Der Umgang mit Cannabis in Europa bleibt stark fragmentiert – doch die Legalisierung für den Freizeitgebrauch gewinnt langsam an Boden. Vier Länder – Deutschland, Luxemburg, Malta und Tschechien – erlauben mittlerweile Besitz und Eigenanbau unter bestimmten Bedingungen. Das zeigt die Statista-Infografik auf Basis von Daten unter anderem von Forbes und offiziellen Behörden.
Während sich diese Staaten vorsichtig öffnen, setzt ein Großteil Europas weiterhin auf restriktivere Modelle. Länder wie Portugal, Italien oder die Schweiz haben den Besitz entkriminalisiert und ahnden Verstöße meist nur mit Geldstrafen. Andere Staaten wie die Niederlande oder Spanien bewegen sich in einer Grauzone, in der Konsum faktisch toleriert, rechtlich aber nicht vollständig erlaubt ist. Demgegenüber steht eine große Gruppe, in der Cannabis weiterhin strikt verboten bleibt.
Die unterschiedlichen Ansätze spiegeln politische und gesellschaftliche Spannungen wider. Während einige Regierungen auf Regulierung und Kontrolle setzen, halten andere an einer Null-Toleranz-Politik fest. Die weitere Entwicklung könnte zeigen, ob sich der Trend zur Liberalisierung fortsetzt oder die regulatorische Vielfalt bestehen bleibt.





















