Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. 40 Jahre später sorgt sich laut einer Umfrage von YouGov und dem SINUS-Institut nur jede:r Fünfte vor einem Atomunfall. Gleichzeitig schätzen 59 Prozent, dass durch den Krieg in der Ukraine das Risiko eines Atomunfalls in Europa gestiegen ist. 39 Prozent sorgen sich um die Sicherheit der stillgelegten Kraftwerkruine in Tschernobyl.
Sollte es tatsächlich zu einem schweren Atomunfall in unserer Nachbarschaft kommen wäre die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger:innen schlecht vorbereitet (15 Prozent), wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Sie wüsste auch überwiegend nicht, was zu tun und zu unterlassen ist (25 Prozent). Wer das ändern will kann sich zum Beispiel auf der Seite jodblockade.de des Bundesumweltministeriums informieren.
Einen Überblick die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl bietet zum Beispiel das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung. Die Frage, wie viele Menschen tatsächlich ihr Leben verloren haben, wurde erst kürzlich in einem Quarks-Podcast diskutiert.




















