Brasilien: Gesamtbevölkerung von 1980 bis 2018 und Prognosen bis 2024
(in Millionen Einwohner)
Gesamtbevölkerung in Brasilien bis 2024
Brasilien wächst weiter und erreicht im Jahr 2018 eine Gesamtbevölkerung von geschätzt rund 208,5 Millionen Einwohnern – Platz 5 weltweit. Bevölkerungsprognosen der Population Division der UN sehen Brasilien auch im Jahr 2050 noch in den Top Ten der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, danach nicht mehr. Warum?

Demographischer Übergang

Brasiliens Migrationssaldo ist negativ – es wandern kontinuierlich mehr Menschen aus als im gleichen Zeitraum einwandern. Auch die Fertilitätsrate Brasiliens liegt unter dem Bestandhaltungsniveau, dennoch ist die Bevölkerungsentwicklung positiv. Die Erklärung für diesen scheinbaren Widerspruch liegt in der Altersstruktur der brasilianischen Gesellschaft begründet. Die Geburtenrate Brasiliens war noch bis in die 1990er Jahre hoch genug, um ein Bevölkerungswachstum zu generieren. Brasiliens Gesellschaft ist daher relativ jung und es gibt noch genügend Frauen im gebärfähigen Alter. Mittelfristig wird sich das Bevölkerungswachstum weiter abschwächen und ohne Zuwanderung in einen Bevölkerungsrückgang übergleiten.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandserhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
Brasilien: Gesamtbevölkerung von 1980 bis 2018 und Prognosen bis 2024
(in Millionen Einwohner)
Einwohner in Millionen
2024*216,48
2023* 215,28
2022* 214,04
2021* 212,74
2020* 211,38
2019* 209,96
2018 *208,5
2017*206,81
2016205,16
2015 203,48
2014 201,72
2013 200
2012 198,32
2011 196,6
2010 194,89
2009 192,98
2008 191,01
2007 189,04
2006 187,06
2005 184,99
2004 182,87
2003 180,71
2002 178,5
2001 176,21
2000 173,77
1999 171,26
1998 168,69
1997 166,1
1996 163,54
1995 158,88
1994 156,43
1993 153,99
1992 151,55
1991 149,09
1990 146,59
1989 142,31
1988 139,82
1987 137,27
1986 134,65
1985 131,98
1984 129,27
1983 126,57
1982 123,89
1981 121,21
1980 118,56
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Quelle

IMF

Veröffentlichungsdatum

Oktober 2019

Region

Brasilien

Erhebungszeitraum

1980 bis 2024

Hinweise und Anmerkungen

* Schätzung/Prognose.

Werte wurden zum besseren Verständnis der Statistik gerundet.

Gesamtbevölkerung in Brasilien bis 2024
Brasilien wächst weiter und erreicht im Jahr 2018 eine Gesamtbevölkerung von geschätzt rund 208,5 Millionen Einwohnern – Platz 5 weltweit. Bevölkerungsprognosen der Population Division der UN sehen Brasilien auch im Jahr 2050 noch in den Top Ten der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, danach nicht mehr. Warum?

Demographischer Übergang

Brasiliens Migrationssaldo ist negativ – es wandern kontinuierlich mehr Menschen aus als im gleichen Zeitraum einwandern. Auch die Fertilitätsrate Brasiliens liegt unter dem Bestandhaltungsniveau, dennoch ist die Bevölkerungsentwicklung positiv. Die Erklärung für diesen scheinbaren Widerspruch liegt in der Altersstruktur der brasilianischen Gesellschaft begründet. Die Geburtenrate Brasiliens war noch bis in die 1990er Jahre hoch genug, um ein Bevölkerungswachstum zu generieren. Brasiliens Gesellschaft ist daher relativ jung und es gibt noch genügend Frauen im gebärfähigen Alter. Mittelfristig wird sich das Bevölkerungswachstum weiter abschwächen und ohne Zuwanderung in einen Bevölkerungsrückgang übergleiten.

Natürliche Bevölkerungsentwicklung oder Migration?

Grundsätzlich kann bei der Bevölkerungsentwicklung zwischen dem natürlichen Bevölkerungswachstum und der Zuwachsrate (allgemeines Bevölkerungswachstum) unterschieden werden:
  • natürliches Bevölkerungswachstum
  • Das natürliche Bevölkerungswachstum ergibt sich aus der Verrechnung von Geburten und Todesfällen.
  • Zuwachsrate
  • Bei der Zuwachsrate wird das natürliche Bevölkerungswachstum mit dem Migrationssaldo, also dem Saldo aus Immigration (Einwanderung) und Emigration (Auswanderung) verrechnet.
  • Zusammenhang
  • Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandserhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.
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