
Ranking der Militärmacht von NATO- und SOZ-Staaten nach dem Global Firepower Index
Im Jahr 2025 sind die USA das Land mit der größten militärischen Stärke, sowohl innerhalb der NATO- und SOZ-Staaten, als auch weltweit. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen die Mitgliedsstaaten der SOZ, Russland, China und Indien, die auch allgemein zu den mächtigsten Staaten der Welt gezählt werden. Die Statistik zeigt die Mitgliedsstaaten der NATO und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) sortiert nach ihren Platzierungen im Ranking der Militärmacht nach dem Global Firepower Index (GFI) 2025.
Global Firepower Index
Der Global Firepower Index ist eine von der Plattform Global Firepower berechnete Kennzahl, die die militärische Stärke von 145 Staaten weltweit bemisst. In die Berechnung des Index fließen neben Gesichtspunkten wie der Truppenstärke und dem Umfang der Ausrüstung auch geografische, wirtschaftliche, entwicklungs- und bündnispolitische Faktoren ein. Der Besitz von Nuklearwaffen wird nicht erfasst und fließt nicht in die Berechnung ein. Zur exakten Berechnung des Global Firepower Index macht die Quelle keine Angaben.
NATO
Die NATO ist ein militärisches Verteidigungsbündnis, dem aktuell 32 europäische und nordamerikanische Staaten angehören. Hauptaufgaben der NATO liegen im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, der Konfliktverhütung und Krisenbewältigung sowie der Abrüstung und Rüstungskontrolle. Siehe auch die Statistik zum Anteil der Militärausgaben am Bruttoinlandsprodukt in den NATO-Staaten.
Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ)
Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, das Vertrauen und die Zusammenarbeit der zehn Mitgliedsstaaten in verschiedenen Bereichen wie der Handels- und Sicherheitspolitik zu stärken. Die SOZ umfasst circa 40% der Weltbevölkerung und wird von manchen Beobachtern als internationales Gegengewicht zur NATO verstanden. Folgende Staaten sind Mitglieder der Organisation:
- China
- Kasachstan
- Kirgisistan
- Russland
- Tadschikistan
- Usbekistan
- Indien (seit 2017)
- Pakistan (seit 2017)
- Iran (seit 2023)
- Belarus (seit 2024)