Wein

Wein ist ein alkoholisches Getränk, das durch Vergären des Saftes von Weintrauben erzeugt wird. Als Genussmittel findet Wein bereits seit dem Altertum Verwendung, insbesondere in der griechisch-römischen Kultur erfreute er sich größter Bedeutung und verbreitete sich so im gesamten Mittelmeerraum und in Europa. Nach Art der Herstellung und daraus resultierender Färbung wird zwischen Weiß-, Rot- und Roséwein unterschieden. Verwandt ist zudem der Schaumwein oder Sekt, der unter Zusatz von Kohlensäure zweifach gegärt wird.


Ein Großteil des Weins wird aus dem Ausland importiert

Nach Berechnungen des Deutschen Weininstituts liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 20 Litern. Im langjährigen Vergleich ist dieser Wert relativ konstant. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Getränk dabei im Südwesten der Bundesrepublik sowie in Nordrhein-Westfalen. Deutschland erzeugt pro Jahr je nach Erntemenge zwischen acht und zehn Millionen Hektoliter Wein, in den Jahren 2017 und 2019 ist die Ernte jedoch geringer ausgefallen. Ein Großteil des Weins wird aus dem Ausland importiert, die Produkte kommen dabei vor allem aus Italien, Spanien und Frankreich kommen. Diese drei Länder stellen zugleich die wichtigsten Erzeuger von Wein weltweit dar.

In Deutschland werden vor allem Weißweinsorten angebaut

In Deutschland beläuft sich die gesamte Rebfläche auf mehr als 100.000 Hektar, was ungefähr 0,6 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der Bundesrepublik ausmacht. Angebaut werden vor allem Weißweinsorten, die Bedeutung von Rotwein für den deutschen Weinbau nahm seit dem Jahr 1980 jedoch zu. Die wichtigsten roten Rebsorten stellen Spätburgunder, Dornfelder und Blauer Portugieser dar, bei Weißwein dominieren Weißer Riesling und Müller-Thurgau. Regionale Schwerpunkte der Weinproduktion liegen im Westen und Südwesten. Rund 85 Prozent der gesamten Anbaufläche entfallen auf die fünf wichtigsten Weinbaugebiete Rheinhessen, Pfalz, Baden, Württemberg und Mosel. Begünstigt durch den Klimawandel wird Wein allerdings jetzt auch im hohen Norden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in geringer Menge erzeugt.

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Weinanbau in Deutschland

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Wein

Wein ist ein alkoholisches Getränk, das durch Vergären des Saftes von Weintrauben erzeugt wird. Als Genussmittel findet Wein bereits seit dem Altertum Verwendung, insbesondere in der griechisch-römischen Kultur erfreute er sich größter Bedeutung und verbreitete sich so im gesamten Mittelmeerraum und in Europa. Nach Art der Herstellung und daraus resultierender Färbung wird zwischen Weiß-, Rot- und Roséwein unterschieden. Verwandt ist zudem der Schaumwein oder Sekt, der unter Zusatz von Kohlensäure zweifach gegärt wird.


Ein Großteil des Weins wird aus dem Ausland importiert

Nach Berechnungen des Deutschen Weininstituts liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 20 Litern. Im langjährigen Vergleich ist dieser Wert relativ konstant. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Getränk dabei im Südwesten der Bundesrepublik sowie in Nordrhein-Westfalen. Deutschland erzeugt pro Jahr je nach Erntemenge zwischen acht und zehn Millionen Hektoliter Wein, in den Jahren 2017 und 2019 ist die Ernte jedoch geringer ausgefallen. Ein Großteil des Weins wird aus dem Ausland importiert, die Produkte kommen dabei vor allem aus Italien, Spanien und Frankreich kommen. Diese drei Länder stellen zugleich die wichtigsten Erzeuger von Wein weltweit dar.

In Deutschland werden vor allem Weißweinsorten angebaut

In Deutschland beläuft sich die gesamte Rebfläche auf mehr als 100.000 Hektar, was ungefähr 0,6 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der Bundesrepublik ausmacht. Angebaut werden vor allem Weißweinsorten, die Bedeutung von Rotwein für den deutschen Weinbau nahm seit dem Jahr 1980 jedoch zu. Die wichtigsten roten Rebsorten stellen Spätburgunder, Dornfelder und Blauer Portugieser dar, bei Weißwein dominieren Weißer Riesling und Müller-Thurgau. Regionale Schwerpunkte der Weinproduktion liegen im Westen und Südwesten. Rund 85 Prozent der gesamten Anbaufläche entfallen auf die fünf wichtigsten Weinbaugebiete Rheinhessen, Pfalz, Baden, Württemberg und Mosel. Begünstigt durch den Klimawandel wird Wein allerdings jetzt auch im hohen Norden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in geringer Menge erzeugt.

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