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Wie wirkt sich das Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe aus?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Insbesondere die Wirtschaft ist weltweit stark von der Pandemie betroffen. Für Deutschland wurde für das Jahr 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -5,1 Prozent prognostiziert - somit nehmen auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft verstärkt zu. Seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) werden in Deutschland täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um diese Ausbreitung zu stoppen und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen, hatte die Bundesregierung in Deutschland zur Bekämpfung des Coronavirus erstmals im März 2020 Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und allgemeine Ausgangsbeschränkungen verordnet. Zudem wurde im Zuge der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und zu nicht-notwendigen Reisen im In- und Ausland abgeraten. Als Folge dieser Maßnahmen mussten zahlreiche Einrichtungen aus dem gastronomischen und dem touristischen Bereich vorübergehend schließen oder den Regelbetrieb stark einschränken. Damit ist das Hotel- und Gastgewerbe eine von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen insgesamt.

Statistik: Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismusbranche in 2020 Bereits im März 2020 als ein Großteil der Hotels und Restaurants noch geöffnet hatte, verzeichneten knapp drei Viertel der Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Umsatzeinbußen. Zu diesem Zeitpunkt schätzte die Mehrheit der Unternehmen ihre Verluste in Folge der Corona-Pandemie auf bis zu 50.000 Euro. Nach Stilllegung sämtlicher Einrichtungen aus dem Hotel- und Gastgewerbe durch die Bundesregierung haben sich diese Verluste jedoch deutlich erhöht: Einer Hochrechnung zur Folge (Stand: April 2020) liegen die Umsatzeinbußen im Tourismus alleine in den Monaten März und April 2020 bei einer Höhe von insgesamt 24 Milliarden Euro. Für das gesamte Jahr 2020 wird erwartet, dass Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe lediglich rund die Hälfte ihrer geplanten Umsätze erwirtschaften werden (Stand: August 2020). Um sich vor dem finanziellen Ruin zu retten, haben zahlreiche Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Kurzarbeit und Soforthilfe beantragt. Allerdings gaben in einer Umfrage (Stand: September 2020) fast 65 Prozent der Gastronomen und Hoteliers aus Deutschland an, dass die von Bund und Länder angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichen, um ihre Betriebe sicher durch die Krise zu führen. Um den wirtschaftlichen Komplettausfall zu umgehen werden unter anderem geplante Investitionen verschoben oder Geschäfte geschlossen.

Auf der positiven Seite zeigte sich hingegen bereits zu Hochzeiten der Corona-Krise in Deutschland, im April 2020, in einer Umfrage unter Orten und Regionen, sowie Freizeiteinrichtungen aus Deutschland, dass nach Aufhebung der beschlossenen Ausgangs- und Reisebeschränkungen mit einem raschen Nachfrageanstieg in verschiedenen Marktsegmenten gerechnet werden kann: Insbesondere der Tagestourismus, die Freizeitwirtschaft und die Gastronomie könnten sich schnell wieder regenerieren. Diese Annahme hat sich für die Sommermonate 2020 durchaus bestätigt: Bereits im Mai 2020 waren rund 70 Prozent der Ferienunterkünfte an der Nord- und Ostsee für den Juli 2020 ausgebucht - und dies obwohl im Juni 2020 über 40 Prozent der Befragten aus Deutschland meinten, dass sie für das Jahr 2020 kein Sommerurlaub mehr planen. Tagesausflüge und Kurzurlaube in Deutschland gehörten zu diesem Zeitpunkt zu den beliebtesten Alternativen zu einer längeren Urlaubsreise.

Mittlerweile (Stand: Dezember 2020) wurde die weltweite Reisewarnung aufgehoben, dennoch gelten zahlreiche Länder weltweit sowie eine Vielzahl an innerdeutschen Regionen als Corona-Risikogebiete. Wer Urlaub in solch einer Region macht, muss sich nach der Reise sowohl in Quarantäne begeben als auch einen Corona-Test machen. Insbesondere den verpflichtenden Corona-Test nach Rückkehr aus einem Corona-Risikogebiet nimmt die Mehrheit der deutschen Bevölkerung als sinnvoll wahr: 94 Prozent der Wahlberechtigen aus Deutschland gaben im Juli 2020 an, diese Regelung gut zu finden. Andere Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung von Restaurants sahen die Deutschen zu Beginn des "Lockdowns Light" Anfang November 2020 deutlich kritischer. Rund 60 Prozent der Befragten lehnte die Schließung von Restaurants ab, in Hinblick auf Bars und Kneipen lag der Anteil der ablehnenden Bevölkerung bei 26 Prozent.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen des Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Auswirkungen des Coronavirus auf das Gastgewerbe

Auswirkungen des Coronavirus auf das Hotelgewerbe

Interessante Statistiken

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Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf das Hotel- und Gastgewerbe

