Statistiken zum nachhaltigen Reisen

Emissionen aus dem Reiseverkehr, Beschäftigungen von Saisonarbeitskräften und Ressourcennutzung an Urlaubsdestinationen: Der Tourismus hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt sowie auf die soziale und ökonomische Situation an den Zielorten. Deshalb gewinnt - wie auch in anderen Wirtschaftszweigen - das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Insbesondere der Aspekt des Natur- und Umweltschutzes nimmt für die deutsche Bevölkerung einen immer höheren Stellenwert ein. In einer Umfrage zum Thema Reisetrends 2020 gab über die Hälfte der befragten Teilnehmer an, im Jahr 2020 an der Reduzierung von übermäßigem Tourismus mitwirken zu wollen. Im Ranking der Länder mit den meisten umweltbewussten Reisenden weltweit landete Deutschland auf dem ersten Platz, gefolgt von Frankreich und den Vereinigten Staaten. Dabei scheint insbesondere die jüngere Generation ihren ökologischen Fußabdruck auf Reisen reduzieren zu wollen.

In Hinblick auf die ökologischen Auswirkungen ist besonders der Luftverkehr ein ausschlaggebender Faktor: Rund 82 Prozent der CO2-Emissionen der TUI Group (die auch Hotels, Resorts und Kreuzfahrten anbietet) entfielen auf die Airlines und den Flugverkehr. Gleichzeitig belegte TUI Airways den ersten Platz unter den Fluggesellschaften mit den besten Klimabilanzen. Das Thema Klimaschutz in Verbindung mit Tourismus wird auch in der Öffentlichkeit immer häufiger diskutiert. Im Jahr 2019 gaben in einer Umfrage zu den Klimaschutzmaßnahmen über 70 Prozent der Befragten an, eine höhere Steuer auf Flugtickets gut finden zu würden. Dass der Druck der Konsumenten auf nachhaltige Reisegestaltung immer größer wird lässt sich auch daran erkennen, dass viele Unternehmen, wie TUI aber auch Lufthansa, jährliche Nachhaltigkeitsberichte veröffentlichen und darin ihre Bemühungen in diesem Bereich darlegen. Neben dem Luftverkehr belastet auch die Kreuzfahrtindustrie zunehmend die Umwelt: AIDA Cruises verursachte beispielsweise über 88.900 m³ Abfall, wovon der größte Anteil (rund 30.300 m³) auf der Reststoffdeponie landete. Gleichzeitig hat das Kreuzfahrt Unternehmen jedoch auch vermehrt Abfall zum Recycling aufbereitet. Nichtsdestotrotz sind die CO2-Emissionen des Kreuzfahrtanbieters von rund 716.000 Tonnen im Jahr 2017 auf über 748.700 Tonnen im Jahr 2018 gestiegen.

Unter den Reisenden aus Deutschland gaben im Jahr 2019 fast 60 Prozent der Befragten an, dass ihr Urlaub möglichst sozial verträglich, ressourcenschonend und/oder umweltfreundlich sein soll. Als wichtigster Bestandteil einer nachhaltigen Reise wird dabei mit 75 Prozent Zustimmung der respektvolle Umgang mit der Landeskultur genannt, gefolgt von der fairen Bezahlung des Personals vor Ort. Auch Unternehmen müssen auf diesen Trend in Richtung nachhaltiges Reisen reagieren. So waren im Jahr 2019 fast die Hälfte der befragten Geschäftsreisenden zumindest teilweise bestrebt, für den Klimaschutz die Anzahl an Geschäftsreisen deutlich zu reduzieren. 51,3 Prozent der Arbeitnehmer gaben jedoch an, dass in ihrem Unternehmen noch keine klimafreundlichen Reiserichtlinien existierten.

Interessante Statistiken

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