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Statistiken zur PISA-Studie

Die PISA-Studien der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sind internationale Schulleistungsuntersuchungen, die seit dem Jahr 2000 in einem Rhythmus von drei Jahren in den meisten Mitgliedstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt werden. Die internationale Koordination der mit zahlreichen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen auf nationaler und internationaler Ebene durchgeführten Untersuchungen unterliegt dem Sekretariat der OECD in Paris. In Deutschland wurde die PISA-Studie von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) in Auftrag gegeben.

Die PISA-Erhebungen

Bei der PISA-Studie (PISA ist die Abkürzung für "Programme for International Student Assessment") werden weltweit alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-jähriger Schüler/-innen erfasst, gemessen und international verglichen. Genauer untersucht die PISA-Studie alle drei Jahre, inwieweit Schülerinnen und Schüler über grundlegende Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften verfügen. Coronabedingt wurden die Erhebungen für die Jahre 2021 und 2024 allerdings jeweils um ein Jahr verschoben. Die nächsten PISA-Tests finden entsprechend im Jahr 2022 statt und sollen Ende 2023 veröffentlicht werden. Die letzten PISA-Erhebungen wurden im Jahr 2018 durchgeführt.

PISA 2018: Spitzenplätze in den jeweiligen Bereichen

Die SchülerInnen aus Singapur erreichten bei der PISA-Studie 2018 im Bereich Lesekompetenz eine Punktzahl von 549 und damit das beste Ergebnis aller Länder. Im Ranking der OECD-Länder belegte Estland den ersten Platz, danach folgen Kanada auf Platz 2 und Finnland auf Platz 3. Im Bereich Mathematik erreichten Singapur, Macao (China) und Hongkong (China) im Jahr 2018 die höchsten Punktzahlen. Insgesamt belegten asiatische Länder bzw. Wirtschaftsräume die ersten sechs Plätze im Bereich Mathematik. Im Ranking der OECD-Länder stand Japan ganz oben, gefolgt von Südkorea auf Platz 2 und Estland auf Platz 3. Ähnlich ist das Ergebnis der PISA-Studie im Jahr 2018 im Bereich Naturwissenschaften. Hier erreichten Estland, Finnland und Polen als einzige europäische Länder einen der ersten 10 Plätze im Ranking aller teilnehmenden Länder bzw. Wirtschaftsräume. Im Vergleich der OECD-Länder lagen Estland, Japan und Finnland an der Spitze.

PISA 2018: Die Ergebnisse für Deutschland

Betrachtet man die Ergebnisse der deutschen Schüler/-innen im Bereich der Lesekompetenz, so stellt man fest, dass sich die Leistungen mit jeder PISA-Untersuchung bis zum Jahr 2015 stetig gesteigert haben. Im Jahr 2018 haben die SchülerInnen aus Deutschland wieder deutlich weniger Punkte erzielt. Auch im Bereich Mathematik verschlechterten sich die Leistungen der deutschen SchülerInnen im Jahr 2018 im Vergleich zur vorherigen Erhebung. Im Bereich Naturwissenschaften hat sich die Leistung der Schüler ebenso wie in Mathematik wieder verschlechtert. Nach einer im internationalen Vergleich unterdurchschnittlichen Leistung im Jahr 2000 erreichten die deutschen Schüler/-innen bei der Untersuchung im Jahr 2012 ein Ergebnis, das signifikant über dem Durchschnitt der OECD-Staaten lag. In den Jahren 2015 und 2018 verschlechterte sich die Leistung zwar wieder, lag aber in beiden Jahren weiterhin über dem OECD-Durchschnitt.


Wichtige Kennzahlen

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Mathematik

Naturwissenschaften

Ergebnisse von Deutschland

PISA-Studie

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Statistiken zur PISA-Studie

Die PISA-Studien der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sind internationale Schulleistungsuntersuchungen, die seit dem Jahr 2000 in einem Rhythmus von drei Jahren in den meisten Mitgliedstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt werden. Die internationale Koordination der mit zahlreichen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen auf nationaler und internationaler Ebene durchgeführten Untersuchungen unterliegt dem Sekretariat der OECD in Paris. In Deutschland wurde die PISA-Studie von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) in Auftrag gegeben.

Die PISA-Erhebungen

Bei der PISA-Studie (PISA ist die Abkürzung für "Programme for International Student Assessment") werden weltweit alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-jähriger Schüler/-innen erfasst, gemessen und international verglichen. Genauer untersucht die PISA-Studie alle drei Jahre, inwieweit Schülerinnen und Schüler über grundlegende Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften verfügen. Coronabedingt wurden die Erhebungen für die Jahre 2021 und 2024 allerdings jeweils um ein Jahr verschoben. Die nächsten PISA-Tests finden entsprechend im Jahr 2022 statt und sollen Ende 2023 veröffentlicht werden. Die letzten PISA-Erhebungen wurden im Jahr 2018 durchgeführt.

PISA 2018: Spitzenplätze in den jeweiligen Bereichen

Die SchülerInnen aus Singapur erreichten bei der PISA-Studie 2018 im Bereich Lesekompetenz eine Punktzahl von 549 und damit das beste Ergebnis aller Länder. Im Ranking der OECD-Länder belegte Estland den ersten Platz, danach folgen Kanada auf Platz 2 und Finnland auf Platz 3. Im Bereich Mathematik erreichten Singapur, Macao (China) und Hongkong (China) im Jahr 2018 die höchsten Punktzahlen. Insgesamt belegten asiatische Länder bzw. Wirtschaftsräume die ersten sechs Plätze im Bereich Mathematik. Im Ranking der OECD-Länder stand Japan ganz oben, gefolgt von Südkorea auf Platz 2 und Estland auf Platz 3. Ähnlich ist das Ergebnis der PISA-Studie im Jahr 2018 im Bereich Naturwissenschaften. Hier erreichten Estland, Finnland und Polen als einzige europäische Länder einen der ersten 10 Plätze im Ranking aller teilnehmenden Länder bzw. Wirtschaftsräume. Im Vergleich der OECD-Länder lagen Estland, Japan und Finnland an der Spitze.

PISA 2018: Die Ergebnisse für Deutschland

Betrachtet man die Ergebnisse der deutschen Schüler/-innen im Bereich der Lesekompetenz, so stellt man fest, dass sich die Leistungen mit jeder PISA-Untersuchung bis zum Jahr 2015 stetig gesteigert haben. Im Jahr 2018 haben die SchülerInnen aus Deutschland wieder deutlich weniger Punkte erzielt. Auch im Bereich Mathematik verschlechterten sich die Leistungen der deutschen SchülerInnen im Jahr 2018 im Vergleich zur vorherigen Erhebung. Im Bereich Naturwissenschaften hat sich die Leistung der Schüler ebenso wie in Mathematik wieder verschlechtert. Nach einer im internationalen Vergleich unterdurchschnittlichen Leistung im Jahr 2000 erreichten die deutschen Schüler/-innen bei der Untersuchung im Jahr 2012 ein Ergebnis, das signifikant über dem Durchschnitt der OECD-Staaten lag. In den Jahren 2015 und 2018 verschlechterte sich die Leistung zwar wieder, lag aber in beiden Jahren weiterhin über dem OECD-Durchschnitt.


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