Statistiken zum Bauhauptgewerbe in der Schweiz

Das Baugewerbe wird unterteilt in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Das Bauhauptgewerbe beschäftigt sich überwiegend mit der Ausführung von Hoch- und Tiefbau, während das Ausbaugewerbe alle Gewerke beinhaltet, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken befassen.

Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe in der Schweiz belief sich im Jahr 2016 auf rund 34,94 Milliarden Schweizer Franken. Die entsprach einem Anteil von 5,47 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der Schweiz. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe erreichten 2016 eine Höhe von 19,78 Milliarden Schweizer Franken. Dabei lagen die Auftragseingänge im Hochbau leicht über denen im Tiefbau und diejenigen im privaten Bau über denen im öffentlichen Bau. Die Bauausgaben im Hochbau übertrafen mit 51 Milliarden Schweizer Franken deutlich die des Tiefbaus mit 15 Milliarden Schweizer Franken. Die Bauinvestitionen in der Schweiz erreichten im Jahr 2015 eine Höhe von rund 61,16 Milliarden Schweizer Franken, wobei der Großteil von 44,46 Milliarden Schweizer Franken von privaten Auftraggebern kam.

Im Jahr 2016 wurde im Schweizer Bauhauptgewerbe ein Umsatz von insgesamt 19,97 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftet. Auf den Hochbau entfielen davon 9,8 Milliarden Schweizer Franken, auf den Tiefbau 10,17 Milliarden Schweizer Franken. Im privaten Bau wurde mit 11,39 Milliarden Schweizer Franken mehr Umsatz generiert als im öffentlichen Bau mit 8,59 Milliarden Schweizer Franken.

Im Jahr 2015 gab es Schweizer Baugewerbe insgesamt 47.793 Unternehmen. Davon gehörten 8.037 dem Hochbau, 865 dem Tiefbau und 38.891 dem Ausbaugewerbe an. Der Großteil dieser Unternehmen waren sogenannte Mikrounternehmen (1 bis 9 Beschäftigte) oder kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Das größte Bauunternehmen in der Schweiz war im Jahr 2016 die Implenia AG mit einem Umsatz von rund 3,27 Milliarden Schweizer Franken. Der größte Schweizer Bauzulieferer mit einem Umsatz von etwa 26,9 Milliarden Schweizer Franken war LafargeHolcim Ltd.

Insgesamt gab es im Jahr 2016 im Schweizer Baugewerbe 337.000 Erwerbstätige. Dabei gelten Personen, die mindestens 1 Stunde pro Woche arbeiten, als erwerbstätig. Von den 80.700 Vollzeitbeschäftigten im Bauhauptgewerbe kamen die meisten aus der Schweiz (34,2 Prozent), gefolgt von Portugal (31,1 Prozent) und Italien (12,4 Prozent). Im Jahr 2016 gab es im Bauhauptgewerbe 4.600 Auszubildende, wobei Lernende sämtlicher Berufe dieses Gewerbes einbezogen waren.

Der durchschnittliche Bruttomonatslohn im Schweizer Bauhauptgewerbe kam im Jahr 2017 auf 5.768 Schweizer Franken. Abhängig von der Lohnklasse wurden Löhne von 4.890 Schweizer Franken (Lohnklasse C, Bauarbeiter) bis 7.691 Schweizer Franken (Poliere) ausbezahlt. Die Personalkosten im gesamten Baugewerbe in der Schweiz betrugen im Jahr 2015 rund 26,42 Milliarden Schweizer Franken, wobei die Personalkosten im Hoch- und Tiefbau unter denen des sonstigen Baugewerbes lagen.

Im Jahr 2015 wurden in der Schweiz 13.433 Gebäude mit Wohnnutzung neu erstellt, wovon 7.543 Einfamilienhäuser waren. Damit verbunden war die Neuerstellung von 53.126 Wohnungen.

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Bauhauptgewerbe in der Schweiz - Wichtige Statistiken

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