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Konsum von alkoholischen Getränken

Alkohol bzw. Ethanol bezeichnet eine Gruppe chemischer Stoffe, die als Bestandteil alkoholischer Getränke, als Biokraftstoffe sowie als Zwischenerzeugnisse oder Lösungsmittel in der Chemieindustrie Verwendung finden. Alkoholische Getränke lassen sich nach dem Herstellungsverfahren in Fermentationsprodukte (Wein, Bier, Cider, Met) und Destillationsprodukte (Spirituosen) differenzieren. Nach Schätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) werden in Deutschland pro Einwohner umgerechnet jährlich über zehn Liter reinen Alkohols verbraucht. Seit 1990 ist der Pro-Kopf-Konsum gesunken, was zum einen auf ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein und zum anderen auf die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung zurückzuführen sein dürfte.


Deutschland rangiert weltweit beim Bierkonsum auf Platz 3

Mehr als drei Viertel der konsumierten alkoholischen Getränke entfallen auf Bier, der Rest auf Wein, Spirituosen und Schaumwein bzw. Sekt. Pro Kopf trinken die Deutschen durchschnittlich rund 95 Liter Bier, was sie nach den Tschechen und den Österreichern zur bierdurstigsten Nation der Welt macht. Zudem trinkt ein Durchschnittsdeutscher fast 20 Liter Wein, rund drei Liter Sekt und 5,3 Liter Spirituosen. Während in Bayern und Nordrhein-Westfalen der Bierabsatz überproportional hoch ausfällt, wird in Norddeutschland gerne mit Hochprozentigem angestoßen.

Risikokonsum von Alkohol

Die deutschen Privatverbraucher geben über 25 Milliarden Euro im Jahr für alkoholische Getränke aus. Weitere Kosten entstehen der Gesellschaft durch die Folgen von Alkoholmissbrauch und –sucht. Alkohol wirkt toxisch auf das zentrale und periphere Nervensystem. Was in kleinen Dosen berauschend wirkt, ist in größeren Mengen im hohen Maße gesundheitsschädlich und belastet vor allem die Leber. Jährlich werden in deutschen Krankenhäusern mehr als 300.000 Patienten vollstationär wegen der Folgen von Alkoholmissbrauch behandelt. Die Zahl der registrierten Unfälle unter Einfluss von Alkohol ist allerdings wohl auch wegen der niedrigen Promillegrenze in den vergangenen Jahren zurückgegangen.

Alkoholkonsum in der Corona-Krise

Aufgrund des partielles Wegfalls wichtiger Absatzmärkte von alkoholischen Getränken – wie etwa der Gastronomie oder Veranstaltungsbereich – durch die Corona-Pandemie ist insbesondere der Pro-Kopf-Verbrauch von Alkohol in Deutschland zurückgegangen. Laut einer weltweiten Umfrage hat der Konsum von Alkohol bei rund 36 Prozent der Verbraucher jedoch leicht bis stark zugenommen. Eine Mehrheit von 42 Prozent berichtet wiederum von keiner Veränderung der Alkoholgewohnheiten. Diejenigen, die häufiger und/oder mehr Alkohol in der Corona-Krise trinken, erklärten sich dies vor allem damit, dass sie mehr Zeit zum Trinken hätten. Jedoch gab auch ein Viertel der weltweit Befragten an, aufgrund der Corona-Situation zunehmend gestresst und verunsichert zu sein und deshalb vermehrt zum Alkohol zu greifen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Konsum von alkoholischen Getränken" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bier

Spirituosen

Wein

Sekt/ Schaumwein

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 70 Statistiken aus dem Thema "Konsum von alkoholischen Getränken".

Konsum von alkoholischen Getränken in Deutschland

Dossier zum Thema

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Konsum von alkoholischen Getränken

Alkohol bzw. Ethanol bezeichnet eine Gruppe chemischer Stoffe, die als Bestandteil alkoholischer Getränke, als Biokraftstoffe sowie als Zwischenerzeugnisse oder Lösungsmittel in der Chemieindustrie Verwendung finden. Alkoholische Getränke lassen sich nach dem Herstellungsverfahren in Fermentationsprodukte (Wein, Bier, Cider, Met) und Destillationsprodukte (Spirituosen) differenzieren. Nach Schätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) werden in Deutschland pro Einwohner umgerechnet jährlich über zehn Liter reinen Alkohols verbraucht. Seit 1990 ist der Pro-Kopf-Konsum gesunken, was zum einen auf ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein und zum anderen auf die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung zurückzuführen sein dürfte.


Deutschland rangiert weltweit beim Bierkonsum auf Platz 3

Mehr als drei Viertel der konsumierten alkoholischen Getränke entfallen auf Bier, der Rest auf Wein, Spirituosen und Schaumwein bzw. Sekt. Pro Kopf trinken die Deutschen durchschnittlich rund 95 Liter Bier, was sie nach den Tschechen und den Österreichern zur bierdurstigsten Nation der Welt macht. Zudem trinkt ein Durchschnittsdeutscher fast 20 Liter Wein, rund drei Liter Sekt und 5,3 Liter Spirituosen. Während in Bayern und Nordrhein-Westfalen der Bierabsatz überproportional hoch ausfällt, wird in Norddeutschland gerne mit Hochprozentigem angestoßen.

Risikokonsum von Alkohol

Die deutschen Privatverbraucher geben über 25 Milliarden Euro im Jahr für alkoholische Getränke aus. Weitere Kosten entstehen der Gesellschaft durch die Folgen von Alkoholmissbrauch und –sucht. Alkohol wirkt toxisch auf das zentrale und periphere Nervensystem. Was in kleinen Dosen berauschend wirkt, ist in größeren Mengen im hohen Maße gesundheitsschädlich und belastet vor allem die Leber. Jährlich werden in deutschen Krankenhäusern mehr als 300.000 Patienten vollstationär wegen der Folgen von Alkoholmissbrauch behandelt. Die Zahl der registrierten Unfälle unter Einfluss von Alkohol ist allerdings wohl auch wegen der niedrigen Promillegrenze in den vergangenen Jahren zurückgegangen.

Alkoholkonsum in der Corona-Krise

Aufgrund des partielles Wegfalls wichtiger Absatzmärkte von alkoholischen Getränken – wie etwa der Gastronomie oder Veranstaltungsbereich – durch die Corona-Pandemie ist insbesondere der Pro-Kopf-Verbrauch von Alkohol in Deutschland zurückgegangen. Laut einer weltweiten Umfrage hat der Konsum von Alkohol bei rund 36 Prozent der Verbraucher jedoch leicht bis stark zugenommen. Eine Mehrheit von 42 Prozent berichtet wiederum von keiner Veränderung der Alkoholgewohnheiten. Diejenigen, die häufiger und/oder mehr Alkohol in der Corona-Krise trinken, erklärten sich dies vor allem damit, dass sie mehr Zeit zum Trinken hätten. Jedoch gab auch ein Viertel der weltweit Befragten an, aufgrund der Corona-Situation zunehmend gestresst und verunsichert zu sein und deshalb vermehrt zum Alkohol zu greifen.

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