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Statistiken zum Gebäude- und Wohnungsbau in Österreich

Der Bau von Gebäuden und die Erschließung von Grundstücken bzw. Bauträger bilden den Hochbau, wozu die Errichtung von Gebäuden aller Art gehört. Darunter fallen Neubau, Instandsetzung, An- und Umbau, die Errichtung von vorgefertigten Gebäuden oder Bauwerken auf dem Baugelände sowie provisorische Bauten. Gebaut werden komplette Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude, öffentliche Gebäude, Gebäude der Versorgungswirtschaft, landwirtschaftliche Gebäude und weitere.

Strukturelle Daten

Der Umsatz im Gebäudebau belief sich 2019 auf 14,07 Milliarden Euro. Es gab 3.386 Unternehmen mit 66.622 Beschäftigten. Der Personalaufwand kam im Jahr 2018 auf 3,49 Milliarden Euro.

Bauvolumen

Im Jahr 2020 betrug das Wohnungsbauvolumen geschätzte 19,39 Milliarden Euro. Für das reale Bauvolumen werden für den Bau insgesamt als auch den Neubau von Wohnungen und Nichtwohnbauten für die Jahre 2021 und 2022 Zuwächse prognostiziert, nachdem es im Jahr 2020 aufgrund der Coronakrise zurückgegangen war.

Führende Unternehmen

Die Top 3 der größten österreichischen Bauunternehmen sind Strabag, Porr und Wienerberger, wobei die Strabag mit deutlichem Abstand an der Spitze stand. Strabag, Porr und Wienerberger sind in allen Sparten des Baugewerbes tätig sind und führen große Projekte durch. So hat beispielsweise die Porr in der Red Bull Arena, dem Fußballstadion in Salzburg, einen zusätzlichen Tribünenrang errichtet.

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes für den Gebäude- und Wohnungsbau bzw. Hochbau:

  • Der Baukostenindex beobachtet die Entwicklung der Kosten, die den Bauunternehmern bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlagen (Material und Arbeit) entstehen. Er wird als Bewertungsgrundlage für Verträge mit Wertsicherungsklauseln als auch für Preisgleitungen bei Bauverträgen herangezogen.
  • Der Baupreisindex gibt Auskunft über die Veränderung der tatsächlichen Preise, die der Bauherr für Bauarbeiten bezahlen muss und dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.
  • Der Produktionsindex ist ein kurzfristiger Konjunkturindikator, dessen Ziel es ist, die Schwankungen der realen Produktionsleistungen monatlich zu messen und dabei besonders die Wendepunkte des Konjunkturzyklus möglichst früh zu erkennen.

Baubewilligungen

Im Jahr 2020 wurde der Bau von 29.713 Gebäuden bewilligt, 21.836 davon waren Wohngebäude, 7.877 waren Nichtwohngebäude, zum Beispiel Hotels und Gasthöfe, Groß- und Einzelhandelsgebäude oder landwirtschaftliche Nutzgebäude. Außerdem wurde der Bau von 74.763 Wohnungen bewilligt.

Baufertigstellungen

In Österreich wurden 2019 27.681 neue Gebäude fertiggestellt (21.404 Wohngebäude und 6.277 Nichtwohngebäude). Darüberhinaus wurden 77.699 Wohnungen fertiggestellt. Knapp die Hälfte davon hat 3 bis 5 Wohnräume und rund ein Drittel davon eine Nutzfläche zwischen 60 und 90 Quadratmetern.

Fertigteilhäuser

Der Umsatz mit Fertigteilhäusern lag 2019 bei 763,9 Millionen Euro, wobei die Fertigungsstufe schlüsselfertig mit 405,9 Millionen Euro den größten Anteil beisteuerte. Insgesamt wurden 4.012 Fertigteilhäuser abgesetzt, deren Durchschnittspreis bei 190.000 Euro lag.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Gebäude- und Wohnungsbau in Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Führende Unternehmen

Indizes

Baubewilligungen

Baufertigstellungen

Fertigteilhäuser

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 53 Statistiken aus dem Thema "Gebäude- und Wohnungsbau in Österreich".

