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Lieferengpässe: Gestörte globale Lieferkette

Inmitten der Pandemie prägen leere Regale, fehlende Artikel oder horrende Preise das Weihnachtsgeschäft oder Shopping-Ereignisse wie die Black Week. Diese zählen jedoch zu den wichtigsten Umsatzquellen im deutschen Einzelhandel: Die Vorweihnachtszeit beschert dem Einzelhandel regelmäßig Umsätze auf Rekordniveau. Von vergleichbarer Bedeutung ist die Black Week für den Online-Handel. Doch im Jahr 2021 ist der Handel von Lieferschwierigkeiten betroffen – auch zum Weihnachtsgeschäft. Gerade bei beliebten Weihnachtsgeschenken wie Spielwaren, Fahrrädern, Haushaltsgeräten, Spielekonsolen und anderen Unterhaltungselektronikartikeln lassen sich bereits Lieferengpässe verzeichnen. Dementsprechend stellen sich viele Verbraucher:innen auf höhere Preise für ihre Weihnachtseinkäufe ein. Unabhängig vom Weihnachtsgeschäft sind auch der Baumarkt-, Möbel- sowie der Fahrrad-, Kfz- und der Elektrofachhandel stark von den gestörten globalen Lieferketten betroffen.

Besonders von den Lieferengpässen betroffene Handelsbranchen

Einer Umfrage im Oktober 2021 unter deutschen Einzelhändlern zufolge beläuft sich die durchschnittliche Verzögerung der Lieferungen über alle Branchen des Einzelhandels in Deutschland hinweg auf etwa zehn Monate. Lieferschwierigkeiten und Materialengpässe verteilen sich dabei keinesfalls nur auf große und international agierende Industrieunternehmen – unterschiedlichste Branchen und Unternehmensgrößenklassen sind betroffen.

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in Deutschland, Frankreich und Spanien seit Januar 2020 (Stand: 18. März 2020) | Statista



  • Fahrradhandel
    Die Umsätze im Einzelhandel mit Fahrrädern in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. In den letzten zehn Jahren haben sich die Umsätze im deutschen Markt etwa verdoppelt. Vor allem infolge der Corona-Pandemie steigt seitens der Konsument:innen die Nachfrage nach Fahrrädern, um einerseits mobil und gleichzeitig unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln oder vom Auto zu sein. Etwa 96 Prozent der Fahrradhändler in Deutschland sehen sich im Jahr 2021 allerdings mit Lieferproblemen konfrontiert – gerade bei E-Bikes. Fahrradhändler in Deutschland gehen zudem im Jahr 2021 davon aus, dass die Dauer der Lieferengpässe von Fahrrädern, Komponenten und Ersatzteilen wie Rahmen, Gabel und Bremse noch etwa eineinhalb Jahre anhalten könnte. Bei E-Bikes mangelt es zudem an elektronischen Bauteilen, die auf strategische Rohstoffe wie Lithium angewiesen sind. Das weitere Marktwachstum wird somit vorerst ausgebremst.

  • Kfz-Handel
    Aber nicht nur Fahrradhändler beklagen sich über fehlende Ware, auch Kfz-Händler in Deutschland kämpfen mit knappen Rohstoffen. Der Anteil von Materialmangel betroffener Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland beläuft sich im Jahr 2021 auf rund drei Viertel. Etwa 88 Prozent der Automobilhersteller teilen die Auffassung der akuten Beschaffungsproblematik von Vorprodukten wie Halbleitern zur Weiterverarbeitung in Mikrochips für den vielseitigen Einsatz in Fahrzeugen. Mehr als eine Million Fahrzeuge konnten daher im Jahr 2021 in Europa aufgrund des Halbleitermangels nicht produziert werden. Schließlich sehen sich daher auch 94 Prozent der Kfz-Händler in Deutschland im Jahr 2021 mit Lieferproblemen konfrontiert.

