Corporate-Lösungen testen?
+49 (40) 284841-968
kundenservice@statista.com

Public Sector Purchase Programme - Wertpapierbestand nach Ländern 2020

Ende Dezember des Jahres 2020 belief sich der Bestand der im Rahmen des Public Sector Purchase Programme (PSPP) von der Deutschen Bundesbank angekauften Wertpapiere auf eine Summe von rund 580,2 Milliarden Euro*. Damit ist die Bundesbank der größte Käufer von Vermögenswerten im Zuge des Anleihekaufprogramms - vor der Notenbank Frankreichs und der Italiens.

Über das Public Sector Purchase Programme (PSPP)

Das PSPP ist ein Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Ankauf von Wertpapieren des öffentlichen Sektors. Seit März des Jahres 2015 kaufen die Zentralbanken des Eurosystems im Rahmen dieses Programms Staatsanleihen sowie Schuldtitel europäischer Institutionen und Agenturen, dabei konzentrieren sich die Notenbanken im Wesentlichen auf öffentliche Titel ihres jeweiligen Heimatlandes. Die Anleihekäufe sollen sich grundsätzlich proportional zum EZB-Kapitalschlüssel auf die Mitgliedstaaten verteilen. Wegen des Verbots der monetären Staatsfinanzierung dürfen die Anleihen nur am Sekundärmarkt erworben werden. Der Sekundärmarkt ist der dem Primärmarkt nachgelagerte Teil des Kapitalmarktes. Die am Primärmarkt (oder auch Emissionsmarkt) erstmals ausgegebenen Finanztitel können von den Erstbesitzern am Sekundärmarkt an neue Investoren weiterveräußert werden. Der wichtigste Sekundärmarkt ist die Börse.
Das PSPP ist die – mit Abstand – größte Komponente des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme, APP). Weitere Bestandteile sind das Programm zum Ankauf gedeckter Schuldverschreibungen (CBPP 3), das Programm zum Ankauf forderungsbesicherter Wertpapiere (ABSPP) sowie das Programm zum Ankauf von Wertpapieren des Unternehmenssektors (Corporate Sector Purchase Programme, CSPP). Diese drei Programme unterliegen - im Gegensatz zum PSPP - einer vollständigen Risikoteilung zwischen den Zentralbanken des Eurosystems. Im Rahmen des PSPP unterliegen lediglich 20 Prozent der Wertpapierankäufe dem Prinzip der Risikoteilung. Die übrigen 80 Prozent der Ankäufe unterliegen nicht der Verlustteilung. Ziel des APP ist eine Ausweitung der Geldmenge. Hierdurch sollen Konsum und Investitionen gefördert und die Inflationsrate in der Eurozone auf knapp unter 2 Prozent erhöht werden.

Am 5. Mai 2020 stufte das Bundesverfassungsgericht die Staatsanleihekäufe im Rahmen des PSPP als teilweise verfassungswidrig ein. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte das Programm der EZB im Dezember 2018 als rechtens eingestuft.

Kumulierter Bestand der im Rahmen des Public Sector Purchase Programme (PSPP) der EZB angekauften Wertpapiere im Dezember 2020 nach Ländern

Exklusive Premium-Statistik

Für einen uneingeschränkten Zugang benötigen Sie einen Single-Account.

  • Vollzugriff auf 1 Mio. Statistiken

  • inkl. Quellenangaben

  • Download als PNG, PDF, XLS

Single-Account

39 € 59 € pro Monat
im ersten Vertragsjahr
33% Rabatt bis 31.05.

Zugriff auf diese und alle weiteren Statistiken aus 80.000 Themen ab

468 € / Jahr
708 € / Jahr

Detaillierte Quellenangaben anzeigen?
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits Mitglied?
Anmelden
Quelle

Veröffentlichungsdatum

Januar 2021

Region

Europa

Erhebungszeitraum

Dezember 2020

Hinweise und Anmerkungen

* Buchwert.

Statista-Accounts: Zugriff auf alle Statistiken. 468 € / Jahr
Basis-Account
Zum Reinschnuppern

Zugriff nur auf Basis-Statistiken.
Diese Statistik ist in diesem Account nicht enthalten.

Single-Account
Der ideale Einstiegsaccount für Einzelpersonen
  • Sofortiger Zugriff auf 1 Mio. Statistiken
  • Download als XLS, PDF & PNG
  • Detaillierte Quellenangaben
59 € 39 € / Monat *
im ersten Vertragsjahr
Corporate-Account
Komplettzugriff

Unternehmenslösung mit allen Features.

* Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt; Mindestlaufzeit 12 Monate

Statistiken zum Thema: "Europäische Zentralbank"

Statista-Accounts: Zugriff auf alle Statistiken. 468 € / Jahr
Erfahren Sie mehr über unseren Corporate Account

Alle Inhalte, alle Funktionen.
Veröffentlichungsrecht inklusive.