Urbanisierung nimmt weltweit zu, d.h. der Anteil der Stadtbewohner an der Bevölkerung in den Weltregionen: Im Jahr 2018 lebten weltweit mit einem Anteil von rund 55 Prozent bereits mehr als die Hälfte der Menschen in Städten. Bis zum Jahr 2050 werden voraussichtlich fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Die Kontinente mit dem höchsten Grad an Urbanisierung sind derzeit Nord- und Lateinamerika mit 82,6 bzw. 80,7 Prozent; am unteren Ende rangiert Afrika mit nur 42,5 Prozent. Im Ranking der Länder mit dem höchsten Grad an Urbanisierung belegen natürlich die Stadtstaaten Hongkong, Singapur und Monaco mit jeweils 100-prozentigen Urbanisierungsgrad die vorderen Plätze. Aber auch Belgien weist einen Urbanisierungsgrad von 98 Prozent auf (jeweils 2019). Der durchschnittliche Urbanisierungsgrad in der Europäischen Union (EU-27) beträgt im Jahr 2020 rund 75 Prozent. Papua-Neuguinea belegt im Ranking der Länder mit dem geringsten Grad an Urbanisierung den Spitzenplatz: Nur 13,2 Prozent der Bevölkerung des geografisch zu Australien und Ozeanien zugehörigen zweitgrößten Inselstaates der Welt lebt in Städten.

Die größten Städte der Welt - nicht alle in Asien

Die Liste der größten Städte der Welt ist nicht identisch mit dem Ranking der größten Städten Asiens. Aber der Großteil der sogenannten Megacities liegt auf dem asiatischen Kontinent. Auch wenn der Vergleich von Städten nach Einwohnerzahl, aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Definitionen, Konzepte, dem jeweiligen Zeitpunkt der Erhebung und den Zählweisen, stets mit Vorsicht zu betrachten sind, gilt die japanische Hauptstadt Tokio mit rund 37,3 Millionen Einwohnern (2021) als größte Stadt der Welt. Außerhalb Asiens sticht die brasilianische Stadt Sao Paulo mit rund 22,2 Millionen Einwohnern als größte Stadt Südamerikas hervor. Auch wenn es häufig zutrifft, dass die größte Stadt auch die Hauptstadt des jeweiligen Landes ist, zeigt das Beispiel Südamerika, dass es auch Ausnahmen von dieser Regel gibt. Die größte Hauptstadt Südamerikas ist die argentinische Hauptstadt Buenes Aires mit rund 15 Millionen Einwohnern. Die brasilianische Hauptstadt ist nicht Sao Paulo oder Rio de Janeiro sondern Brasilia mit rund 4,5 Millionen Einwohnern.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Weltbevölkerung" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Altersstruktur

Bevölkerungsdichte und Urbanisierung

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 68 Statistiken aus dem Thema "Weltbevölkerung".

Weltbevölkerung

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Statistiken zur Weltbevölkerung

Laut Weltbevölkerungsuhr der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung leben aktuell (Stand 25. August 2021) rund 7,89 Milliarden Menschen auf der Welt. Die Zahl der Erdenbewohner wird sich laut einer UN-Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,74 Milliarden und bis 2100 auf 10,87 Milliarden erhöhen. Die Länder mit der größten Bevölkerung 2020 sind China (1,4 Milliarden Einwohner), Indien (1,38 Milliarden Einwohner) und die USA (330 Millionen Einwohner). Bezogen auf die Bevölkerung nach Kontinenten leben Mitte des Jahres 2020 rund 59,5 Prozent der Menschen in Asien.

Bevölkerungswachstum in Afrika - Bevölkerungsrückgang in Europa

Momentan wächst die Weltbevölkerung jährlich um rund 82,4 Millionen Menschen. Die Länder mit dem höchsten Bevölkerungswachstum im Jahr 2020 waren Malta, der Niger und Bahrain, insgesamt wird das Ranking von afrikanischen Staaten dominiert. In der Liste der Länder mit dem höchsten Bevölkerungsrückgang dominieren hingegen ost- und südosteuropäische Staaten, die aufgrund des Lohn- und Entwicklungsgefälles zu Westeuropa mit hohen Auswanderungszahlen zu kämpfen haben. Bei den Zahlen zum Bevölkerungswachstum wie auch zum Bevölkerungsrückgang handelt es sich nicht nur um die natürliche Bevölkerungsentwicklung, die sich ausschließlich aus der Verrechnung der Geburten und Sterbezahlen im jeweiligen Land ergibt. Die Migrationsbewegungen, also die Zahl der Einwanderungen und Auswanderung fließen in die Berechnung der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung ein. Wichtig für die Bevölkerungsentwicklung sind neben Wanderungsbewegungen (Migration) und der Lebenserwartung die Fertilitätsraten, auch Gesamtfruchtbarkeitsrate genannt. Die Länder mit den höchsten Fertilitätsraten liegen fast alle in Afrika. Spitzenreiter ist der Niger, wo eine Frau durchschnittlich rund 6,8 Kinder zur Welt brachte (2019). Allgemein sinkt die Fertilitätsrate mit zunehmender wirtschaftlicher Entwicklung eines Landes.