  • Möbelhandel
    Materialmangel und Beschaffungsprobleme sorgen dafür, dass auch der Möbelhandel von Lieferengpässen betroffen ist. Fast 77 Prozent der Unternehmen im Bereich Möbelverarbeitung haben mit dem Fehlen von Vorprodukten für die Weiterverarbeitung zu kämpfen. Vor allem bei Span- und MDF-Platten herrscht Knappheit, aber auch Metallteile, Beschläge und Funktionselemente unterliegen derzeit starken Engpässen. Einzelhändler rechnen deshalb im Handel mit Möbeln noch mit Lieferverzögerungen von mindestens einem Jahr.

  • Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik
    Handys, Laptops oder Kopfhörer sind beliebte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Von den Lieferengpässen besonders betroffen sind auch die Branchen Unterhaltungselektronik und Elektrogeräte. Hier rechnen 85 Prozent der Einzelhändler elektronischer Erzeugnisse und Haushaltsgeräte sowie 84 Prozent der Händler von Unterhaltungselektronik mit Lieferproblemen. Die Angst der Verbraucher:innen vor erhöhten Preisen im Weihnachtsgeschäft zeigt sich deshalb bestätigt: Tatsächlich verzeichnen Online-Händler bereits Preisanstiege in den Produktkategorien, die von den Lieferengpässen besonders betroffen sind. Im Oktober 2021 zeichnete sich eine Preissteigerung bei Grafikkarten in Höhe von 78 Prozent, bei Receivern von 48 Prozent oder bei Lautsprechern von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ab.

Ursachen der Lieferengpässe

Eine der Hauptursachen für die Lieferengpässe ist die Corona-Pandemie. Durch Fabrikschließungen insbesondere in Asien sind die Produktionsvolumina zahlreicher Materialien, Vor- und Endprodukte deutlich geringer. Damit kann die Industrie in Deutschland die anziehende internationale Nachfrage nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen nicht vollständig bedienen und zur stärkeren positiven Konjunkturentwicklung beitragen. Darüber hinaus führen zeitweise Sperrungen von Häfen in China und übermäßige Bestellungen seitens der heimischen Industrie und der Händler (um zumindest einen Teil der Ware sicher zu erhalten) zu einer Überlastung der Frachtkapazitäten – ein Problem, das zudem durch die Suezkanal-Blockade im März 2021 verstärkt wurde.

Zu den Produktions- und Logistikeinschränkungen durch die Corona-Pandemie kommt die steigende Nachfrage nach Rohstoffen und Vorprodukten, wie Holz und Halbleitern. Der Preis für Holz in Deutschland nahm im letzten Jahr enorm zu – zuletzt ließ sich im Oktober 2021 ein Preisanstieg von rund 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen. Der Bauboom in Asien hat die Nachfrage nach Bauholz angetrieben. Auch die Förderung und Attraktivität von Holz als nachhaltiger Baustoff in Deutschland trägt zu dieser Entwicklung bei. Zum anderen konnte die Holzindustrie der hohen Nachfrage auch allein aufgrund von Waldschäden durch Dürre, Stürme und Schädlingsbefall nicht nachkommen.

Neben Rohstoffknappheiten können auch geopolitische Konflikte und Exportquoten zu Lieferengpässen und Preisanstiegen führen. Jenseits des global wachsenden Bedarfs an Halbleitern für u. a. Mikrochips – etwa für Pkws oder elektronische Geräte – führt ebenfalls der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu Lieferproblemen. Auch das künftige Exportverbot russischen Rundholzes ab dem Jahr 2022 könnte den Preisanstieg von Holz erneut forcieren.

Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2022

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) geht davon aus, dass der deutschen Volkswirtschaft durch die Lieferengpässe und den Materialmangel Kosten in Höhe von 25 Milliarden Euro im laufenden Jahr entstehen. Laut Schätzungen werden Lieferprobleme mindestens weit bis in das Jahr 2022 andauern. Für das Jahr 2021 liegt die Prognose für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland bei 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus Sicht der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute fällt der Aufschwung in Deutschland im Jahr 2021 damit deutlich geringer aus als es noch im Frühjahr 2021 erwartet worden war.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Lieferengpässe" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Lieferengpässe in betroffenen Branchen

