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Statistiken zum Tiefbau in Österreich

Zum Tiefbau gehören der Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken, der Leitungstief- und Kläranlagenbau sowie der sonstige Tiefbau. Darunter fallen Neubauten ebenso wie Instandsetzungsarbeiten, An- und Umbauten, die Errichtung vorgefertigter Bauwerke auf dem Baugelände als auch provisorische Bauten. Der Tiefbau bildet zusammen mit dem Hochbau und den sonstigen Bautätigkeiten, wie zum Beispiel vorbereitende Baustellenarbeiten oder Bauinstallation, das Baugewerbe.

Strukturelle Daten

Der Umsatz des Tiefbaus lag im Jahr 2019 bei 8,98 Milliarden Euro. Damit trug er einen Anteil von 17 Prozent zum Gesamtumsatz des Baugewerbes bei, der sich auf 53,89 Milliarden Euro belief. Es gab 1.075 Unternehmen, in denen 32.324 Beschäftigte tätig waren, für die der Personalaufwand 2,08 Milliarden Euro betrug.

Führende Unternehmen

Die drei größten österreichischen Bauunternehmen nach Nettoumsatz waren im Jahr 2019 Strabag, Porr und Wienerberger, wobei Strabag mit 16,62 Milliarden Euro deutlich vorn lag. Strabag hatte damit auch Platz drei der größten österreichischen Unternehmen inne und gehörte außerdem zu den größten Bauunternehmen weltweit.

Die Top 3 Strabag, Porr und Wienerberger sind jeweils in allen Sparten des Baugewerbes tätig und führen große Projekte durch. So errichtete beispielsweise Porr die Eisenbahnbrücke über den Inn in Landeck (Tirol).

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes für den Tiefbau bzw. seine Sparten:

  • Der Baukostenindex (Straßenbau, Brückenbau, Siedlungswasserbau) beobachtet die Entwicklung der Kosten, die den Bauunternehmern bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlagen (Material und Arbeit) entstehen. Er wird sowohl als Bewertungsgrundlage für Verträge mit Wertsicherungsklauseln als auch für Preisgleitungen bei Bauverträgen herangezogen.
  • Der Baupreisindex (Tiefbau, Straßenbau, Brückenbau) gibt Auskunft über die Veränderung der tatsächlichen Preise, die der Bauherr für Bauarbeiten bezahlen muss und dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.
  • Der Produktionsindex (Tiefbau) ist ein kurzfristiger Konjunkturindikator. Sein Ziel ist, die Schwankungen der realen Produktionsleistungen monatlich zu messen und dabei besonders die Wendepunkte des Konjunkturzyklus möglichst früh zu entdecken.


Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Tiefbau in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Führende Unternehmen

Indizes

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Tiefbau in Österreich".

Tiefbau in Österreich

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Statistiken zum Tiefbau in Österreich

Zum Tiefbau gehören der Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken, der Leitungstief- und Kläranlagenbau sowie der sonstige Tiefbau. Darunter fallen Neubauten ebenso wie Instandsetzungsarbeiten, An- und Umbauten, die Errichtung vorgefertigter Bauwerke auf dem Baugelände als auch provisorische Bauten. Der Tiefbau bildet zusammen mit dem Hochbau und den sonstigen Bautätigkeiten, wie zum Beispiel vorbereitende Baustellenarbeiten oder Bauinstallation, das Baugewerbe.

Strukturelle Daten

Der Umsatz des Tiefbaus lag im Jahr 2019 bei 8,98 Milliarden Euro. Damit trug er einen Anteil von 17 Prozent zum Gesamtumsatz des Baugewerbes bei, der sich auf 53,89 Milliarden Euro belief. Es gab 1.075 Unternehmen, in denen 32.324 Beschäftigte tätig waren, für die der Personalaufwand 2,08 Milliarden Euro betrug.

Führende Unternehmen

Die drei größten österreichischen Bauunternehmen nach Nettoumsatz waren im Jahr 2019 Strabag, Porr und Wienerberger, wobei Strabag mit 16,62 Milliarden Euro deutlich vorn lag. Strabag hatte damit auch Platz drei der größten österreichischen Unternehmen inne und gehörte außerdem zu den größten Bauunternehmen weltweit.

Die Top 3 Strabag, Porr und Wienerberger sind jeweils in allen Sparten des Baugewerbes tätig und führen große Projekte durch. So errichtete beispielsweise Porr die Eisenbahnbrücke über den Inn in Landeck (Tirol).

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes für den Tiefbau bzw. seine Sparten:

  • Der Baukostenindex (Straßenbau, Brückenbau, Siedlungswasserbau) beobachtet die Entwicklung der Kosten, die den Bauunternehmern bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlagen (Material und Arbeit) entstehen. Er wird sowohl als Bewertungsgrundlage für Verträge mit Wertsicherungsklauseln als auch für Preisgleitungen bei Bauverträgen herangezogen.
  • Der Baupreisindex (Tiefbau, Straßenbau, Brückenbau) gibt Auskunft über die Veränderung der tatsächlichen Preise, die der Bauherr für Bauarbeiten bezahlen muss und dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.
  • Der Produktionsindex (Tiefbau) ist ein kurzfristiger Konjunkturindikator. Sein Ziel ist, die Schwankungen der realen Produktionsleistungen monatlich zu messen und dabei besonders die Wendepunkte des Konjunkturzyklus möglichst früh zu entdecken.


Interessante Statistiken

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