In vielen wohlhabenden Ländern geht die Zahl der Geburten daher zurück: An der Spitze der Länder mit den niedrigsten Fertilitätsraten im Jahr 2019 stehen Südkorea mit 0,92 Geburten je Frau, Puerto Rico mit 1,04 Geburten je Frau und Malta mit durchschnittlich 1,05 Geburten je Frau. Insgesamt dominieren europäische Staaten im Ranking der Länder mit den geringsten Fertilitätsraten weltweit. Zudem zeigt dies auch die Aufschlüsselung der Fertilitätsrate nach Kontinenten: Während in Afrika im Jahr 2020 jede Frau geschätzt durchschnittlich 4,4 Kinder bekam, waren es in Europa nur 1,5. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 2,3 Kindern. Das natürliche Bevölkerungswachstum (ohne Berücksichtigung der Migration) ist daher in Afrika mit durchschnittlich 2,5 Prozent am höchsten - in Europa hingegen würde die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung von außen stagnieren oder sinken.

Demografischer Wandel in den Industriestaaten - Kampf gegen die Vergreisung

Insbesondere für die Industriestaaten ist der demografische Wandel ein wichtiges Thema; er ist geprägt durch eine zunehmende Alterung der Bevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Einwohnerzahlen. Die Länder mit dem höchsten Durchschnittsalter (Medianalter) im Jahr 2020 sind Japan (48,4 Jahre), Italien (47,3 Jahre) und Martinique (47 Jahre). In Japan, Monaco, Martinique und Italien ist der Bevölkerungsanteil über 64 Jahren am höchsten, wobei Japan mit 29 Prozent den Spitzenwert hält. Auch Deutschland muss sich mit einer zunehmenden Vergreisung der Gesellschaft auseinandersetzen, mit einem Anteil von rund 22 Prozent ist mehr als jeder fünfte Deutsche 64 Jahre und älter. Japan steht zudem mit 84 Jahren an zweiter Stelle der Länder mit der höchsten Lebenserwartung (Hongkong liegt mit 85 Jahren auf Platz eins).

Deutliche Unterschiede in der Altersstruktur: Junges Afrika und altes Europa
Die jüngsten Altersstrukturen finden sich in Afrika. Sowohl die meisten der Länder mit dem niedrigsten Durchschnittsalter der Bevölkerung als auch der Großteil der Staaten mit dem höchsten Bevölkerungsanteil der unter 15-Jährigen liegen in dieser Weltregion. Umgekehrt ist der Anteil von Kindern und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung in keiner Weltregion so niedrig wie in Europa. Anteilig machen Kinder und Jugendliche bereits seit den 1970er Jahren einen immer kleiner werdenden Teil der Gesellschaft aus und Prognosen zur Entwicklung des Anteils von Kindern und Jugendlichen an der Weltbevölkerung skizzieren einen eindeutigen Trend: Im Jahr 1970 waren noch rund 43,7 Prozent der gesamten Weltbevölkerung minderjährig, im Jahr 2020 sind es nur noch 30,2 Prozent gewesen und bis zum Jahr 2100 wird nur noch jeder fünfte Mensch auf der Erde minderjährig sein (21 Prozent).

