Statistiken zu Anheuser Busch - InBev

Anheuser Busch-InBev (AB InBev) ist mit einem Umsatz von fast 50 Milliarden US-Dollar und mehr als 450 Millionen Hektoliter verkauftem Bier der größte Braukonzern der Welt und gehört zu den führenden Konsumgüterherstellern. Er entstand 2008 durch die feindlichen Übernahme des amerikanischen Familienunternehmens Anheuser Busch (Budweiser) durch InBev (Beck’s, Stella Artois). InBev wiederum war 2004 aus der Fusion des brasilianischen Braukonzerns AmBev (Brahma, Antarctica) und der belgischen Interbrew hervorgegangen. Bis Mitte 2013 wurde zudem der Kauf des mexikanischen Marktführers Grupo Modelo (Corona) finalisiert, an der der Konzern bereits zuvor mit 50 Prozent beteiligt gewesen war.


Die wichtigsten Märkte von AB-InBev finden sich in den Amerikas, wo die Gruppe in den USA, Brasilien und Mexiko eine dominierende Stellung einnimmt. Vier der fünf wertvollsten Biermarken der Welt – Bud Light, Budweiser, Stella Artois und Corona – gehören zum Portfolio des Konzerns, sein Marktanteil liegt global bei geschätzt mehr als 20 Prozent.

In Deutschland gehören AB InBev u.a. die Marken Beck’s, Haake Beck, Hasseröder, Löwenbrau und Franziskaner . Beck’s ist das viertwichtigste Bier auf dem deutschen Markt nach Oettinger, Krombacher und Bitburger. Insgesamt ist der Konzern allerdings nur die Nummer zwei am Markt hinter der noch etwas größeren Radeberger-Gruppe (auch: Jever, DAB und Sternburg). In Deutschland herrscht wie in Europa insgesamt, wo AB-InBevs Absatzzahlen sinken, ein schwieriges Marktumfeld für Bierbrauer vor: Zwar ist Deutschland eine ausgesprochene Biertrinkernation mit dem dritthöchsten Pro-Kopf-Verbrauch in Europa (nach Tschechien und Österreich), doch sinkt der Konsum seit Jahren.

Die Rückversicherung gegen schwächelnde einzelne Märkte ist AB-InBevs globale Expansionsstrategie, die auf Skaleneffekte durch schiere Größe abzielt - auch wenn der Fokus der Geschäftsführung auf Marketing und Kosteneinsparung einige Konsumenten nachhaltig verstimmt hat. Nach der Übernahme der Grupo Modelo hat sich der Konzern im Frühjahr 2014 auch die südkoreanische Oriental Brewery einverleibt, die er bereits bis 2009 besessen hatte. Im Oktober 2015 wurde bekannt, dass auch der größte Konkurrent SABMiller für mehr als 100 Milliarden US-Dollar übernommen werden wird.



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