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Wie wirkt sich das Coronavirus auf das Hotel- und Gastgewerbe aus?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Insbesondere die Wirtschaft ist weltweit stark von der Pandemie betroffen. Für Deutschland wurde für das Jahr 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -5,1 Prozent prognostiziert - somit nehmen auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft verstärkt zu. Seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) werden in Deutschland täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um diese Ausbreitung zu stoppen und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen, hatte die Bundesregierung in Deutschland zur Bekämpfung des Coronavirus erstmals im März 2020 Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und allgemeine Ausgangsbeschränkungen verordnet. Zudem wurde im Zuge der Corona-Pandemie eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und zu nicht-notwendigen Reisen im In- und Ausland abgeraten. Als Folge dieser Maßnahmen mussten zahlreiche Einrichtungen aus dem gastronomischen und dem touristischen Bereich vorübergehend schließen oder den Regelbetrieb stark einschränken. Damit ist das Hotel- und Gastgewerbe eine von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen insgesamt.

Statistik: Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismusbranche in 2020 Bereits im März 2020 als ein Großteil der Hotels und Restaurants noch geöffnet hatte, verzeichneten knapp drei Viertel der Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Umsatzeinbußen. Zu diesem Zeitpunkt schätzte die Mehrheit der Unternehmen ihre Verluste in Folge der Corona-Pandemie auf bis zu 50.000 Euro. Nach Stilllegung sämtlicher Einrichtungen aus dem Hotel- und Gastgewerbe durch die Bundesregierung haben sich diese Verluste jedoch deutlich erhöht: Einer Hochrechnung zur Folge (Stand: April 2020) liegen die Umsatzeinbußen im Tourismus alleine in den Monaten März und April 2020 bei einer Höhe von insgesamt 24 Milliarden Euro. Für das gesamte Jahr 2020 wird erwartet, dass Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe lediglich rund die Hälfte ihrer geplanten Umsätze erwirtschaften werden (Stand: August 2020). Um sich vor dem finanziellen Ruin zu retten, haben zahlreiche Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe Kurzarbeit und Soforthilfe beantragt. Allerdings gaben in einer Umfrage (Stand: September 2020) fast 65 Prozent der Gastronomen und Hoteliers aus Deutschland an, dass die von Bund und Länder angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichen, um ihre Betriebe sicher durch die Krise zu führen. Um den wirtschaftlichen Komplettausfall zu umgehen werden unter anderem geplante Investitionen verschoben oder Geschäfte geschlossen.

Auf der positiven Seite zeigte sich hingegen bereits zu Hochzeiten der Corona-Krise in Deutschland, im April 2020, in einer Umfrage unter Orten und Regionen, sowie Freizeiteinrichtungen aus Deutschland, dass nach Aufhebung der beschlossenen Ausgangs- und Reisebeschränkungen mit einem raschen Nachfrageanstieg in verschiedenen Marktsegmenten gerechnet werden kann: Insbesondere der Tagestourismus, die Freizeitwirtschaft und die Gastronomie könnten sich schnell wieder regenerieren. Diese Annahme hat sich für die Sommermonate 2020 durchaus bestätigt: Bereits im Mai 2020 waren rund 70 Prozent der Ferienunterkünfte an der Nord- und Ostsee für den Juli 2020 ausgebucht - und dies obwohl im Juni 2020 über 40 Prozent der Befragten aus Deutschland meinten, dass sie für das Jahr 2020 kein Sommerurlaub mehr planen. Tagesausflüge und Kurzurlaube in Deutschland gehörten zu diesem Zeitpunkt zu den beliebtesten Alternativen zu einer längeren Urlaubsreise.

Mittlerweile (Stand: Dezember 2020) wurde die weltweite Reisewarnung aufgehoben, dennoch gelten zahlreiche Länder weltweit sowie eine Vielzahl an innerdeutschen Regionen als Corona-Risikogebiete. Wer Urlaub in solch einer Region macht, muss sich nach der Reise sowohl in Quarantäne begeben als auch einen Corona-Test machen. Insbesondere den verpflichtenden Corona-Test nach Rückkehr aus einem Corona-Risikogebiet nimmt die Mehrheit der deutschen Bevölkerung als sinnvoll wahr: 94 Prozent der Wahlberechtigen aus Deutschland gaben im Juli 2020 an, diese Regelung gut zu finden. Andere Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung von Restaurants sahen die Deutschen zu Beginn des "Lockdowns Light" Anfang November 2020 deutlich kritischer. Rund 60 Prozent der Befragten lehnte die Schließung von Restaurants ab, in Hinblick auf Bars und Kneipen lag der Anteil der ablehnenden Bevölkerung bei 26 Prozent.

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