Ursachen für Lieferengpässe

Weitere interessante Statistiken

Lieferengpässe: Gestörte globale Lieferkette

Inmitten der Pandemie prägen leere Regale, fehlende Artikel oder horrende Preise das Weihnachtsgeschäft oder Shopping-Ereignisse wie die Black Week. Diese zählen jedoch zu den wichtigsten Umsatzquellen im deutschen Einzelhandel: Die Vorweihnachtszeit beschert dem Einzelhandel regelmäßig Umsätze auf Rekordniveau. Von vergleichbarer Bedeutung ist die Black Week für den Online-Handel. Doch im Jahr 2021 ist der Handel von Lieferschwierigkeiten betroffen – auch zum Weihnachtsgeschäft. Gerade bei beliebten Weihnachtsgeschenken wie Spielwaren, Fahrrädern, Haushaltsgeräten, Spielekonsolen und anderen Unterhaltungselektronikartikeln lassen sich bereits Lieferengpässe verzeichnen. Dementsprechend stellen sich viele Verbraucher:innen auf höhere Preise für ihre Weihnachtseinkäufe ein. Unabhängig vom Weihnachtsgeschäft sind auch der Baumarkt-, Möbel- sowie der Fahrrad-, Kfz- und der Elektrofachhandel stark von den gestörten globalen Lieferketten betroffen.

Besonders von den Lieferengpässen betroffene Handelsbranchen

Einer Umfrage im Oktober 2021 unter deutschen Einzelhändlern zufolge beläuft sich die durchschnittliche Verzögerung der Lieferungen über alle Branchen des Einzelhandels in Deutschland hinweg auf etwa zehn Monate. Lieferschwierigkeiten und Materialengpässe verteilen sich dabei keinesfalls nur auf große und international agierende Industrieunternehmen – unterschiedlichste Branchen und Unternehmensgrößenklassen sind betroffen.

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) in Deutschland, Frankreich und Spanien seit Januar 2020 (Stand: 18. März 2020) | Statista



  • Fahrradhandel
    Die Umsätze im Einzelhandel mit Fahrrädern in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. In den letzten zehn Jahren haben sich die Umsätze im deutschen Markt etwa verdoppelt. Vor allem infolge der Corona-Pandemie steigt seitens der Konsument:innen die Nachfrage nach Fahrrädern, um einerseits mobil und gleichzeitig unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln oder vom Auto zu sein. Etwa 96 Prozent der Fahrradhändler in Deutschland sehen sich im Jahr 2021 allerdings mit Lieferproblemen konfrontiert – gerade bei E-Bikes. Fahrradhändler in Deutschland gehen zudem im Jahr 2021 davon aus, dass die Dauer der Lieferengpässe von Fahrrädern, Komponenten und Ersatzteilen wie Rahmen, Gabel und Bremse noch etwa eineinhalb Jahre anhalten könnte. Bei E-Bikes mangelt es zudem an elektronischen Bauteilen, die auf strategische Rohstoffe wie Lithium angewiesen sind. Das weitere Marktwachstum wird somit vorerst ausgebremst.

  • Kfz-Handel
    Aber nicht nur Fahrradhändler beklagen sich über fehlende Ware, auch Kfz-Händler in Deutschland kämpfen mit knappen Rohstoffen. Der Anteil von Materialmangel betroffener Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland beläuft sich im Jahr 2021 auf rund drei Viertel. Etwa 88 Prozent der Automobilhersteller teilen die Auffassung der akuten Beschaffungsproblematik von Vorprodukten wie Halbleitern zur Weiterverarbeitung in Mikrochips für den vielseitigen Einsatz in Fahrzeugen. Mehr als eine Million Fahrzeuge konnten daher im Jahr 2021 in Europa aufgrund des Halbleitermangels nicht produziert werden. Schließlich sehen sich daher auch 94 Prozent der Kfz-Händler in Deutschland im Jahr 2021 mit Lieferproblemen konfrontiert.

