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Statistiken zum Abitur

Das Abitur oder die allgemeine Hochschulreife ist der höchste Schulabschluss in Deutschland und die Voraussetzung dafür, ein Studium an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen zu absolvieren. Im Jahr 2019 wurden bundesweit etwa 277.000 Schulabsolventen mit allgemeiner Hochschulreife gezählt. Die Abschlussprüfung wird entweder nach zwölf (auch als G8 bezeichnet) oder dreizehn Schuljahren absolviert. Im Vergleich der Bundesländer lag der Anteil der Schulabsolventen mit Abitur in Hamburg am höchsten. Die Abi-Durchfallquote ist in den vergangenen Jahren bundesweit leicht gestiegen, sank zum Jahr 2020 jedoch wieder auf rund 3,6 Prozent.

Bildungsföderalismus in Deutschland

In Deutschland liegt Bildung in der Verantwortung der Bundesländer. Somit hat jedes Land eine eigene Schulpolitik und unterschiedliche Anforderungen bezüglich der Abiprüfung. Das Zentralabitur wird derzeit von 15 Bundesländern durchgeführt und dient der Vereinheitlichung der Abschlüsse, einzig Rheinland-Pfalz führt dezentrale Abiturprfüngen durch. Eine absolute Vergleichbarkeit ist dennoch nicht gewährleistet, da die Länder die Zensuren aus der Oberstufe unterschiedlich stark in die Abinote einfließen lassen. Während das bayrische Abitur als sehr anspruchsvoll gilt, richtet sich die Abschlussprüfung in Hamburg sowie in Nordrhein-Westfalen mehr nach vorausgegangenen Unterrichtsstoff. Dies spiegelt sich auch in den Abiturnoten der jeweiligen Bundesländer wider.

Wege zum Abitur

In Deutschland wird das Abi in der Regel an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe absolviert. Durch die Versetzung von Einführungsphase in die Qualifikationsphase, erhalten Gymnasialschüler unter definierten Bestimmungen die Möglichkeit, einzelne Fächer abzuwählen und sich in einem zuvor gewählten Profil auf spezifische Fächer zu konzentrieren. Die zwei Jahre der Qualifikationsphase werden jeweils in Halbjahren gewertet und der Unterricht findet nun, anstelle von Klassenverbänden, in zusammengesetzten Kursen statt. Für Personen mit einem mittleren Bildungsabschluss inklusive abgeschlossener Berufsausbildung besteht die Möglichkeit des Besuchs einer Berufsoberschule, um den höchsten Abschluss nachzuholen. Dies ist ebenfalls an Volkshochschulen oder Abendgymnasien möglich.

Wichtige Kennzahlen

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Interessante Statistiken

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Abitur und Hochschulreife

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Statistiken zum Abitur

Das Abitur oder die allgemeine Hochschulreife ist der höchste Schulabschluss in Deutschland und die Voraussetzung dafür, ein Studium an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen zu absolvieren. Im Jahr 2019 wurden bundesweit etwa 277.000 Schulabsolventen mit allgemeiner Hochschulreife gezählt. Die Abschlussprüfung wird entweder nach zwölf (auch als G8 bezeichnet) oder dreizehn Schuljahren absolviert. Im Vergleich der Bundesländer lag der Anteil der Schulabsolventen mit Abitur in Hamburg am höchsten. Die Abi-Durchfallquote ist in den vergangenen Jahren bundesweit leicht gestiegen, sank zum Jahr 2020 jedoch wieder auf rund 3,6 Prozent.

Bildungsföderalismus in Deutschland

In Deutschland liegt Bildung in der Verantwortung der Bundesländer. Somit hat jedes Land eine eigene Schulpolitik und unterschiedliche Anforderungen bezüglich der Abiprüfung. Das Zentralabitur wird derzeit von 15 Bundesländern durchgeführt und dient der Vereinheitlichung der Abschlüsse, einzig Rheinland-Pfalz führt dezentrale Abiturprfüngen durch. Eine absolute Vergleichbarkeit ist dennoch nicht gewährleistet, da die Länder die Zensuren aus der Oberstufe unterschiedlich stark in die Abinote einfließen lassen. Während das bayrische Abitur als sehr anspruchsvoll gilt, richtet sich die Abschlussprüfung in Hamburg sowie in Nordrhein-Westfalen mehr nach vorausgegangenen Unterrichtsstoff. Dies spiegelt sich auch in den Abiturnoten der jeweiligen Bundesländer wider.

Wege zum Abitur

In Deutschland wird das Abi in der Regel an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe absolviert. Durch die Versetzung von Einführungsphase in die Qualifikationsphase, erhalten Gymnasialschüler unter definierten Bestimmungen die Möglichkeit, einzelne Fächer abzuwählen und sich in einem zuvor gewählten Profil auf spezifische Fächer zu konzentrieren. Die zwei Jahre der Qualifikationsphase werden jeweils in Halbjahren gewertet und der Unterricht findet nun, anstelle von Klassenverbänden, in zusammengesetzten Kursen statt. Für Personen mit einem mittleren Bildungsabschluss inklusive abgeschlossener Berufsausbildung besteht die Möglichkeit des Besuchs einer Berufsoberschule, um den höchsten Abschluss nachzuholen. Dies ist ebenfalls an Volkshochschulen oder Abendgymnasien möglich.

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