Die Deutschen trinken viel Kaffee. Doch welche Zubereitungsarten stehen hierzulande besonders hoch im Kurs? Der Kaffeereport 2026 von Tchibo und Statista zeigt: Der klassische Filterkaffee bleibt die meistgetrunkene Kaffeeart, verliert zuletzt jedoch leicht an Beliebtheit. 47 Prozent der Befragten trinken Filterkaffee, das sind 4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig legt Caffè Crema deutlich zu und erreicht 38 Prozent, ein Plus von 7 Prozentpunkten – der stärkste Zuwachs unter allen Varianten.
Klassische Spezialitäten wie Cappuccino (34 Prozent) und Latte Macchiato (26 Prozent) verlieren jeweils an Zustimmung. Auch Milchkaffee-Varianten und Espresso geben nach, während Instantkaffee mit 17 Prozent stabil bleibt. Die Entwicklung deutet auf eine wachsende Vorliebe für unkomplizierte, aber dennoch qualitativ wahrgenommene Kaffeeformen hin. Caffè Crema könnte von modernen Vollautomaten profitieren, die diese Zubereitung besonders einfach machen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte sich das Kräfteverhältnis im Kaffeemarkt weiter zugunsten solcher Zubereitungsarten verschieben.
Filterkaffeemaschinen bleiben in Deutschland das meistgenutzte Gerät zur Zubereitung von Kaffee, liegen aber nur knapp vor Kaffeevollautomaten. Mit 43 Prozent der Befragten nutzen sie minimal mehr Menschen als Vollautomaten mit 42 Prozent. Hinter diesem Spitzenduo folgt ein deutlicher Abstand: Padmaschinen kommen auf 19 Prozent, Kapselmaschinen auf 18 Prozent. Klassische und manuelle Methoden wie Handfilter oder Espresso-Herdkocher erreichen jeweils 10 Prozent





















