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Statistiken zum Thema Ausbildung

Eine Ausbildung oder Berufsausbildung dient der Weitergabe von Wissen mit dem Ziel, einen bestimmten Beruf zu erlernen. Die betriebliche (auch duale Ausbildung genannt) ist die am häufigsten verbreitete Ausbildungsart in Deutschland. Die Lehre erfolgt hierbei sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule. Das Studium ist ebenfalls eine Form der Ausbildung, die primär darauf ausgelegt ist, wissenschaftliche Fähigkeiten zu erwerben und auf ein breites Berufsspektrum vorzubereiten. Im Jahr 2021 gab es 324 anerkannte Ausbildungsberufe, wobei ein stetiger Rückgang erkenntlich wird, da viele ehemalige Handwerksberufe durch Studiengänge abgelöst werden.

Immer weniger Azubis in Deutschland

Im Jahr 2021 wurden rund 473.000 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Dies waren rund 5.600 mehr als noch 2020, jedoch weiterhin weitaus weniger als vor der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Folgen auf dem Ausbildungsmarkt. Die Zahl der Azubis lag im Jahr 2021 bei insgesamt ca. 1,26 Millionen, auch hier ist die Anzahl in den vergangenen Jahren rückläufig. Zahlreiche Betriebe finden keine Auszubildenden mehr: Mehr als 63.000 Ausbildungsstellen blieben im Jahr 2021 unbesetzt. Die Anzahl der angebotenen Plätze ist seit Jahren höher als die der Bewerber:innen. Laut des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sind ungeeignete Bewerbungen der Hauptgrund für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Die Ausbildung zum/zur Fachverkäufer:in im Lebensmittelhandwerk hatte im Jahr 2021 den höchsten Anteil an unbesetzten Plätzen.

Personen, die sich in einer Lehre befinden, werden abhängig vom Ausbildungsberuf entlohnt. Die durchschnittliche Vergütung lag im Jahr 2021 in Westdeutschland bei 989 Euro, in Ostdeutschland bei 965 Euro pro Monat. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist das Gehalt der Azubis seit 1992 kontinuierlich angestiegen.

Die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland

In der Ausbildung verteilen sich die Geschlechter unterschiedlich auf die einzelnen Branchen. Männer wählen eher eine Tätigkeit im Bereich Kraftfahrzeuge, auch der Ausbildungsberuf zum Fachinformatiker erfreut sich unter den männlichen Bewerbern einer hohen Beliebtheit. Frauen sind häufiger in kaufmännischen Berufen beschäftigt, zum Beispiel im Bereich des Büromanagements. Auch die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ist bei den weiblichen Auszubildenden beliebt. Die Wahl der Ausbildungsbranche unterscheidet sich auch hinsichtlich des vorhandenen Schulabschlusses. Der Beruf als Kfz-Mechatroniker:in ist sowohl bei Personen mit Hauptschulabschluss als auch bei Schulabgänger:innen mit Hochschulreife hoch im Kurs.

Allgemein wurden in 2021 die meisten Verträge in der Industrie und im Handel verzeichnet. Dabei befand sich die Mehrheit der Auszubildenden in einem mittleren- oder einem Großunternehmen. Das Ranking der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe nach neu abgeschlossenen Verträgen wird vom Beruf des Kaufmanns bzw. der Kauffrau im Einzelhandel angeführt (mehr als 24.000 neu abgeschlossene Verträge).

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