Die Erschwinglichkeit von Wohnraum in der EU ist laut Daten von Eurostat ungleichmäßig verteilt. Der EU-27-Durchschnitt des Anteils der Menschen, die mehr als 40 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen ausgeben, liegt bei 8,2 Prozent. Doch diese Zahl verdeckt erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern: Griechenland sticht mit 28,9 Prozent besonders hervor, während etwa Kroatien mit nur 3,7 Prozent am anderen Ende des Spektrums liegt. Die Unterschiede haben reale Auswirkungen auf die Arbeitskräftemobilität und die Lebensqualität vor Ort. In Ländern, in denen das Wohnen einen unverhältnismäßig hohen Anteil des Einkommens verschlingt, könnten Beschäftigte in Niedriglohnbranchen, wie beispielsweise im Gastgewerbe, besonders stark unter Druck geraten. Problematisch ist das vor allem dann, wenn das Ungleichgewicht zwischen Wohnkosten und Lohnniveau besonders groß ist. Das kann langfristig dazu führen, dass die Arbeitskräfte der Branche sich das Wohnen in beliebten Tourismusgegenden nicht mehr leisten können und so der bestehende Fachkräftemangel in der Branche weiter verschärft wird.
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Wohnkostendruck in der EU

Beschreibung
Diese Grafik zeigt die Unterschiede in der Wohnkostenbelastung nach Ländern in der EU.




















