Der langjährige Marktführer Amazon Web Services (AWS) war auch im ersten Quartal 2026 die klare Nummer 1 im stetig wachsenden Markt für Cloud-Infrastruktur. Laut Schätzungen der Synergy Research Group kommt AWS auf einen Marktanteil von rund 28 Prozent. Dahinter folgen die Microsoft-Plattform Azure mit 21 Prozent und Google Cloud mit 14 Prozent. Zusammen kommen die „Big 3“ auf mehr als 60 Prozent des durch den KI-Boom zusätzlich befeuerten Cloud-Marktes, während der Rest der Konkurrenz lediglich im niedrigen einstelligen Bereich liegt. Insgesamt sind sind die weltweiten Ausgaben für Cloud-Infrastruktur-Dienste von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf 129 Milliarden US-Dollar gestiegen und es ist davon auszugehen, dass der Jahresumsatz 2026 erstmals die 500-Milliarden-Marke knacken wird.
Für Amazon hat sich AWS seit seinem Start im Jahr 2006 schrittweise zur unternehmensinternen Cashcow entwickelt. So trägt das Cloud-Geschäft einen überproportional großen Anteil (zuletzt rund 60 Prozent) zum operativen Gewinn Amazons bei und ermöglicht damit die vielen Investitionen in das Kerngeschäft, die ohne AWS deutlich schwieriger finanzierbar wären. Somit ist das boomende Cloud-Geschäft mit seiner hohen Gewinnmarge das perfekte Gegenstück zu Amazons niedrigmargigem E-Commerce-Business.





















