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Entwicklung der Geldmenge M1 in der Euro-Zone bis 2019

Entwicklung der Geldmenge M1 in der Euro-Zone von 1997 bis September 2019 (in Milliarden Euro)

von Statista Research Department, zuletzt geändert am 08.11.2019
Entwicklung der Geldmenge M1 in der Euro-Zone bis 2019 Ende September des Jahres 2019 belief sich die Geldmenge M1 in der Euro-Zone auf eine Summe von rund 8,81 Billionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um rund 6 Prozent im Vergleich zum Ende des Vorjahres. Insgesamt ist über den betrachteten Zeitraum ein stetiges Geldmengenwachstum innerhalb des Euroraums zu beobachten.

Zusammensetzung von M1

Die Geldmenge M1 setzt sich aus den Sichteinlagen der Nichtbanken sowie dem gesamten Bargeldumlauf im Euro-Währungsgebiet zusammen. Mit dem Begriff Sichteinlagen werden alle Bankguthaben beschrieben, für die keine bestimmte Laufzeit oder Kündigungsfrist vereinbart wurde. Man bezeichnet diese auch als täglich fällige Einlagen. Darunter fallen in erster Linie gewöhnliche Giro- oder Tagesgeldkonten und ähnliche Produkte. Die Geldmenge M1 umfasst also das Geld, über das jederzeit verfügt werden kann.
Der deutsche Beitrag zur Geldmenge M1 in der Euro-Zone lag Ende 2018 bei knapp 2,2 Billionen Euro.

Geldmengenaggregate M2 und M3

Die Geldmenge M2 setzt sich aus M1 sowie aus den kurzfristigen Termin- und Spareinlagen im Euro-Währungsgebiet zusammen. Kurzfristige Termin- und Spareinlagen sind Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu zwei Jahren und Einlagen mit einer gesetzlichen Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten.
Die Geldmenge M3 umfasst neben M2 auch Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapiere und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. M3 ist ein wichtiger Indikator für die monetäre Analyse, die den geldpolitischen Entscheidungen des Eurosystems bzw. der EZB zugrunde liegt.
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Entwicklung der Geldmenge M1 in der Euro-Zone von 1997 bis September 2019 (in Milliarden Euro)

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