Gesamtbevölkerung in Brasilien bis 2018

Brasilien: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

Gesamtbevölkerung in Brasilien bis 2018Brasilien wächst weiter und erreicht im Jahr 2018 eine Gesamtbevölkerung von geschätzt rund 208,3 Millionen Einwohnern – Platz 5 weltweit. Bevölkerungsprognosen der Population Division der UN sehen Brasilien auch im Jahr 2050 noch in den Top Ten der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, danach nicht mehr. Warum?
Demographischer Übergang

Brasiliens Migrationssaldo ist negativ – es wandern kontinuierlich mehr Menschen aus als im gleichen Zeitraum einwandern. Auch die Fertilitätsrate Brasiliens liegt unter dem Bestandhaltungsniveau, dennoch ist die Bevölkerungsentwicklung positiv. Die Erklärung für diesen scheinbaren Widerspruch liegt in der Altersstruktur der brasilianischen Gesellschaft begründet. Die Geburtenrate Brasiliens war noch bis in die 1990er Jahre hoch genug, um ein Bevölkerungswachstum zu generieren. Brasiliens Gesellschaft ist daher relativ jung und es gibt noch genügend Frauen im gebärfähigen Alter. Mittelfristig wird sich das Bevölkerungswachstum weiter abschwächen und ohne Zuwanderung in einen Bevölkerungsrückgang übergleiten.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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Brasilien: Gesamtbevölkerung von 2008 bis 2018 (in Millionen Einwohner)

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Einwohner in Millionen
2018*208,33
2017*206,81
2016205,16
2015203,48
2014201,72
2013200
2012198,32
2011196,6
2010194,89
2009192,98
2008191,01
Einwohner in Millionen
2018*208,33
2017*206,81
2016205,16
2015203,48
2014201,72
2013200
2012198,32
2011196,6
2010194,89
2009192,98
2008191,01
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Brasilien wächst weiter und erreicht im Jahr 2018 eine Gesamtbevölkerung von geschätzt rund 208,3 Millionen Einwohnern – Platz 5 weltweit. Bevölkerungsprognosen der Population Division der UN sehen Brasilien auch im Jahr 2050 noch in den Top Ten der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, danach nicht mehr. Warum?
Demographischer Übergang

Brasiliens Migrationssaldo ist negativ – es wandern kontinuierlich mehr Menschen aus als im gleichen Zeitraum einwandern. Auch die Fertilitätsrate Brasiliens liegt unter dem Bestandhaltungsniveau, dennoch ist die Bevölkerungsentwicklung positiv. Die Erklärung für diesen scheinbaren Widerspruch liegt in der Altersstruktur der brasilianischen Gesellschaft begründet. Die Geburtenrate Brasiliens war noch bis in die 1990er Jahre hoch genug, um ein Bevölkerungswachstum zu generieren. Brasiliens Gesellschaft ist daher relativ jung und es gibt noch genügend Frauen im gebärfähigen Alter. Mittelfristig wird sich das Bevölkerungswachstum weiter abschwächen und ohne Zuwanderung in einen Bevölkerungsrückgang übergleiten.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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