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Statistiken zum Tiefbau in der Schweiz

Das Schweizerische Baugewerbe wird unterteilt in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Ausführung von Hoch- und Tiefbau, während das Ausbaugewerbe alle Gewerke beinhaltet, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken befassen. Speziell zum Tiefbau gehören der Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken, der Leitungstief- und Kläranlagenbau sowie der sonstige Tiefbau, also beispielsweise der Wasserbau.

Überblick

Statistik: Umsatz im Tiefbau in der Schweiz von 2010 bis 2020 (in Milliarden CHF) | Statista Im Jahr 2020 belief sich der Umsatz im Schweizerischen Tiefbau auf 10,01 Milliarden Schweizer Franken, wovon 2,44 Milliarden Schweizer Franken dem privaten Tiefbau und 7,57 Milliarden Schweizer Franken dem öffentlichen Tiefbau zuzurechnen waren.

Die Auftragseingänge lagen 2020 bei 10,14 Milliarden Schweizer Franken, wobei sie im öffentlichen Tiefbau mit 7,31 Milliarden Schweizer deutlicher höher waren als im privaten Tiefbau mit 2,83 Milliarden Schweizer Franken.



Trotz Corona-Krise gab es im Tiefbau insbesondere zu Beginn der Pandemie in den ersten beiden Quartalen 2020 keine größeren Einbußen bei Umsatz und Auftragseingängen. Die Umsätze stiegen im 1. Quartal 2020 um 3 Prozent und im 2. Quartal sogar um 6 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal. Die Auftragseingänge fielen zwar im 1. Quartal um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, stiegen aber im 2. Quartal um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Unternehmen

Der Schweizerische Tiefbau zählte 2018 837 Unternehmen, von denen der überwiegende Teil Mikrounternehmen waren, d.h. einen bis neun Beschäftigte hatten. Im Bereich Straßenbau waren die meisten Unternehmen angesiedelt, gefolgt vom sonstigen Tiefbau sowie dem Rohrleitungstief-, Brunnen- und Kläranlagenbau.

Das größte Bauunternehmen in der Schweiz war im Jahr 2019 Implenia mit einem Umsatz von 4,43 Milliarden Schweizer Franken. Auf den Plätzen folgte die Marti Holding mit einem Umsatz von 900 Millionen Schweizer Franken und die Frutiger Unternehmungen mit 847 Millionen Schweizer Franken. Es sind dies Unternehmen, die in allen Sparten des Baugewerbes tätig sind.

Sowohl Marti als auch Frutiger gehörten im Jahr 2021 zu den besten Arbeitgebern in der Schweizer Baubranche.

Der größte Schweizer Bauzulieferer war 2019 LafargeHolcim mit einem Umsatz von 26,72 Milliarden Schweizer Franken.

Beschäftigte und Löhne

Im Jahr 2018 gab es 20.457 Beschäftigte im Tiefbau, wovon der Großteil Männer waren. Im BereichStraßenbau waren mit 10.764 Personen deutlich die meisten Beschäftigten tätig.

Der monatliche Bruttolohn im Tiefbau betrug 2018 6.598 Schweizer Franken, wobei es Unterschiede sowohl nach Geschlecht als auch Hierarchiestufe gab.

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes für den Tiefbau in der Schweiz:
  • Der Bauindex Schweiz wird quartalsweise veröffentlicht. Er dient als Frühindikator der Schweizer Baukonjunktur, indem er den Umsatz im Bauhauptgewerbe für das aktuelle Quartal prognostiziert und den Trend für die kommenden Quartale aufzeigt.
  • Der Baupreisindex misst die effektive Marktpreisentwicklung im Bausektor. Erfasst werden hauptsächlich Vertragspreise, wodurch die Bewegungen von Angebot und Nachfrage sowie der Produktivitätsgewinne abgebildet werden. Er wird vor allem während Projektplanungsphasen herangezogen und dient dazu, Budgets oder Kostenvoranschläge an die Preisentwicklung des Marktes anzupassen. Außerdem unterstützt er die Planer bei der Kostenkalkulation ihrer Projekte. Der Index wird halbjährlich berechnet.
  • Der Produktionsindex und der Umsatzindex bilden den konjunkturellen Verlauf im Tiefbau ab.


Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Tiefbau in der Schweiz" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Unternehmen

Beschäftigte und Löhne

Indizes

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 37 Statistiken aus dem Thema "Tiefbau in der Schweiz".

