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Statistiken zum Thema BRIC-Staaten

Der Begriff BRIC-Staaten bezeichnet die größten Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China. Er wurde Ende 2001 von Jim O'Neill, dem Chefvolkswirt von Goldman Sachs, eingeführt und findet seitdem vielfach Verwendung. Die BRIC-Staaten treffen sich zu jährlichen Konsultationen, an denen seit 2011 auch Südafrika teilnimmt. Die Gruppe selbst nennt sich seitdem BRICS; die Bezeichnung BRIC ist allerdings weiterhin geläufiger und der Unterschied der wirtschaftlichen Bedeutung Südafrikas zu den anderen Staaten noch groß. Manche Analysten ergänzen auch weitere Länder und verändern die Abkürzung entsprechend: BRICK (plus Südkorea oder Kasachstan), BRIICS (plus Indonesien und Südafrika) oder BRICSAM (plus Südafrika, ASEAN und Mexiko).

Die Bevölkerung in den BRIC-Staaten betrug 2020 rund 3,14 Milliarden Menschen; das sind rund 40 Prozent der Weltbevölkerung. Die vier Länder erwirtschaften 2020 zusammen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von geschätzt rund 20,4 Billionen US-Dollar. Damit befindet sich das BIP der BRIC-Staaten auf dem gleich Niveau wie das BIP der USA, das sich auf rund 20,9 Billionen US-Dollar beläuft. Die Wachstumsraten der Schwellenländer sind in der Regel deutlich höher als die der Industrieländer. Gegenwärtig sind von den BRIC-Staaten jedoch nur China und Indien weiterhin auf starkem Wachstumskurs, auch wenn Indien 2020 hier ein Minus verzeichnete. Zwar schwächelt Russlands Wirtschaft und Brasilien erholt sich von einer schweren Wirtschaftskrise, doch auch diesen beiden Ländern werden steigende Wachstumsraten prognostiziert. Der Anteil der BRIC-Staaten am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt nahm von 25,7 Prozent im Jahr 2009 dennoch auf rund 30,5 Prozent 2019 zu, wobei das Wachstum vor allem auf China und Indien entfiel. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf wird in den Industrieländern auch mittelfristig noch deutlich höher liegen als in den BRIC-Staaten.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "BRIC-Staaten" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Brasilien

Russland

Indien

China

Interessante Statistiken

In den folgenden 6 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 97 Statistiken aus dem Thema "BRIC-Staaten".

BRIC-Staaten

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Statistiken zum Thema BRIC-Staaten

Der Begriff BRIC-Staaten bezeichnet die größten Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China. Er wurde Ende 2001 von Jim O'Neill, dem Chefvolkswirt von Goldman Sachs, eingeführt und findet seitdem vielfach Verwendung. Die BRIC-Staaten treffen sich zu jährlichen Konsultationen, an denen seit 2011 auch Südafrika teilnimmt. Die Gruppe selbst nennt sich seitdem BRICS; die Bezeichnung BRIC ist allerdings weiterhin geläufiger und der Unterschied der wirtschaftlichen Bedeutung Südafrikas zu den anderen Staaten noch groß. Manche Analysten ergänzen auch weitere Länder und verändern die Abkürzung entsprechend: BRICK (plus Südkorea oder Kasachstan), BRIICS (plus Indonesien und Südafrika) oder BRICSAM (plus Südafrika, ASEAN und Mexiko).

Die Bevölkerung in den BRIC-Staaten betrug 2020 rund 3,14 Milliarden Menschen; das sind rund 40 Prozent der Weltbevölkerung. Die vier Länder erwirtschaften 2020 zusammen ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von geschätzt rund 20,4 Billionen US-Dollar. Damit befindet sich das BIP der BRIC-Staaten auf dem gleich Niveau wie das BIP der USA, das sich auf rund 20,9 Billionen US-Dollar beläuft. Die Wachstumsraten der Schwellenländer sind in der Regel deutlich höher als die der Industrieländer. Gegenwärtig sind von den BRIC-Staaten jedoch nur China und Indien weiterhin auf starkem Wachstumskurs, auch wenn Indien 2020 hier ein Minus verzeichnete. Zwar schwächelt Russlands Wirtschaft und Brasilien erholt sich von einer schweren Wirtschaftskrise, doch auch diesen beiden Ländern werden steigende Wachstumsraten prognostiziert. Der Anteil der BRIC-Staaten am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt nahm von 25,7 Prozent im Jahr 2009 dennoch auf rund 30,5 Prozent 2019 zu, wobei das Wachstum vor allem auf China und Indien entfiel. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf wird in den Industrieländern auch mittelfristig noch deutlich höher liegen als in den BRIC-Staaten.

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