Viele Menschen in Deutschland blicken mit Unbehagen auf den anstehenden Wechsel von Winter-auf Sommerzeit. Denn neben einer verlorenen Stunde Schlaf geht das Drehen an der Uhr für einen Teil der Bevölkerung mit gesundheitlichen oder psychischen Problemen einher. Laut einer aktuellen Umfrage von forsa im Auftrag der DAK Gesundheit hatten 30 Prozent der rund 1.000 Befragten schon einmal Probleme infolge der Zeitumstellung, 70 Prozent hatten keine nennenswerten Beschwerden.
Frauen haben dabei deutlich häufiger mit den Auswirkungen der Zeitumstellung zu kämpfen als Männer. Laut den jüngsten Ergebnissen litten 38 Prozent der Frauen schon mal unter der Zeitumstellung, bei den Männern liegt der Anteil mit 22 Prozent deutlich niedriger. Das Beschwerdebild war dagegen bei Frauen und Männern ähnlich. Wie unsere Grafik zeigt, fühlten sich jeweils drei Viertel derer, die schon mal Probleme hatten nach der Zeitumstellung müde oder schlapp. Ähnlich viele Betroffene klagten über Einschlafprobleme oder andere Schlafstörungen.
Rund 70 Prozent der Deutschen sprechen sich mittlerweile gegen die zweimal jährliche Zeitumstellung aus. Eine EU-weite Bürgerbefragung im Jahr 2018 zeigte sogar eine noch größere Ablehnung: Damals sprachen sich 84 Prozent der mehr als vier Millionen teilnehmenden EU-Bürger für die Abschaffung der Zeitumstellung aus.





















