„Mr. Watson, come here. I want to see you.“ Mit diesem Satz schrieb Alexander Graham Bell am 10. März 1876 Geschichte. Es war der erste Telefonanruf und der Beginn einer neuen Ära. Das Telefon wurde schnell zum Symbol für Fortschritt und Vernetzung. Sein Siegeszug war nicht mehr aufzuhalten. Anders als heutzutage, wo neue technische Errungenschaften binnen weniger Monate Millionen Nutzer erreichen, brauchte das Telefon jedoch bis Mitte des 20. Jahrhunderts, um den Status des Massenmediums zu erreichen.
Was vor 150 Jahren wie ein technisches Wunder wirkte, ist mittlerweile, zumindest in seiner ursprünglichen Ausprägung als Festnetzgerät, ein Auslaufmodell. In den USA verfügt nur noch jeder fünfte Haushalt über ein Festnetztelefon und auch hierzulande nimmt die Verbreitung etwas langsamer aber stetig ab. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts besaßen 2023 nur noch 72 Prozent der privaten Haushalte ein Festnetztelefon. 1998 waren es noch 97 Prozent gewesen. Mittlerweile hat das Mobiltelefon dem Festnetzgerät eindeutig den Rang abgelaufen: 99 Prozent der Haushalte besaßen 2023 mindestens ein Mobiltelefon, knapp 96 Prozent ein Smartphone.




















