Wie wirkt sich das Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe aus?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Insbesondere die Wirtschaft ist weltweit stark von der Pandemie betroffen. Für Deutschland wurde für das Jahr 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -2,8 Prozent prognostiziert - somit nehmen auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft verstärkt zu. Seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) werden in Deutschland täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um diese Ausbreitung zu stoppen und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen hat die Bundesregierung in Deutschland zur Bekämpfung des Coronavirus Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und allgemeine Ausgangsbeschränkungen verordnet. Zudem wurde im Zuge der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und zu nicht-notwendigen Reisen im In- und Ausland abgeraten. Als Folge dieser Maßnahmen mussten zahlreiche Einrichtungen aus dem gastronomischen und dem touristischen Bereich vorübergehend schließen. Damit ist das Hotel- und Gastgewerbe eine von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen insgesamt.

Statistik: Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismusbranche in 2020 Bereits im März 2020 als ein Großteil der Hotels und Restaurants noch geöffnet hatte, verzeichneten knapp drei Viertel der Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Umsatzeinbußen. Zu diesem Zeitpunkt schätzte die Mehrheit der Unternehmen ihre Verluste in Folge der Corona-Pandemie auf bis zu 50.000 Euro. Nach Stilllegung sämtlicher Einrichtungen aus dem Hotel- und Gastgewerbe durch die Bundesregierung haben sich diese Verluste jedoch deutlich erhöht: Einer Hochrechnung zur Folge (Stand: April 2020) liegen die Umsatzeinbußen im Tourismus alleine in den Monaten März und April 2020 bei einer Höhe von insgesamt 24 Milliarden Euro. Um sich vor dem finanziellen Ruin zu retten haben zahlreiche Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Kurzarbeit und Soforthilfe beantragt. Trotz Hilfsmaßnahmen wie diesen gaben in einer Umfrage rund ein Viertel der touristischen Unternehmen aus Niedersachsen an, dass sie aufgrund der Corona-Krise mit einem wirtschaftlichen Komplettausfall rechnen. Um diesen zu umgehen werden unter anderem geplante Investitionen verschoben, Geschäfte geschlossen oder Liquiditätshilfen in Anspruch genommen.

Auf der positiven Seite zeigte sich in einer Umfrage unter Orten und Regionen, sowie Freizeiteinrichtungen aus Deutschland jedoch auch, dass in einigen Marktsegmenten mit einem raschen Nachfrageanstieg gerechnet wird, sobald die im Zuge der Corona-Krise beschlossenen Ausgangs- und Reisebeschränkungen wieder aufgehoben werden. Insbesondere der Tagestourismus, die Freizeitwirtschaft und die Gastronomie könnten sich schnell wieder regenerieren. Zwar meinten in einer Umfrage rund 30 Prozent der Reisenden aus Deutschland, dass für sie im Jahr 2020 kein längerer Urlaub mehr möglich sein wird, in Hinblick auf den Sommerurlaub halten jedoch noch 28 Prozent der Befragten an ihren Urlaubplänen fest.

Interessante Statistiken

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Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf das Hotel- und Gastgewerbe

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Auswirkungen des Coronavirus auf das Gastgewerbe

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