  • Möbelhandel
    Materialmangel und Beschaffungsprobleme sorgen dafür, dass auch der Möbelhandel von Lieferengpässen betroffen ist. Fast 77 Prozent der Unternehmen im Bereich Möbelverarbeitung haben mit dem Fehlen von Vorprodukten für die Weiterverarbeitung zu kämpfen. Vor allem bei Span- und MDF-Platten herrscht Knappheit, aber auch Metallteile, Beschläge und Funktionselemente unterliegen derzeit starken Engpässen. Einzelhändler rechnen deshalb im Handel mit Möbeln noch mit Lieferverzögerungen von mindestens einem Jahr.

  • Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik
    Handys, Laptops oder Kopfhörer sind beliebte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Von den Lieferengpässen besonders betroffen sind auch die Branchen Unterhaltungselektronik und Elektrogeräte. Hier rechnen 85 Prozent der Einzelhändler elektronischer Erzeugnisse und Haushaltsgeräte sowie 84 Prozent der Händler von Unterhaltungselektronik mit Lieferproblemen. Die Angst der Verbraucher:innen vor erhöhten Preisen im Weihnachtsgeschäft zeigt sich deshalb bestätigt: Tatsächlich verzeichnen Online-Händler bereits Preisanstiege in den Produktkategorien, die von den Lieferengpässen besonders betroffen sind. Im Oktober 2021 zeichnete sich eine Preissteigerung bei Grafikkarten in Höhe von 78 Prozent, bei Receivern von 48 Prozent oder bei Lautsprechern von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ab.

Ursachen der Lieferengpässe

Eine der Hauptursachen für die Lieferengpässe ist die Corona-Pandemie. Durch Fabrikschließungen insbesondere in Asien sind die Produktionsvolumina zahlreicher Materialien, Vor- und Endprodukte deutlich geringer. Damit kann die Industrie in Deutschland die anziehende internationale Nachfrage nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen nicht vollständig bedienen und zur stärkeren positiven Konjunkturentwicklung beitragen. Darüber hinaus führen zeitweise Sperrungen von Häfen in China und übermäßige Bestellungen seitens der heimischen Industrie und der Händler (um zumindest einen Teil der Ware sicher zu erhalten) zu einer Überlastung der Frachtkapazitäten – ein Problem, das zudem durch die Suezkanal-Blockade im März 2021 verstärkt wurde.

Zu den Produktions- und Logistikeinschränkungen durch die Corona-Pandemie kommt die steigende Nachfrage nach Rohstoffen und Vorprodukten, wie Holz und Halbleitern. Der Preis für Holz in Deutschland nahm im letzten Jahr enorm zu – zuletzt ließ sich im Oktober 2021 ein Preisanstieg von rund 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen. Der Bauboom in Asien hat die Nachfrage nach Bauholz angetrieben. Auch die Förderung und Attraktivität von Holz als nachhaltiger Baustoff in Deutschland trägt zu dieser Entwicklung bei. Zum anderen konnte die Holzindustrie der hohen Nachfrage auch allein aufgrund von Waldschäden durch Dürre, Stürme und Schädlingsbefall nicht nachkommen.

Neben Rohstoffknappheiten können auch geopolitische Konflikte und Exportquoten zu Lieferengpässen und Preisanstiegen führen. Jenseits des global wachsenden Bedarfs an Halbleitern für u. a. Mikrochips – etwa für Pkws oder elektronische Geräte – führt ebenfalls der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu Lieferproblemen. Auch das künftige Exportverbot russischen Rundholzes ab dem Jahr 2022 könnte den Preisanstieg von Holz erneut forcieren.

Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2022

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) geht davon aus, dass der deutschen Volkswirtschaft durch die Lieferengpässe und den Materialmangel Kosten in Höhe von 25 Milliarden Euro im laufenden Jahr entstehen. Laut Schätzungen werden Lieferprobleme mindestens weit bis in das Jahr 2022 andauern. Für das Jahr 2021 liegt die Prognose für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland bei 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus Sicht der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute fällt der Aufschwung in Deutschland im Jahr 2021 damit deutlich geringer aus als es noch im Frühjahr 2021 erwartet worden war.

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