Europäer und Nordamerikaner leben am längsten
Der Bevölkerungsanteil Minderjähriger an der Gesamtbevölkerung ist in Afrika zwar höher als im Rest der Welt, gleichzeitig ist aber auch die Lebenserwartung in Afrika sehr viel niedriger als in allen anderen Regionen der Erde. Im Ranking der Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung weltweit sind nur afrikanische Staaten vertreten.
In der Zentralafrikanischen Republik hat die durchschnittliche Lebenserwartung im Jahr 2019 rund 53 Jahre betragen - die niedrigste Lebenserwartung weltweit. Zum Vergleich: Die niedrigste Lebenserwartung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben die Bürger von Bulgarien. Mit durchschnittlich 73,6 Jahren leben Menschen in Bulgarien jedoch immer noch rund 20 Jahre länger als die Bürger der Zentralafrikanischen Republik. Im Vergleich der Lebenserwartung nach Kontinenten liegt Afrika dementsprechend mit 63,5 Jahren an letzter Stelle. Der weltweite Mittelwert beträgt rund 72,5 Jahre, Nordamerika und Europa sind mit 78,5 Jahren die beiden Regionen mit der höchsten Lebenserwartung. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen ist auf allen Kontinenten höher als die der Männer.

Bevölkerungsdichte und Urbanisierung

Die Bevölkerungskonzentration ist in den Regionen der Erde sehr unterschiedlich. So beträgt die Bevölkerungsdichte in Asien rund 149,6 Einwohner pro Quadratkilometer, während in Nordamerika nur rund 19,8 Bewohner auf der gleichen Fläche leben. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 59,9 Einwohnern (jeweils 2020). Zu den Ländern mit der höchsten Bevölkerungsdichte zählen überwiegend kleine Stadtstaaten und Inselstaaten. Den ersten Platz belegt Macao (China) mit rund 20.778 Einwohnern pro Quadratkilometer. Auf der anderen Seite dominieren in der Liste der Länder mit der geringsten Bevölkerungsdichte vorwiegend große Flächenstaaten, deren Staatsgebiet aufgrund der klimatischen Verhältnisse teilweise unbewohnbar sind. Grönland ist mit einer Bevölkerungsdichte von rund 0,14 Einwohner je Quadratkilometer das am wenigsten dicht besiedelte Land der Erde.

Urbanisierung - Zuzug in die Städte auch in Zukunft ungebremst
Die Urbanisierung nimmt weltweit zu, d.h. der Anteil der Stadtbewohner an der Bevölkerung in den Weltregionen: Im Jahr 2018 lebten weltweit mit einem Anteil von rund 55 Prozent bereits mehr als die Hälfte der Menschen in Städten. Bis zum Jahr 2050 werden voraussichtlich fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Die Kontinente mit dem höchsten Grad an Urbanisierung sind derzeit Nord- und Lateinamerika mit 82,6 bzw. 80,7 Prozent; am unteren Ende rangiert Afrika mit nur 42,5 Prozent. Im Ranking der Länder mit dem höchsten Grad an Urbanisierung belegen natürlich die Stadtstaaten Hongkong, Singapur und Monaco mit jeweils 100-prozentigen Urbanisierungsgrad die vorderen Plätze. Aber auch Belgien weist einen Urbanisierungsgrad von 98 Prozent auf (jeweils 2019). Der durchschnittliche Urbanisierungsgrad in der Europäischen Union (EU-27) beträgt im Jahr 2020 rund 75 Prozent. Papua-Neuguinea belegt im Ranking der Länder mit dem geringsten Grad an Urbanisierung den Spitzenplatz: Nur 13,2 Prozent der Bevölkerung des geografisch zu Australien und Ozeanien zugehörigen zweitgrößten Inselstaates der Welt lebt in Städten.

Die größten Städte der Welt - nicht alle in Asien

Die Liste der größten Städte der Welt ist nicht identisch mit dem Ranking der größten Städten Asiens. Aber der Großteil der sogenannten Megacities liegt auf dem asiatischen Kontinent. Auch wenn der Vergleich von Städten nach Einwohnerzahl, aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Definitionen, Konzepte, dem jeweiligen Zeitpunkt der Erhebung und den Zählweisen, stets mit Vorsicht zu betrachten sind, gilt die japanische Hauptstadt Tokio mit rund 37,3 Millionen Einwohnern (2021) als größte Stadt der Welt. Außerhalb Asiens sticht die brasilianische Stadt Sao Paulo mit rund 22,2 Millionen Einwohnern als größte Stadt Südamerikas hervor. Auch wenn es häufig zutrifft, dass die größte Stadt auch die Hauptstadt des jeweiligen Landes ist, zeigt das Beispiel Südamerika, dass es auch Ausnahmen von dieser Regel gibt. Die größte Hauptstadt Südamerikas ist die argentinische Hauptstadt Buenes Aires mit rund 15 Millionen Einwohnern. Die brasilianische Hauptstadt ist nicht Sao Paulo oder Rio de Janeiro sondern Brasilia mit rund 4,5 Millionen Einwohnern.

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