Statistiken zum Thema Wohnen

Statistiken zum Thema Wohnen

Statistiken und Studien zum Wohnen in Deutschland

In Deutschland gab es im Jahr 2015 rund 40,8 Millionen Privathaushalte. Den häufigsten Haushaltstyp stellten dabei die Alleinlebenden (Ein-Personen-Haushalte / Single-Haushalte) mit einem Anteil von etwa 41,4 Prozent. Lediglich knapp mehr als ein Drittel dieser Single-Haushalte konnte sich bisher den Traum vom Eigenheim erfüllen. Etwa 72,4 Prozent der Ein-Personen-Haushalte in Deutschland leben weiterhin zur Miete. Mit rund 57 Prozent gilt dies ebenso für die Mehrheit der Deutschen insgesamt. Durchschnittlich müssen diese Haushalte etwas mehr als ein Viertel ihrer Nettoeinkommen für die Mietzahlungen (bruttokalt) aufbringen. Bei Ein-Personen-Haushalten liegt die Mietbelastungsquote sogar bei knapp mehr als 30 Prozent.


Insgesamt lag der Anteil der Wohnkosten der privaten Haushalte in Deutschland am gesamten verfügbaren Haushaltseinkommen im Jahr 2015 bei etwa 27,3 Prozent. Die Wohnkosten setzen sich zusammen aus den Ausgaben für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung. Die Quote der Überbelastung durch Wohnkosten belief sich im selben Jahr auf ca. 15,6 Prozent. Die Quote der Überbelastung durch Wohnkosten entspricht dem in privaten Haushalten lebenden prozentualen Anteil der Bevölkerung, bei dem die Wohnkosten insgesamt (abzüglich Wohnungsbeihilfen) sich auf mehr als 40 Prozent des verfügbaren Nettoeinkommens (abzüglich Wohnungsbeihilfen) belaufen. In dichtbesiedelten Gebieten Deutschlands waren sogar etwa 19,1 Prozent der privaten Haushalte überbelastet durch Wohnkosten.

Um Kosten zu sparen ziehen viele erwachsene Deutsche in Wohngemeinschaften. Laut der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA, leben derzeit rund 4,46 Millionen Bundesbürger in einer WG. Etwa 1,51 Millionen dieser WG-Bewohner sind zwischen 20 und 29 Jahren alt. Dies entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung in dieser Altersgruppe von ca. 15,8 Prozent. Gerade Studenten bevorzugen diese Art des Zusammenlebens, zeigt sich doch, dass in den letzten Jahren in typischen Studentenstädten – wie fast überall in den deutschen Ballungsräumen- die Mietpreise stetig angestiegen sind. Die höchsten Mietpreise des Landes werden derzeit in der bayerischen Landeshauptstadt München verlangt.




Foto: photodune.net / erikreis

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Fakten zum Thema: Wohnen in Deutschland
WohnraumWerteStatistik
Anzahl der Wohngebäude in Deutschland18.732 Tsd. Details →
Anzahl der Wohngebäude in Nordrhein-Westfalen3.837 Tsd. Details →
Größe der Wohnfläche in Wohngebäuden in Deutschland3.670,9 Mio. m² Details →
Anzahl der Wohnungen in Deutschland41.446 Tsd. Details →
Anzahl der Wohnungen in Deutschland in Nordrhein-Westfalen8.89 Mio. Details →
Leerstandsquote auf dem deutschen Wohnungsmarkt3% Details →
MietenWerteStatistik
Wohnungsmietindex für Deutschland (2010 = Index 100)108 Details →
Mietindex für Altbauwohnungen in Deutschland (2010 = Index 100)108,4 Details →
Mietindex für Neubauwohnungen in Deutschland (2010 = Index 100)107,8 Details →
München hat das höchste Mietenniveau (BRD = Index 100)171 Details →
Angebotsmieten für Wohnungen in München14,67 €/m² Details →
Angebotsmieten für Wohnungen in Hamburg11,50 €/m² Details →
Angebotsmieten für Wohnungen in Berlin8,77 €/m² Details →
KaufpreiseWerteStatistik
Immobilienpreisindex für Eigentumswohnungen in Deutschland (2003 = Index 100)137,3 Details →
Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Deutschland2.057 €/m² Details →
München ist die Stadt mit den höchsten Eigentumswohnungspreisen7.230 €/m² Details →
Häuserpreisindex für Deutschland (2010 = Index 100)126,2 Details →
München ist die Stadt mit den höchsten Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäuser7.390 €/m² Details →
Kaufpreis eines Baugrundstücks für Eigenheime in München1.550 €/m² Details →


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