Statistiken zum Ausbaugewerbe

Das Ausbaugewerbe ist Teil des Baugewerbes und umfasst alle Wirtschaftszweige, die im Bereich Bauinstallation und sonstiger Ausbau tätig sind. Neben Ausbauarbeiten an Neu- und Bestandsbauten zählt auch die Installation von vernetzten, intelligenten Anwendungen in Gebäuden zum Aufgabengebiet der Branche. Im Jahr 2020 erwirtschaftete das deutsche Ausbaugewerbe rund 54 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Das waren rund drei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt lässt sich seit über zehn Jahren ein anhaltender Anstieg in der Umsatzzahl des deutschen Ausbaugewerbes erkennen. Seit 2006 hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt. Der größte Umsatz innerhalb des Ausbaugewerbes in Deutschland wird mit rund 19,5 Milliarden Euro im Bereich der Installation von Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen generiert. Auch der Sektor Elektroinstallation nimmt einen bedeutenden Stellenwert ein.

Beschäftigungslage im Ausbaugewerbe

Typische Berufe im Ausbaugewerbe sind u.a. Maler und Lackierer, Klempner, Installateure, Heizungsbauer, Fliesenleger, Elektrotechniker, Tischler oder Raumausstatter. Das Ausbaugewerbe zählte im Jahr 2020 etwa 380.000 Beschäftigte und liegt damit über dem Vorjahreswert. Die Beschäftigungszahl hält sich zudem seit vielen Jahren auf einem ansteigenden Niveau. Der Sektor mit den meisten Beschäftigten ist der der Gas-, Wasser-, Heizung-, Lüftungs- und Klimainstallation.
Vor allem kleine bis mittelständige Unternehmen prägen das Ausbaugewerbe. Etwa die Hälfe des Umsatzes wird in Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten generiert. Im Jahr 2020 war vor allem ein Ausbildungsberuf des Ausbaugewerbes begehrt: Über 39.000 Lehrlinge verzeichnet der Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik. Tischlerin ist der beliebteste Lehrlingsberuf bei den Frauen. Die Verdienstlage in Lehrlingsberufen des Baugewerbes wie dem Tischler ist in Westdeutschland durchschnittlich besser als in Bundesländern Ostdeutschlands.

Ausbaugewerbe mit größtem Anteil am Bauvolumen

Innerhalb des Baugewerbes nimmt das Ausbaugewerbe eine tragende Rolle ein. Fast 29 Prozent der gesamten Bauinvestitionen in Deutschland werden für das Ausbaugewerbe aufgebracht – damit gilt es als zweitbedeutendste Produzentengruppe des Baugewerbes. Noch wichtiger für das Baugewerbe wird das Ausbaugewerbe mit Blick auf den Anteil am Bauvolumen. Das Bauvolumen des Ausbaugewerbes liegt seit Jahren sogar über dem des Bauhauptgewerbes (Hoch- und Tiefbau). Auch aufgrund dieses großen Volumens muss sich das Ausbaugewerbe zunehmend mit aktuellen Themen zur Nachhaltigkeit wie Green Buildings oder der Heimvernetzung wie Smart Homes auseinandersetzen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Ausbaugewerbe" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Betriebe und Beschäftigung

Interessante Statistiken

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Ausbaugewerbe in Deutschland

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Statistiken zum Ausbaugewerbe

Das Ausbaugewerbe ist Teil des Baugewerbes und umfasst alle Wirtschaftszweige, die im Bereich Bauinstallation und sonstiger Ausbau tätig sind. Neben Ausbauarbeiten an Neu- und Bestandsbauten zählt auch die Installation von vernetzten, intelligenten Anwendungen in Gebäuden zum Aufgabengebiet der Branche. Im Jahr 2020 erwirtschaftete das deutsche Ausbaugewerbe rund 54 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Das waren rund drei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt lässt sich seit über zehn Jahren ein anhaltender Anstieg in der Umsatzzahl des deutschen Ausbaugewerbes erkennen. Seit 2006 hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt. Der größte Umsatz innerhalb des Ausbaugewerbes in Deutschland wird mit rund 19,5 Milliarden Euro im Bereich der Installation von Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen generiert. Auch der Sektor Elektroinstallation nimmt einen bedeutenden Stellenwert ein.

Beschäftigungslage im Ausbaugewerbe

Typische Berufe im Ausbaugewerbe sind u.a. Maler und Lackierer, Klempner, Installateure, Heizungsbauer, Fliesenleger, Elektrotechniker, Tischler oder Raumausstatter. Das Ausbaugewerbe zählte im Jahr 2020 etwa 380.000 Beschäftigte und liegt damit über dem Vorjahreswert. Die Beschäftigungszahl hält sich zudem seit vielen Jahren auf einem ansteigenden Niveau. Der Sektor mit den meisten Beschäftigten ist der der Gas-, Wasser-, Heizung-, Lüftungs- und Klimainstallation.
Vor allem kleine bis mittelständige Unternehmen prägen das Ausbaugewerbe. Etwa die Hälfe des Umsatzes wird in Unternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten generiert. Im Jahr 2020 war vor allem ein Ausbildungsberuf des Ausbaugewerbes begehrt: Über 39.000 Lehrlinge verzeichnet der Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik. Tischlerin ist der beliebteste Lehrlingsberuf bei den Frauen. Die Verdienstlage in Lehrlingsberufen des Baugewerbes wie dem Tischler ist in Westdeutschland durchschnittlich besser als in Bundesländern Ostdeutschlands.

Ausbaugewerbe mit größtem Anteil am Bauvolumen

Innerhalb des Baugewerbes nimmt das Ausbaugewerbe eine tragende Rolle ein. Fast 29 Prozent der gesamten Bauinvestitionen in Deutschland werden für das Ausbaugewerbe aufgebracht – damit gilt es als zweitbedeutendste Produzentengruppe des Baugewerbes. Noch wichtiger für das Baugewerbe wird das Ausbaugewerbe mit Blick auf den Anteil am Bauvolumen. Das Bauvolumen des Ausbaugewerbes liegt seit Jahren sogar über dem des Bauhauptgewerbes (Hoch- und Tiefbau). Auch aufgrund dieses großen Volumens muss sich das Ausbaugewerbe zunehmend mit aktuellen Themen zur Nachhaltigkeit wie Green Buildings oder der Heimvernetzung wie Smart Homes auseinandersetzen.

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