Eine Mehrheit der Menschen zählt Verteidigung und internationale Beziehungen nicht zu den wichtigsten Herausforderungen ihres Heimatland. Allerdings ist das Thema für viele – insbesondere in Nord- und Osteuropa – in Anbetracht des Ukraine-Krieges doch mehr in den Fokus gerückt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Statista Consumer Insights.
Lediglich eine*r von zehn bis eine*r von drei Befragten in 32 Ländern gab während einer Umfrage in den Jahren 2025 und 2026 an, Verteidigung für ein wichtiges Thema für die eigene Nation zu halten. Polen und Südkorea waren zuletzt am stärksten auf das Thema Verteidigung fokussiert – 32 Prozent der Befragten äußerten sich entsprechend. Finnland und Japan folgen auf Platz 3 und 4. Finnland und Polen verzeichnen außerdem den größten Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2019. Auch in Deutschland und Schweden nimmt die Bedeutung des Themas Verteidigung in der öffentlichen Wahrnehmung zu. In Südkorea, das aufgrund seiner Nähe zu Nordkorea traditionell stark verteidigungsorientiert ist, blieb der hohe Stellenwert der Verteidigungspolitik im Vergleich zu 2019 stabil.
In Indien bezeichnen 16 Prozent der Befragten Verteidigung als ein wichtiges Thema, während es in China nur 11 Prozent sind. Die Schweiz, Brasilien, Kolumbien, Indonesien und Italien liegen auf dem selben Niveau. Am wenigsten Bedeutung wird dem Thema in Mexiko und Argentinien sowie in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Singapur beigemessen.





















