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Materialverlust der Sowjetunion in Afghanistan 1980-1985

Die Sowjetunion verlor zwischen den Jahren 1980 und 1985 in Afghanistan rund 8.000 Land- oder Luftfahrzeuge: Den Großteil dieser Verluste machten rund 5.000 Lastwagen aus, was auch die generelle Höhe der verlorenen Landfahrzeuge mit rund 7.000 Stück anteilig an den Gesamtverlusten erklärt. Die Luftwaffe büßte vor allem Hubschrauber ein. Dieser Konflikt war Teil des Kalten Krieges.

Vorgeschichte

Afghanistan wurde bereits vor der Invasion durch die Sowjetunion von internen Konflikten erschüttert: Nach einer kommunistischen Revolution im Jahre 1978 (Saur Revolution) suchte Kabul die Nähe zur Sowjetunion. Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Probleme im Land konnten selbst mit der Hilfe der Sowjetunion durch das neue Regime nicht gelöst werden und die Spannungen nahmen weiter zu. Als nach einem regierungsinternen Putsch die staatlichen Kontrolle insbesondere in den ländlichen Gebieten noch weiter abnahm, entschloss sich der sowjetische Machthaber Leonid Breschnew zu einer bewaffneten Intervention. Damit sollte unter anderem verhindert werden, dass die gesamte Region möglicherweise durch die iranische Revolution inspiriert vom Kommunismus abwenden könnte. Außerdem sollte so eine Ausbreitung dieser Bewegung die vorwiegend muslimischen Teile der südlichen Sowjetunion verhindert werden.

Kriegsverlauf und Folgen

Der Einmarsch der Roten Armee erfolgte rasch und schon bald waren die wichtigen Städte und Militärstützpunkte in der Hand der Sowjetunion. Die Invasion brachte den verschiedenen und sich teilweise gegenseitig bekriegenden afghanischen Gruppen Einheit durch einen gemeinsamen Feind. Die religionsfeindliche Grundhaltung der Sowjetunion ermöglichte außerdem die Ausrufung eines "Heiligen Krieges" (Dschihad) gegen die Ungläubigen.
Diese "heiligen Krieger" (

Mudschaheddin

) zogen sich bald in die Berge zurück und fügten den Truppen der Roten Armee mit Guerilla-Taktiken erheblichen Schaden zu. Zudem wurden bald schon moderne Waffensysteme von den USA über Pakistan an die Afghanen geschickt, was die sowjetischen Verluste (insbesondere der Luftwaffe) weiter erhöhte. Die Rote Armee musste sich am 15. Februar 1989 aus dem Land zurück ziehen und hinterließ ein Machtvakuum. Dieses führte später zur Machtübernahme durch die Taliban und zur gestärkten Machtposition von Al Qaida.

Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier.

Materialverlust der Sowjetunion während der Intervention in Afghanistan in den Jahren von 1980 bis 1985

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Quelle

Veröffentlichungsdatum

1987

Region

Afghanistan

Erhebungszeitraum

1980 bis 1985

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