Statistiken zum Thema Smart City

Veröffentlicht von A. Breitkopf, 09.04.2018
Der Begriff Smart City steht stellvertretend für Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte u.a. technologisch fortschrittlicher, digitalisierter, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Konzepte setzen sich dabei meist aus mehreren Teilbereichen zusammen. Großstädte wie zum Beispiel Singapur sind in der Konzeptumsetzung der intelligenten Stadt bereits fortgeschritten und gelten daher als Vorbild. Laut Recherchen von Roland Berger ist die Anzahl der von Städten veröffentlichten Smart City-Strategien generell auf globaler Ebene angestiegen. Wurden im Jahr 2012 noch acht veröffentlichte Konzepte gezählt, waren es 2015 bereits 35.

Ein Teilbereich der Smart City ist u.a. die Digitalisierung von Behördengängen und die allgemeine Nutzung von E-Services. Laut dem E-Government Development Index (EGDI) sind das Vereinigte Königreich, Australien, Südkorea und Singapur Vorreiter und belegen im Vergleich die obersten Plätze im Ranking.
Der Energiesektor bietet im Kontext von Smart City viele Möglichkeiten, bei denen Effizienzsteigerungen meist im Mittelpunkt stehen. Der Begriff Smart Grid wird in diesem Zusammenhang meist genannt und steht für ein intelligentes Stromnetz, das die optimierte Zusammenarbeit von Stromproduzenten, Speichern, Verbrauchern und Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen zum Ziel hat. Die Höhe der globalen Investitionen in fortgeschrittene intelligente Netze betrug im Jahr 2015 rund 2,9 Milliarden US-Dollar. Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, sollen zukünftig ebenso mehr eingesetzt werden. Laut einer Prognose wird die Anzahl installierter Smart Meter für das Jahr 2020 in Deutschland auf rund 32,9 Millionen geschätzt.

Durch intelligentes Bauen, auch Smart Building, können Städte nachhaltig und energiesparend ausgerichtet werden. Dazu werden Nachhaltigkeitszertifikate an Gebäude vergeben, die entsprechende Kriterien erfüllen. In Großbritannien, beispielsweise, wurden im Jahr 2017 insgesamt 4,188 Gebäude mit dem BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikat bewertet. Auch Passivhäuser tragen zu umweltschonendem Wohnen bei. In Deutschland wurden im Jahr 2016 insgesamt 109 Passivhäuser fertiggestellt. Allerdings ist die Anzahl der Fertigstellungen seit dem Jahr 2012 stetig zurückgegangen und daher ein starker Negativtrend zu beobachten.
Smart Home – auch unter Heimvernetzung oder Connected Home bekannt – heißt, dass unterschiedliche Geräte in einem Haushalt miteinander vernetzt sind, um das Wohnen und Leben zu erleichtern und zu verbessern. Laut einer Statista-Umfrage gaben 20 Prozent der Befragten an, bisher bis zu 100 Euro für ihre vernetzten Geräte ausgegeben zu haben. Die Motivation für die Einrichtung eines Smart Home basiert vor allem auf dem dadurch zusätzlich entstehenden Komfort sowie dem Spaß an der Technik.

Fast alle Großstädte sind von starkem Straßenverkehr und erhöhten CO2-Werten in der Luft betroffen. Themen rund um Connected Cars, autonomes Fahren sowie Elektromobilität stehen daher ebenso mit auf der Agenda vieler Smart City-Strategien.



Interessante Statistiken

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