"Lehrjahre sind keine Herrenjahre" besagt ein etwas altmodisches Sprichwort. Dass das immer noch stimmt, zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes belegen. "Die Hälfte der Studierenden mit eigener Haushaltsführung verfügt über weniger als 930 Euro im Monat, 50 Proeizent der Auszubildenden über weniger als 1.278 Euro." Ein Großteil dieser Einkünfte geht für Wohnkosten drauf - das gilt sowohl für Studierende (52,9 Prozent) als auch Auszubildende (40,9 Prozent). Aber woher kommt das Einkommen überhaupt? Bei Auszubildenden ist es überwiegend Erwerbsarbeit, die für 81,2 Prozent des Einkommens steht. Zwar ist Lohnarbeit auch für viele Studierende eine relevante Einkommensquelle, wie der Blick auf die Statista-Grafik nahelegt, aber sie können sich gleichzeitig in erheblichem Ausmaß auf Unterstützung durch Eltern oder andere Verwandte stützen. Dagegen spielt diese Einkommensquelle bei Auszubildende kaum eine Rolle. Ähnlich sieht es bei Ausbildungsförderung wie BAföG aus, die nur 2,3 Prozent des Einkommens von Auszubildenden ausmacht.
Einkommen
Woher kommt das Geld von Studis und Azubis?

Beschreibung
Die Grafik zeigt die Verteilung des Einkommens von Studierenden und Auszubildenden in Deutschland.



















