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Statistiken zum Bauhauptgewerbe in der Schweiz

Das Baugewerbe wird unterteilt in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Das Bauhauptgewerbe beschäftigt sich überwiegend mit der Ausführung von Hoch- und Tiefbau, während das Ausbaugewerbe alle Gewerke beinhaltet, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken befassen.

Überblick

Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe in der Schweiz belief sich im Jahr 2019 auf 34,32 Milliarden Schweizer Franken. Die entsprach einem Anteil von 4,9 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der Schweiz.

Die Bauausgaben im Hochbau übertrafen mit 51,8 Milliarden Schweizer Franken deutlich die des Tiefbaus mit 15,6 Milliarden Schweizer Franken. Die Bauinvestitionen in der Schweiz erreichten im Jahr 2018 eine Höhe von 61,58 Milliarden Schweizer Franken, wobei der Hauptteil von 44,65 Milliarden Schweizer Franken von privaten Auftraggebern kam. Der deutlich größte Teil wurde im Bereich Wohnen investiert.

Umsatz und Auftragseingänge

Im Jahr 2020 wurde im Schweizer Bauhauptgewerbe ein Umsatz von insgesamt 19,52 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftet. Auf den Hochbau entfielen davon 9,5 Milliarden Schweizer Franken, auf den Tiefbau 10,02 Milliarden Schweizer Franken. Im privaten Bau wurde mit 10,64 Milliarden Schweizer Franken mehr Umsatz generiert als im öffentlichen Bau mit 8,87 Milliarden Schweizer Franken.

Zwar ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent bzw. 1,19 Milliarden Schweizer Franken zurückgegangen, allerdings kann die Entwicklung im Bauhauptgewerbe dennoch als solide angesehen werden. Da die meisten Baustellen aufgrund von Schutz- und Hygienemaßnahmen nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie geöffnet bleiben konnten, ist das Bauhauptgewerbe vergleichsweise gut das Corona-Jahr 2020 gekommen.

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe erreichten 2020 eine Höhe von 19,73 Milliarden Schweizer Franken. Dabei lagen die Auftragseingänge im Tiefbau (10,13 Milliarden Schweizer Franken) etwas über denen im Hochbau (9,6 Milliarden Schweizer Franken) und diejenigen im privaten Bau (11,23 Milliarden Schweizer Franken) über denen im öffentlichen Bau (8,5 Milliarden Schweizer Franken).

Unternehmen

Im Jahr 2018 gab es Schweizer Baugewerbe insgesamt 48.318 Unternehmen. Davon gehörten 8.507 dem Hochbau, 837 dem Tiefbau und 38.974 dem Ausbaugewerbe an. Der überwiegende Teil dieser Unternehmen waren Mikrounternehmen (1 bis 9 Beschäftigte) oder kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte).

Das größte Bauunternehmen in der Schweiz war im Jahr 2019 Implenia mit einem Umsatz von gut 4 Milliarden Schweizer Franken. Dahinter folgten die Marti Holding und die Frutiger Unternehmungen. Der größte Schweizer Bauzulieferer war LafargeHolcim mit einem Umsatz von 26,72 Milliarden Schweizer Franken.

Beschäftigte

Im Jahr 2020 kamen von den 81.743 Vollzeitbeschäftigten im Bauhauptgewerbe die meisten aus der Schweiz (35,8 Prozent), gefolgt von Portugal (32 Prozent) und Italien (12,6 Prozent). Es gab 3.859 Auszubildende, wobei Lernende sämtlicher Berufe dieses Gewerbes einbezogen waren.

Löhne

Der durchschnittliche Bruttomonatslohn im Schweizer Bauhauptgewerbe kam 2020 auf 5.901 Schweizer Franken. Abhängig von der Lohnklasse wurden Löhne von 4.919 Schweizer Franken (Lohnklasse C, Bauarbeiter ohne Fachkenntnisse) bis 7.852 Schweizer Franken (Poliere) ausbezahlt.

Die Personalkosten im gesamten Baugewerbe in der Schweiz betrugen im Jahr 2018 rund 27,27 Milliarden Schweizer Franken, wobei die Personalkosten im Hoch- und Tiefbau unter denen des sonstigen Baugewerbes lagen.

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes zum Schweizerischen Baugewerbe, wie beispielsweise den Bauindex Schweiz von Credit Suisse und dem Schweizerischen Baumeisterverband, den KOF Geschäftslageindikator der ETHZ oder den Baupreisindex des Bundesamtes für Statistik Schweiz.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Bauhauptgewerbe in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Umsatz und Auftragseingänge

Unternehmen

Beschäftigte

Löhne

Indizes

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 53 Statistiken aus dem Thema "Bauhauptgewerbe in der Schweiz".

