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Statistiken zum Thema Ausbildung

Eine Ausbildung oder Berufsausbildung dient der Weitergabe von Wissen mit dem Ziel, einen bestimmten Beruf zu erlernen. Die betriebliche (auch duale Ausbildung genannt) ist die am häufigsten verbreitete Ausbildungsart in Deutschland. Die Lehre erfolgt hierbei sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule. Das Studium ist ebenfalls eine Form der Ausbildung, die primär darauf ausgelegt ist, wissenschaftliche Fähigkeiten zu erwerben und auf ein breites Berufsspektrum vorzubereiten. Im Jahr 2020 gab es 324 anerkannte Ausbildungsberufe, wobei ein stetiger Rückgang erkenntlich wird, da viele ehemalige Handwerksberufe durch Studiengänge abgelöst werden.

Immer weniger Azubis in Deutschland

Im Jahr 2020 wurden rund 467.500 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Dies waren, auch aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Folgen auf dem Ausbildungsmarkt rund 58.000 weniger als noch 2019. Die Zahl der Azubis lag im Jahr 2019 bei insgesamt ca. 1,33 Millionen, auch hier ist die Anzahl in den vergangenen Jahren rückläufig. Zahlreiche Betriebe finden keine Auszubildenden mehr: Mehr als 59.000 Ausbildungsstellen blieben im Jahr 2020 unbesetzt. Die Anzahl der angebotenen Plätze ist seit Jahren höher als die der BewerberInnen. Laut des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sind ungeeignete Bewerbungen der Hauptgrund für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Die Ausbildung zum/zur FleischerIn hatte im Jahr 2020 den höchsten Anteil an unbesetzten Plätzen.

Personen, die sich in einer Lehre befinden, werden abhängig vom Ausbildungsberuf entlohnt. Die durchschnittliche Vergütung lag im Jahr 2020 in Westdeutschland bei 965 Euro, in Ostdeutschland bei 939 Euro pro Monat. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist das Gehalt der Azubis seit 1992 kontinuierlich angestiegen.

Die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland

In der Ausbildung verteilen sich die Geschlechter unterschiedlich auf die einzelnen Branchen. Männer wählen eher eine Tätigkeit im Bereich Kraftfahrzeuge, auch der Ausbildungsberuf zum Fachinformatiker erfreut sich unter den männlichen Bewerbern einer hohen Beliebtheit. Frauen sind häufiger in kaufmännischen Berufen beschäftigt, zum Beispiel im Bereich des Büromanagements. Die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ist bei den weiblichen Auszubildenden beliebt. Die Wahl der Ausbildungsbranche unterscheidet sich auch hinsichtlich des vorhandenen Schulabschlusses. Der Beruf als Kfz-MechatronikerIn ist sowohl bei Personen mit Hauptschulabschluss als auch bei SchulabgängerInnen mit Hochschulreife hoch im Kurs.

Allgemein wurden in 2020 die meisten Verträge in der Industrie und im Handel verzeichnet. Dabei befand sich die Mehrheit der Auszubildenden in einem mittleren- oder einem Großunternehmen. Das Ranking der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe nach neu abgeschlossenen Verträgen wird vom Beruf des Kaufmanns bzw. der Kauffrau im Einzelhandel angeführt (mehr als 26.000 neu abgeschlossene Verträge).

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Ausbildung" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Ausbildungsmarkt

Vergütung und Verträge

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 50 Statistiken aus dem Thema "Ausbildung".

Ausbildung

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Statistiken zum Thema Ausbildung

Eine Ausbildung oder Berufsausbildung dient der Weitergabe von Wissen mit dem Ziel, einen bestimmten Beruf zu erlernen. Die betriebliche (auch duale Ausbildung genannt) ist die am häufigsten verbreitete Ausbildungsart in Deutschland. Die Lehre erfolgt hierbei sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule. Das Studium ist ebenfalls eine Form der Ausbildung, die primär darauf ausgelegt ist, wissenschaftliche Fähigkeiten zu erwerben und auf ein breites Berufsspektrum vorzubereiten. Im Jahr 2020 gab es 324 anerkannte Ausbildungsberufe, wobei ein stetiger Rückgang erkenntlich wird, da viele ehemalige Handwerksberufe durch Studiengänge abgelöst werden.

Immer weniger Azubis in Deutschland

Im Jahr 2020 wurden rund 467.500 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Dies waren, auch aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Folgen auf dem Ausbildungsmarkt rund 58.000 weniger als noch 2019. Die Zahl der Azubis lag im Jahr 2019 bei insgesamt ca. 1,33 Millionen, auch hier ist die Anzahl in den vergangenen Jahren rückläufig. Zahlreiche Betriebe finden keine Auszubildenden mehr: Mehr als 59.000 Ausbildungsstellen blieben im Jahr 2020 unbesetzt. Die Anzahl der angebotenen Plätze ist seit Jahren höher als die der BewerberInnen. Laut des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sind ungeeignete Bewerbungen der Hauptgrund für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Die Ausbildung zum/zur FleischerIn hatte im Jahr 2020 den höchsten Anteil an unbesetzten Plätzen.

Personen, die sich in einer Lehre befinden, werden abhängig vom Ausbildungsberuf entlohnt. Die durchschnittliche Vergütung lag im Jahr 2020 in Westdeutschland bei 965 Euro, in Ostdeutschland bei 939 Euro pro Monat. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist das Gehalt der Azubis seit 1992 kontinuierlich angestiegen.

Die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland

In der Ausbildung verteilen sich die Geschlechter unterschiedlich auf die einzelnen Branchen. Männer wählen eher eine Tätigkeit im Bereich Kraftfahrzeuge, auch der Ausbildungsberuf zum Fachinformatiker erfreut sich unter den männlichen Bewerbern einer hohen Beliebtheit. Frauen sind häufiger in kaufmännischen Berufen beschäftigt, zum Beispiel im Bereich des Büromanagements. Die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ist bei den weiblichen Auszubildenden beliebt. Die Wahl der Ausbildungsbranche unterscheidet sich auch hinsichtlich des vorhandenen Schulabschlusses. Der Beruf als Kfz-MechatronikerIn ist sowohl bei Personen mit Hauptschulabschluss als auch bei SchulabgängerInnen mit Hochschulreife hoch im Kurs.

Allgemein wurden in 2020 die meisten Verträge in der Industrie und im Handel verzeichnet. Dabei befand sich die Mehrheit der Auszubildenden in einem mittleren- oder einem Großunternehmen. Das Ranking der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe nach neu abgeschlossenen Verträgen wird vom Beruf des Kaufmanns bzw. der Kauffrau im Einzelhandel angeführt (mehr als 26.000 neu abgeschlossene Verträge).

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