Gebäude- und Wohnungsbau in Österreich

Dossier zum Thema

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Der Bau von Gebäuden und die Erschließung von Grundstücken bzw. Bauträger bilden den Hochbau, wozu die Errichtung von Gebäuden aller Art gehört. Darunter fallen Neubau, Instandsetzung, An- und Umbau, die Errichtung von vorgefertigten Gebäuden oder Bauwerken auf dem Baugelände sowie provisorische Bauten. Gebaut werden komplette Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude, öffentliche Gebäude, Gebäude der Versorgungswirtschaft, landwirtschaftliche Gebäude und weitere.

Strukturelle Daten

Der Umsatz im Gebäudebau belief sich 2019 auf 14,07 Milliarden Euro. Es gab 3.386 Unternehmen mit 66.622 Beschäftigten. Der Personalaufwand kam im Jahr 2018 auf 3,49 Milliarden Euro.

Bauvolumen

Im Jahr 2020 betrug das Wohnungsbauvolumen geschätzte 19,39 Milliarden Euro. Für das reale Bauvolumen werden für den Bau insgesamt als auch den Neubau von Wohnungen und Nichtwohnbauten für die Jahre 2021 und 2022 Zuwächse prognostiziert, nachdem es im Jahr 2020 aufgrund der Coronakrise zurückgegangen war.

Führende Unternehmen

Die Top 3 der größten österreichischen Bauunternehmen sind Strabag, Porr und Wienerberger, wobei die Strabag mit deutlichem Abstand an der Spitze stand. Strabag, Porr und Wienerberger sind in allen Sparten des Baugewerbes tätig sind und führen große Projekte durch. So hat beispielsweise die Porr in der Red Bull Arena, dem Fußballstadion in Salzburg, einen zusätzlichen Tribünenrang errichtet.

Indizes

Es gibt unterschiedliche Indizes für den Gebäude- und Wohnungsbau bzw. Hochbau:

  • Der Baukostenindex beobachtet die Entwicklung der Kosten, die den Bauunternehmern bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlagen (Material und Arbeit) entstehen. Er wird als Bewertungsgrundlage für Verträge mit Wertsicherungsklauseln als auch für Preisgleitungen bei Bauverträgen herangezogen.
  • Der Baupreisindex gibt Auskunft über die Veränderung der tatsächlichen Preise, die der Bauherr für Bauarbeiten bezahlen muss und dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.
  • Der Produktionsindex ist ein kurzfristiger Konjunkturindikator, dessen Ziel es ist, die Schwankungen der realen Produktionsleistungen monatlich zu messen und dabei besonders die Wendepunkte des Konjunkturzyklus möglichst früh zu erkennen.

Baubewilligungen

Im Jahr 2020 wurde der Bau von 29.713 Gebäuden bewilligt, 21.836 davon waren Wohngebäude, 7.877 waren Nichtwohngebäude, zum Beispiel Hotels und Gasthöfe, Groß- und Einzelhandelsgebäude oder landwirtschaftliche Nutzgebäude. Außerdem wurde der Bau von 74.763 Wohnungen bewilligt.

Baufertigstellungen

In Österreich wurden 2019 27.681 neue Gebäude fertiggestellt (21.404 Wohngebäude und 6.277 Nichtwohngebäude). Darüberhinaus wurden 77.699 Wohnungen fertiggestellt. Knapp die Hälfte davon hat 3 bis 5 Wohnräume und rund ein Drittel davon eine Nutzfläche zwischen 60 und 90 Quadratmetern.

Fertigteilhäuser

Der Umsatz mit Fertigteilhäusern lag 2019 bei 763,9 Millionen Euro, wobei die Fertigungsstufe schlüsselfertig mit 405,9 Millionen Euro den größten Anteil beisteuerte. Insgesamt wurden 4.012 Fertigteilhäuser abgesetzt, deren Durchschnittspreis bei 190.000 Euro lag.



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