China baut seine dominierende Stellung im globalen Abbau seltener Erden weiter aus. Im Jahr 2024 erreicht die Förderung 270 Tonnen, nachdem sie 1998 noch bei 65 Tonnen lag. Damit bleibt das Land mit großem Abstand der wichtigste Produzent weltweit, wie die Infografik auf Basis von Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) verdeutlicht.
Zwar haben andere Länder ihre Produktion in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet, doch der Abstand zu China bleibt erheblich. Die USA steigern ihre Förderung bis 2024 auf 45 Tonnen, während Myanmar zwischenzeitlich stark zulegt und 2023 auf 43 Tonnen kommt. Australien baut seine Produktion ebenfalls aus, erreicht zuletzt jedoch nur 13 Tonnen. Die Gruppe „Andere“ gewinnt insgesamt an Bedeutung und kommt 2024 auf 35 Tonnen.
Die Entwicklung zeigt, dass der Markt für seltene Erden zwar breiter aufgestellt ist als noch vor zwei Jahrzehnten, die Abhängigkeit von China jedoch bestehen bleibt. Angesichts der strategischen Bedeutung dieser Rohstoffe für Hightech-Industrien und die Energiewende könnte diese Konzentration geopolitische Spannungen verstärken und Lieferketten anfällig machen