Tiefbau in der Schweiz

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Statistiken zum Tiefbau in der Schweiz

Das Schweizerische Baugewerbe wird unterteilt in Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Ausführung von Hoch- und Tiefbau, während das Ausbaugewerbe alle Gewerke beinhaltet, die sich mit dem Ausbau von Bauwerken befassen. Speziell zum Tiefbau gehören der Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken, der Leitungstief- und Kläranlagenbau sowie der sonstige Tiefbau, also beispielsweise der Wasserbau.

Überblick

Statistik: Umsatz im Tiefbau in der Schweiz von 2010 bis 2020 (in Milliarden CHF) | Statista Im Jahr 2020 belief sich der Umsatz im Schweizerischen Tiefbau auf 10,01 Milliarden Schweizer Franken, wovon 2,44 Milliarden Schweizer Franken dem privaten Tiefbau und 7,57 Milliarden Schweizer Franken dem öffentlichen Tiefbau zuzurechnen waren.

Die Auftragseingänge lagen 2020 bei 10,14 Milliarden Schweizer Franken, wobei sie im öffentlichen Tiefbau mit 7,31 Milliarden Schweizer deutlicher höher waren als im privaten Tiefbau mit 2,83 Milliarden Schweizer Franken.



Trotz Corona-Krise gab es im Tiefbau insbesondere zu Beginn der Pandemie in den ersten beiden Quartalen 2020 keine größeren Einbußen bei Umsatz und Auftragseingängen. Die Umsätze stiegen im 1. Quartal 2020 um 3 Prozent und im 2. Quartal sogar um 6 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal. Die Auftragseingänge fielen zwar im 1. Quartal um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, stiegen aber im 2. Quartal um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Unternehmen

Der Schweizerische Tiefbau zählte 2018 837 Unternehmen, von denen der überwiegende Teil Mikrounternehmen waren, d.h. einen bis neun Beschäftigte hatten. Im Bereich Straßenbau waren die meisten Unternehmen angesiedelt, gefolgt vom sonstigen Tiefbau sowie dem Rohrleitungstief-, Brunnen- und Kläranlagenbau.

Das größte Bauunternehmen in der Schweiz war im Jahr 2019 Implenia mit einem Umsatz von 4,43 Milliarden Schweizer Franken. Auf den Plätzen folgte die Marti Holding mit einem Umsatz von 900 Millionen Schweizer Franken und die Frutiger Unternehmungen mit 847 Millionen Schweizer Franken. Es sind dies Unternehmen, die in allen Sparten des Baugewerbes tätig sind.

Sowohl Marti als auch Frutiger gehörten im Jahr 2021 zu den besten Arbeitgebern in der Schweizer Baubranche.

Der größte Schweizer Bauzulieferer war 2019 LafargeHolcim mit einem Umsatz von 26,72 Milliarden Schweizer Franken.

Beschäftigte und Löhne

Im Jahr 2018 gab es 20.457 Beschäftigte im Tiefbau, wovon der Großteil Männer waren. Im BereichStraßenbau waren mit 10.764 Personen deutlich die meisten Beschäftigten tätig.

Der monatliche Bruttolohn im Tiefbau betrug 2018 6.598 Schweizer Franken, wobei es Unterschiede sowohl nach Geschlecht als auch Hierarchiestufe gab.

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes für den Tiefbau in der Schweiz:
  • Der Bauindex Schweiz wird quartalsweise veröffentlicht. Er dient als Frühindikator der Schweizer Baukonjunktur, indem er den Umsatz im Bauhauptgewerbe für das aktuelle Quartal prognostiziert und den Trend für die kommenden Quartale aufzeigt.
  • Der Baupreisindex misst die effektive Marktpreisentwicklung im Bausektor. Erfasst werden hauptsächlich Vertragspreise, wodurch die Bewegungen von Angebot und Nachfrage sowie der Produktivitätsgewinne abgebildet werden. Er wird vor allem während Projektplanungsphasen herangezogen und dient dazu, Budgets oder Kostenvoranschläge an die Preisentwicklung des Marktes anzupassen. Außerdem unterstützt er die Planer bei der Kostenkalkulation ihrer Projekte. Der Index wird halbjährlich berechnet.
  • Der Produktionsindex und der Umsatzindex bilden den konjunkturellen Verlauf im Tiefbau ab.


Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 37 Statistiken aus dem Thema "Tiefbau in der Schweiz".

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