Bauhauptgewerbe in der Schweiz

Dossier zum Thema

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Statistiken zum Bauhauptgewerbe in der Schweiz

Das Baugewerbe wird unterteilt in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Das Bauhauptgewerbe beschäftigt sich überwiegend mit der Ausführung von Hoch- und Tiefbau, während das Ausbaugewerbe alle Gewerke beinhaltet, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken befassen.

Überblick

Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe in der Schweiz belief sich im Jahr 2019 auf 34,32 Milliarden Schweizer Franken. Die entsprach einem Anteil von 4,9 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der Schweiz.

Die Bauausgaben im Hochbau übertrafen mit 51,8 Milliarden Schweizer Franken deutlich die des Tiefbaus mit 15,6 Milliarden Schweizer Franken. Die Bauinvestitionen in der Schweiz erreichten im Jahr 2018 eine Höhe von 61,58 Milliarden Schweizer Franken, wobei der Hauptteil von 44,65 Milliarden Schweizer Franken von privaten Auftraggebern kam. Der deutlich größte Teil wurde im Bereich Wohnen investiert.

Umsatz und Auftragseingänge

Im Jahr 2020 wurde im Schweizer Bauhauptgewerbe ein Umsatz von insgesamt 19,52 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftet. Auf den Hochbau entfielen davon 9,5 Milliarden Schweizer Franken, auf den Tiefbau 10,02 Milliarden Schweizer Franken. Im privaten Bau wurde mit 10,64 Milliarden Schweizer Franken mehr Umsatz generiert als im öffentlichen Bau mit 8,87 Milliarden Schweizer Franken.

Zwar ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent bzw. 1,19 Milliarden Schweizer Franken zurückgegangen, allerdings kann die Entwicklung im Bauhauptgewerbe dennoch als solide angesehen werden. Da die meisten Baustellen aufgrund von Schutz- und Hygienemaßnahmen nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie geöffnet bleiben konnten, ist das Bauhauptgewerbe vergleichsweise gut das Corona-Jahr 2020 gekommen.

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe erreichten 2020 eine Höhe von 19,73 Milliarden Schweizer Franken. Dabei lagen die Auftragseingänge im Tiefbau (10,13 Milliarden Schweizer Franken) etwas über denen im Hochbau (9,6 Milliarden Schweizer Franken) und diejenigen im privaten Bau (11,23 Milliarden Schweizer Franken) über denen im öffentlichen Bau (8,5 Milliarden Schweizer Franken).

Unternehmen

Im Jahr 2018 gab es Schweizer Baugewerbe insgesamt 48.318 Unternehmen. Davon gehörten 8.507 dem Hochbau, 837 dem Tiefbau und 38.974 dem Ausbaugewerbe an. Der überwiegende Teil dieser Unternehmen waren Mikrounternehmen (1 bis 9 Beschäftigte) oder kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte).

Das größte Bauunternehmen in der Schweiz war im Jahr 2019 Implenia mit einem Umsatz von gut 4 Milliarden Schweizer Franken. Dahinter folgten die Marti Holding und die Frutiger Unternehmungen. Der größte Schweizer Bauzulieferer war LafargeHolcim mit einem Umsatz von 26,72 Milliarden Schweizer Franken.

Beschäftigte

Im Jahr 2020 kamen von den 81.743 Vollzeitbeschäftigten im Bauhauptgewerbe die meisten aus der Schweiz (35,8 Prozent), gefolgt von Portugal (32 Prozent) und Italien (12,6 Prozent). Es gab 3.859 Auszubildende, wobei Lernende sämtlicher Berufe dieses Gewerbes einbezogen waren.

Löhne

Der durchschnittliche Bruttomonatslohn im Schweizer Bauhauptgewerbe kam 2020 auf 5.901 Schweizer Franken. Abhängig von der Lohnklasse wurden Löhne von 4.919 Schweizer Franken (Lohnklasse C, Bauarbeiter ohne Fachkenntnisse) bis 7.852 Schweizer Franken (Poliere) ausbezahlt.

Die Personalkosten im gesamten Baugewerbe in der Schweiz betrugen im Jahr 2018 rund 27,27 Milliarden Schweizer Franken, wobei die Personalkosten im Hoch- und Tiefbau unter denen des sonstigen Baugewerbes lagen.

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Es gibt unterschiedliche Indizes zum Schweizerischen Baugewerbe, wie beispielsweise den Bauindex Schweiz von Credit Suisse und dem Schweizerischen Baumeisterverband, den KOF Geschäftslageindikator der ETHZ oder den Baupreisindex des Bundesamtes für Statistik Schweiz.



Interessante Statistiken

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