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Statistiken zum Thema Smart City

Der Begriff Smart City steht stellvertretend für Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte u.a. technologisch fortschrittlicher, digitalisierter, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Konzepte setzen sich dabei meist aus mehreren Teilbereichen zusammen. Großstädte wie zum Beispiel Singapur sind in der Konzeptumsetzung der intelligenten Stadt bereits fortgeschritten und gelten daher als Vorbild.

Die Teilbereiche einer Smart City

Ein Teilbereich der Smart City ist u.a. die Digitalisierung von Behördengängen und die allgemeine Nutzung von E-Services. Laut dem E-Government Development Index (EGDI) sind Dänemark, Südkorea, Estland und Finnland Vorreiter und belegen im Vergleich die obersten Plätze im Ranking.
Fast alle Großstädte sind von starkem Straßenverkehr und erhöhten CO2-Werten in der Luft betroffen. Themen rund um Connected Cars, autonomes Fahren sowie Elektromobilität stehen daher ebenso mit auf der Agenda vieler Smart City-Strategien.
Der Energiesektor bietet im Kontext von Smart City viele Möglichkeiten, bei denen Effizienzsteigerungen meist im Mittelpunkt stehen. Der Begriff Smart Grid wird in diesem Zusammenhang meist genannt und steht für ein intelligentes Stromnetz, das die optimierte Zusammenarbeit von Stromproduzenten, Speichern, Verbrauchern und Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen zum Ziel hat. Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, sollen zukünftig ebenso mehr eingesetzt werden.

Nachhaltiger Wohnen: Smart Building und Smart Home

Durch intelligentes Bauen, auch Smart Building, können Städte nachhaltig und energiesparend ausgerichtet werden. Dazu werden Nachhaltigkeitszertifikate an Gebäude vergeben, die entsprechende Kriterien erfüllen. In Großbritannien, beispielsweise, wurden im Jahr 2017 insgesamt 4.188 Gebäude mit dem BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikat bewertet. Auch Passivhäuser tragen zu umweltschonendem Wohnen bei. In Deutschland wurden im Jahr 2020 insgesamt 111 Passivhäuser fertiggestellt. Allerdings ist die Anzahl der Fertigstellungen seit dem Jahr 2012 stetig zurückgegangen und daher ein starker Negativtrend zu beobachten.
Smart Home – auch unter Heimvernetzung oder Connected Home bekannt – heißt, dass unterschiedliche Geräte in einem Haushalt miteinander vernetzt sind, um das Wohnen und Leben zu erleichtern und zu verbessern. Laut einer Umfrage kam im Jahr 2020 im Rahmen des Smart Homes intelligente Beleuchtungssysteme zum Einsatz. Auch smarte Alarmanlagen und die Video-Überwachung wurden demnach häufig in Haushalten in Deutschland genutzt. Die größten Vorteile von Smart-Home-Anwendungen sahen die Nutzer im höheren Komfort und steigender Lebensqualität sowie die in der höheren Sicherheit und Energieeffizienzsteigerung.



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