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Wie wirkt sich das Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe aus?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Insbesondere die Wirtschaft ist weltweit stark von der Pandemie betroffen. In Deutschland wurde im Jahr 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -4,9 Prozent verzeichnet - somit sind auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft groß. Seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) werden in Deutschland täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um diese Ausbreitung zu stoppen und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen, hatte die Bundesregierung in Deutschland zur Bekämpfung des Coronavirus erstmals im März 2020 Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und allgemeine Ausgangsbeschränkungen verordnet. Zudem wurde im Zuge der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und zu nicht-notwendigen Reisen im In- und Ausland abgeraten. Als Folge dieser Maßnahmen mussten zahlreiche Einrichtungen aus dem gastronomischen und dem touristischen Bereich vorübergehend schließen oder den Regelbetrieb stark einschränken. Damit ist das Hotel- und Gastgewerbe eine von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen insgesamt.

Statistik: Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismusbranche in 2020 Bereits im März 2020 als ein Großteil der Hotels und Restaurants noch geöffnet hatte, verzeichneten knapp drei Viertel der Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Umsatzeinbußen. Zu diesem Zeitpunkt schätzte die Mehrheit der Unternehmen ihre Verluste in Folge der Corona-Pandemie auf bis zu 50.000 Euro. Nach Stilllegung sämtlicher Einrichtungen aus dem Hotel- und Gastgewerbe durch die Bundesregierung haben sich diese Verluste jedoch deutlich erhöht: Einer Hochrechnung zur Folge (Stand: April 2020) liegen die Umsatzeinbußen im Tourismus alleine in den Monaten März und April 2020 bei einer Höhe von insgesamt 24 Milliarden Euro. Im gesamten Jahr 2020 ist der Umsatz im Gastgewerbe um rund 40 Prozent (real) gegenüber dem Jahr Vorjahr gesunken. Um sich vor dem finanziellen Ruin zu retten, haben zahlreiche Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Kurzarbeit und Soforthilfe beantragt. Allerdings gaben in einer Umfrage (Stand: September 2020) fast 65 Prozent der Gastronomen und Hoteliers aus Deutschland an, dass die von Bund und Länder angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichen, um ihre Betriebe sicher durch die Krise zu führen. Um den wirtschaftlichen Komplettausfall zu umgehen werden unter anderem geplante Investitionen verschoben oder Geschäfte geschlossen.

Auf der positiven Seite zeigte sich, dass nach Aufhebung der Ausgangsgangs- und Kontaktbeschränkungen die Nachfrage im Gastgewerbe schnell wieder steigt: In einer Umfrage zur Schließung der Gastronomie während des Lockdowns im Mai 2021 gaben rund 90 Prozent der befragten Personen aus Deutschland an, dass sie den Gastronomie-Besuch vermissen. 36 Prozent der Befragten planten bereits innerhalb der ersten Woche nach Wiedereröffnung einen Gastronomie-Besuch zu unternehmen. Eine ähnliche Entwicklung lies sich in der Tourismusbranche beobachten: Als im März 2021 die Reisewarnung für Mallorca erstmals wieder aufgehoben wurde, stiegen die Pauschalreisebuchungen innerhalb einer Woche um mehr als 1.000 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Insgesamt unternahmen rund 40 Prozent der Deutschen im Jahr 2020 nach Aufhebung der allgemeinen Reisebeschränkungen mindestens eine Urlaubsreise. Dabei war der Urlaub im eigenen Land besonders beliebt.

Mittlerweile (Stand: Juli 2021) wurde die weltweite Reisewarnung aufgehoben, dennoch gelten weiterhin zahlreiche Länder und Regionen weltweit als Corona-Risikogebiete. Insbesondere seit Verbreitung der Delta-Variante in Europa werden Corona-Impfungen wichtiger in Hinblick auf das Reisen: So gibt eine Impfung nicht nur den Reisenden selbst Sicherheit, sondern ist in vielen Ländern weltweit eine Voraussetzung für die Einreise.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen des Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Auswirkungen des Coronavirus auf das Gastgewerbe

Auswirkungen des Coronavirus auf das Hotelgewerbe

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 63 Statistiken aus dem Thema "Auswirkungen des Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe".

Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf das Hotel- und Gastgewerbe

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Wie wirkt sich das Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe aus?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Insbesondere die Wirtschaft ist weltweit stark von der Pandemie betroffen. In Deutschland wurde im Jahr 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -4,9 Prozent verzeichnet - somit sind auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft groß. Seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) werden in Deutschland täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um diese Ausbreitung zu stoppen und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen, hatte die Bundesregierung in Deutschland zur Bekämpfung des Coronavirus erstmals im März 2020 Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und allgemeine Ausgangsbeschränkungen verordnet. Zudem wurde im Zuge der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und zu nicht-notwendigen Reisen im In- und Ausland abgeraten. Als Folge dieser Maßnahmen mussten zahlreiche Einrichtungen aus dem gastronomischen und dem touristischen Bereich vorübergehend schließen oder den Regelbetrieb stark einschränken. Damit ist das Hotel- und Gastgewerbe eine von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen insgesamt.

Statistik: Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismusbranche in 2020 Bereits im März 2020 als ein Großteil der Hotels und Restaurants noch geöffnet hatte, verzeichneten knapp drei Viertel der Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Umsatzeinbußen. Zu diesem Zeitpunkt schätzte die Mehrheit der Unternehmen ihre Verluste in Folge der Corona-Pandemie auf bis zu 50.000 Euro. Nach Stilllegung sämtlicher Einrichtungen aus dem Hotel- und Gastgewerbe durch die Bundesregierung haben sich diese Verluste jedoch deutlich erhöht: Einer Hochrechnung zur Folge (Stand: April 2020) liegen die Umsatzeinbußen im Tourismus alleine in den Monaten März und April 2020 bei einer Höhe von insgesamt 24 Milliarden Euro. Im gesamten Jahr 2020 ist der Umsatz im Gastgewerbe um rund 40 Prozent (real) gegenüber dem Jahr Vorjahr gesunken. Um sich vor dem finanziellen Ruin zu retten, haben zahlreiche Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Kurzarbeit und Soforthilfe beantragt. Allerdings gaben in einer Umfrage (Stand: September 2020) fast 65 Prozent der Gastronomen und Hoteliers aus Deutschland an, dass die von Bund und Länder angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichen, um ihre Betriebe sicher durch die Krise zu führen. Um den wirtschaftlichen Komplettausfall zu umgehen werden unter anderem geplante Investitionen verschoben oder Geschäfte geschlossen.

Auf der positiven Seite zeigte sich, dass nach Aufhebung der Ausgangsgangs- und Kontaktbeschränkungen die Nachfrage im Gastgewerbe schnell wieder steigt: In einer Umfrage zur Schließung der Gastronomie während des Lockdowns im Mai 2021 gaben rund 90 Prozent der befragten Personen aus Deutschland an, dass sie den Gastronomie-Besuch vermissen. 36 Prozent der Befragten planten bereits innerhalb der ersten Woche nach Wiedereröffnung einen Gastronomie-Besuch zu unternehmen. Eine ähnliche Entwicklung lies sich in der Tourismusbranche beobachten: Als im März 2021 die Reisewarnung für Mallorca erstmals wieder aufgehoben wurde, stiegen die Pauschalreisebuchungen innerhalb einer Woche um mehr als 1.000 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Insgesamt unternahmen rund 40 Prozent der Deutschen im Jahr 2020 nach Aufhebung der allgemeinen Reisebeschränkungen mindestens eine Urlaubsreise. Dabei war der Urlaub im eigenen Land besonders beliebt.

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