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Wie wirkt sich das Coronavirus auf die Kultur- und Kreativwirtschaft aus?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Auch die weltweite Wirtschaft ist stark von der Pandemie betroffen: Laut Wachstumsprognose des BIP verzeichneten alle aufgezeigten Länder aufgrund von COVID-19 rückgängige Prozentpunkte - und dies, obwohl Anfang März 2020 noch ein weltweites Wachstum des BIP von 2,4 Prozent vorausgesagt wurde. Obwohl Deutschland mit -0,1 Prozentpunkten im internationalen Vergleich einen nur geringen Rückgang des BIP verzeichnet, nehmen auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft verstärkt zu. Seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Deutschland werden täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen hatte die Bundesregierung in Deutschland erstmals im März 2020 Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und die Schließung von nicht-lebensnotwendigen öffentlichen Einrichtungen verordnet. Für die Kultur- und Kreativwirtschaft bedeutet dies, dass sämtliche Veranstaltungen abgesagt, Einrichtungen im Bereich Kunst und Kultur geschlossen und geplante künstlerische Vorhaben verschoben oder gestrichen werden mussten.

Laut Bundesregierung könnte der wirtschaftliche Schaden in Folge der Corona-Pandemie für die Kunst- und Kulturwirtschaft im ungünstigsten Fall einen Verlust in Höhe von bis zu 28 Milliarden Euro bedeuten. Bei einem milden Szenario läge dieser Betrag bei rund 9,5 Milliarden Euro. Im Vergleich lag der gesamte Umsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2019 bei etwa 174,1 Milliarden Euro. Betroffen von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus auf die Kultur- und Kreativwirtschaft wären über 258.800 Unternehmen. Hinzu kommt eine Vielzahl an Selbstständigen, Klein(st)unternehmen und Freiberuflern. Einer Umfrage zufolge rechneten im März 2020 über 22 Prozent der Soloselbstständigen und Klein(st)unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent am Jahresumsatz. Rund neun Prozent fürchteten sogar Einbußen von über 75 Prozent anteilig am Jahresumsatz.

Auch Künstlerinnen und Künstler der Berliner Kunstszene rechneten mit hohen finanziellen Auswirkungen aufgrund der Corona-Krise. Rund 58 Prozent der Kunstschaffenden schätzten den monatlichen Verlust bei anhaltenden Einschränkungen ihres Arbeitslebens auf mehr als 75 Prozent. Über 80 Prozent der Künstlerinnen und Künstler aus Berlin hatten zudem im März 2020 bereits Existenzängste und die Sorge, dass sie aufgrund ausgefallener Projekte ihre Miete oder andere grundlegende Lebenshaltungskosten wie Lebensmittel oder Versorgungsleistungen nicht bezahlen werden können. Rund 30 Prozent der Kunstschaffenden meinten, dass über 50 Prozent ihrer geplanten künstlerischen Vorhaben aufgrund von COVID-19 nicht nur verschoben, sondern ersatzlos gestrichen werden.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Auswirkungen des Coronavirus auf die Kultur- und Kreativwirtschaft" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Auswirkungen von COVID-19 auf die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

Interessante Statistiken

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Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf die Kultur- und Kreativwirtschaft

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Die Corona-Pandemie stellt die Welt mit täglich steigenden Fallzahlen vor eine große Herausforderung. Auch die weltweite Wirtschaft ist stark von der Pandemie betroffen: Laut Wachstumsprognose des BIP verzeichneten alle aufgezeigten Länder aufgrund von COVID-19 rückgängige Prozentpunkte - und dies, obwohl Anfang März 2020 noch ein weltweites Wachstum des BIP von 2,4 Prozent vorausgesagt wurde. Obwohl Deutschland mit -0,1 Prozentpunkten im internationalen Vergleich einen nur geringen Rückgang des BIP verzeichnet, nehmen auch hierzulande die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft verstärkt zu. Seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Deutschland werden täglich neue Fälle an infizierten Personen gemeldet. Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Kurve an Neuinfektionen abklingen zu lassen hatte die Bundesregierung in Deutschland erstmals im März 2020 Maßnahmen wie eine Kontaktsperre und die Schließung von nicht-lebensnotwendigen öffentlichen Einrichtungen verordnet. Für die Kultur- und Kreativwirtschaft bedeutet dies, dass sämtliche Veranstaltungen abgesagt, Einrichtungen im Bereich Kunst und Kultur geschlossen und geplante künstlerische Vorhaben verschoben oder gestrichen werden mussten.

Laut Bundesregierung könnte der wirtschaftliche Schaden in Folge der Corona-Pandemie für die Kunst- und Kulturwirtschaft im ungünstigsten Fall einen Verlust in Höhe von bis zu 28 Milliarden Euro bedeuten. Bei einem milden Szenario läge dieser Betrag bei rund 9,5 Milliarden Euro. Im Vergleich lag der gesamte Umsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2019 bei etwa 174,1 Milliarden Euro. Betroffen von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus auf die Kultur- und Kreativwirtschaft wären über 258.800 Unternehmen. Hinzu kommt eine Vielzahl an Selbstständigen, Klein(st)unternehmen und Freiberuflern. Einer Umfrage zufolge rechneten im März 2020 über 22 Prozent der Soloselbstständigen und Klein(st)unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent am Jahresumsatz. Rund neun Prozent fürchteten sogar Einbußen von über 75 Prozent anteilig am Jahresumsatz.

Auch Künstlerinnen und Künstler der Berliner Kunstszene rechneten mit hohen finanziellen Auswirkungen aufgrund der Corona-Krise. Rund 58 Prozent der Kunstschaffenden schätzten den monatlichen Verlust bei anhaltenden Einschränkungen ihres Arbeitslebens auf mehr als 75 Prozent. Über 80 Prozent der Künstlerinnen und Künstler aus Berlin hatten zudem im März 2020 bereits Existenzängste und die Sorge, dass sie aufgrund ausgefallener Projekte ihre Miete oder andere grundlegende Lebenshaltungskosten wie Lebensmittel oder Versorgungsleistungen nicht bezahlen werden können. Rund 30 Prozent der Kunstschaffenden meinten, dass über 50 Prozent ihrer geplanten künstlerischen Vorhaben aufgrund von COVID-19 nicht nur verschoben, sondern ersatzlos gestrichen werden.

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