In Deutschland greift jeder vierte Erwachsene regelmäßig zur Zigarette. Zwar sind die Zahlen seit einigen Jahren rückläufig - der Nieraucheranteil unter Jugendlichen war mit 56 Prozent noch nie so hoch - aber immer noch liegt die Zahl der täglichen Raucher im zweistelligen Millionenbereich. Jahr für Jahr werden in der Bundesrepublik mehr als 70 Milliarden Glimmstängel abgesetzt.
Knapp die Hälfte der deutschen Raucher konsumiert täglich zwischen 11 und 20 Zigaretten und rund 60 Prozent von ihnen hat mindestens einmal versucht, sich das Rauchen abzugewöhnen. Im Rahmen des Gesundheitsmonitorings hat das Robert Koch-Institut Indikatoren isoliert, die die Wahrscheinlichkeit zu rauchen beeinflussen: So rauchen Männer signifikant häufiger als Frauen, junge Erwachsene deutlich häufiger als ältere, Menschen aus höheren Bildungsgruppen seltener als Menschen aus bildungsfernen Gruppen. Im Vergleich der Bundesländer wird in Bayern und dem Saarland am wenigsten gequalmt, in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen hingegen am meisten.

















































