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Statistiken zu Brasilien

Brasilien ist mit einer Landesfläche von rund 8,52 Millionen Quadratkilometern das fünftgrößte Land der Welt. Die Bevölkerung von Brasilien beträgt 2020 geschätzt circa 211 Millionen Menschen. Wenngleich die Fertilitätsrate sich stetig verringert, bleibt sie mit durchschnittlich 1,72 Kindern pro Frau (2019) im Vergleich zur Durchschnittsrate in der EU (1,53 Kinder pro Frau in 2019) weiterhin relativ hoch. Die größten Städte in Brasilien im Jahr 2019 sind São Paulo mit rund 12 Millionen Einwohnern, Rio de Janeiro mit rund 6,7 Millionen Einwohnern und Brasilia mit rund 2,9 Millionen Einwohnern.

Brasilien zählt zur Gruppe der wichtigsten aufstrebenden Schwellenländer, den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Brasilien betrug 2020 rund 1,43 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2011 konnte mit circa 2,61 Billionen US-Dollar das höchste Ergebnis der letzten Jahre erzielt werden; für 2021 werden rund 1,49 Billionen US-Dollar prognostiziert. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ergibt sich für 2020 ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von geschätzten 6.783 US-Dollar. Brasilien befand sich in den letzten Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise: Das Wirtschaftswachstum in Brasilien war 2020 negativ und lag bei rund 4,06 Prozent. 2015 und 2016 rutschte Brasilien mit einer negativen Wachstumsrate von rund 3,55 bzw. 3,31 Prozent in die Rezession. Die Arbeitslosenquote in Brasilien stieg in den letzten Jahren rasant und betrug 2020 rund 13,24 Prozent. Aktuell (Stand: März 2021) ist die monatliche Arbeitslosenquote in Brasilien gestiegen und beläuft sich auf 14,7 Prozent. Dies ist mit Abstand die höchste Quote unter den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern. Die Inflationsrate betrug 2020 rund 3,21 Prozent; für 2021 wird mit einer Teuerungsrate von circa 4,64 Prozent gerechnet.

Im Jahr 2020 exportierte Brasilien Waren im Wert von rund 209,88 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 166,28 Milliarden US-Dollar. Die wichtigsten Handelspartner für Brasilien sowohl im Export als auch im Import sind China, die USA und Argentinien. Brasilien verzeichnete in den vergangenen 10 Jahren zumeist solide Handelsbilanzüberschüsse. Nachdem die Handelsbilanz 2013 und 2014 negativ war, ist die Handelsbilanz von Brasilien seitdem positiv und liegt 2020 mit rund 43,6 Milliarden US-Dollar deutlich im Plus.

Die Staatsverschuldung von Brasilien betrug 2020 rund 98,94 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für 2021 wird - gemessen an den wirtschaftlichen Problemen, mit denen Brasilien in den letzten Jahren zu kämpfen hatte - nur eine vergleichsweise moderate Senkung auf rund 98,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Das Staatsdefizit betrug im Jahr 2018 rund 1,7 Prozent des BIP, während 2013 noch ein Staatsüberschuss von rund 1,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorgewiesen werden konnte.2019 wird in dieser Hinsicht keine Verbesserung eintreten, es wird ein Staatsdefizit von rund 1,9 Prozent prognostiziert. Brasilien gilt als Regionalmacht in Südamerika. Diese Position spiegelt sich auch in den Militärausgaben von Brasilien wider. Brasilien verringerte seine Militärausgaben von 2019 auf 2020 um rund 3,1 Prozent. 2019 betrug der Anteil der Militärausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Brasilien rund 1,48 Prozent.

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Statistiken zu Brasilien

Brasilien ist mit einer Landesfläche von rund 8,52 Millionen Quadratkilometern das fünftgrößte Land der Welt. Die Bevölkerung von Brasilien beträgt 2020 geschätzt circa 211 Millionen Menschen. Wenngleich die Fertilitätsrate sich stetig verringert, bleibt sie mit durchschnittlich 1,72 Kindern pro Frau (2019) im Vergleich zur Durchschnittsrate in der EU (1,53 Kinder pro Frau in 2019) weiterhin relativ hoch. Die größten Städte in Brasilien im Jahr 2019 sind São Paulo mit rund 12 Millionen Einwohnern, Rio de Janeiro mit rund 6,7 Millionen Einwohnern und Brasilia mit rund 2,9 Millionen Einwohnern.

Brasilien zählt zur Gruppe der wichtigsten aufstrebenden Schwellenländer, den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Brasilien betrug 2020 rund 1,43 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2011 konnte mit circa 2,61 Billionen US-Dollar das höchste Ergebnis der letzten Jahre erzielt werden; für 2021 werden rund 1,49 Billionen US-Dollar prognostiziert. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ergibt sich für 2020 ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von geschätzten 6.783 US-Dollar. Brasilien befand sich in den letzten Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise: Das Wirtschaftswachstum in Brasilien war 2020 negativ und lag bei rund 4,06 Prozent. 2015 und 2016 rutschte Brasilien mit einer negativen Wachstumsrate von rund 3,55 bzw. 3,31 Prozent in die Rezession. Die Arbeitslosenquote in Brasilien stieg in den letzten Jahren rasant und betrug 2020 rund 13,24 Prozent. Aktuell (Stand: März 2021) ist die monatliche Arbeitslosenquote in Brasilien gestiegen und beläuft sich auf 14,7 Prozent. Dies ist mit Abstand die höchste Quote unter den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern. Die Inflationsrate betrug 2020 rund 3,21 Prozent; für 2021 wird mit einer Teuerungsrate von circa 4,64 Prozent gerechnet.

Im Jahr 2020 exportierte Brasilien Waren im Wert von rund 209,88 Milliarden US-Dollar und importierte Güter für circa 166,28 Milliarden US-Dollar. Die wichtigsten Handelspartner für Brasilien sowohl im Export als auch im Import sind China, die USA und Argentinien. Brasilien verzeichnete in den vergangenen 10 Jahren zumeist solide Handelsbilanzüberschüsse. Nachdem die Handelsbilanz 2013 und 2014 negativ war, ist die Handelsbilanz von Brasilien seitdem positiv und liegt 2020 mit rund 43,6 Milliarden US-Dollar deutlich im Plus.

Die Staatsverschuldung von Brasilien betrug 2020 rund 98,94 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für 2021 wird - gemessen an den wirtschaftlichen Problemen, mit denen Brasilien in den letzten Jahren zu kämpfen hatte - nur eine vergleichsweise moderate Senkung auf rund 98,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Das Staatsdefizit betrug im Jahr 2018 rund 1,7 Prozent des BIP, während 2013 noch ein Staatsüberschuss von rund 1,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorgewiesen werden konnte.2019 wird in dieser Hinsicht keine Verbesserung eintreten, es wird ein Staatsdefizit von rund 1,9 Prozent prognostiziert. Brasilien gilt als Regionalmacht in Südamerika. Diese Position spiegelt sich auch in den Militärausgaben von Brasilien wider. Brasilien verringerte seine Militärausgaben von 2019 auf 2020 um rund 3,1 Prozent. 2019 betrug der Anteil der Militärausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Brasilien rund 1,48 Prozent.

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