In den letzten Jahrzehnten haben Fortschritte in Technik und Medizin die
und den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung auf der ganzen Welt erhöht. Aber in jedem Land gibt es Menschen, die von einer ausreichenden Gesundheitsversorgung ausgeschlossen sind. Und es existieren nach wie vor extreme Ungleichheiten in Bezug auf Gesundheit und Gesundheitsversorgung, die vor allem auf Geografie und Wohlstand basieren.
Nach UN-Angaben leiden weltweit über
an Unterernährung. Große Bevölkerungsteile in ärmeren Ländern haben nur unzureichend oder gar keinen Zugriff auf eine gesicherte
. Die Länder mit der
finden sich allesamt auf dem afrikanischen Kontinent, während die Länder mit der
vor allem in Europa und den wohlhabenden Regionen Asiens zu finden sind.

Ungleichheit als Fortschrittsblockade
Entwickelte Ländern können es sich leisten, mehr Geld in Gesundheit und Gesundheitsversorgung zu investieren und verfügen in der Regel über eine bessere Infrastruktur und Personalausstattung. So sind die USA nicht nur der weltweit
größte Pharmamarkt, sondern verzeichnen mit mehr als 12.500 US-Dollar auch pro Kopf die mit Abstand
höchsten Gesundheitsausgaben der Welt.
Die Ungleichheiten zwischen armen und reichen Regionen hinsichtlich der Lebenserwartung spiegeln sich auch im Krankheitsgeschehen und den hauptsächlichen Todesursachen.
Während in Ländern mit niedrigem Einkommen Atemwegsinfektionen und Durchfallerkrankungen zu den häufigsten Todesursachen zählen, fordern in wohlhabenden Ländern vor allem nicht-übertragbare Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Schlaganfälle oder Demenz die meisten Todesopfer. Neben altersbedingten Erkrankungen stellen auch
Risikofaktoren, die mit einer bestimmten Lebensweise einhergehen, die Gesundheitssysteme reicher Länder vor große Herausforderungen. So sind es überwiegend einkommensstarke Länder, die die höchsten Raten etwa von
Bluthochdruck,
Diabetes oder
Übergewicht ausweisen.
Demgegenüber sind Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder HIV/AIDS große Gesundheitsrisiken in einkommensschwachen Ländern. Diese Länder tragen die Hauptlast übertragbarer Krankheiten. Die meisten
Tuberkuloseneuerkrankungen finden sich etwa in der Region Afrika und Südostasien. Afrikanische Länder verzeichnen auch die höchsten
HIV/AIDS-Prävalenzraten und haben die meisten
malariabedingten Todesfälle zu beklagen.

Fortschritte ja, aber nicht genug
Gemessen an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen haben sich zwar einige gesundheitsbezogene Indikatoren wie z.B. die
vorzeitige Kindersterblichkeit zum Teil deutlich verbessert. Der Fortschritt geht jedoch nicht schnell genug, um die selbst gesteckten Ziele bis 2030 zu erreichen. In vielen Bereichen hat sich darüber hinaus die weltweite
COVID-19-Pandemie negativ ausgewirkt. Eine weitere Intensivierung der Bemühungen und zusätzliche Ressourcen werden erforderlich sein, um die Ausweitung der universellen Gesundheitsversorgung, die Ausbau von Kapazitäten in Gesundheitssystemen und den Zugang zu Arzneimitteln und Medizintechnik entsprechend voranzutreiben.
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