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Statistiken zu Mexiko

Die Bevölkerung von Mexiko betrug 2020 circa 127,79 Millionen Einwohner. Die größten Städte in Mexiko sind Mexico City, Guadalajara und Monterrey.

Mexiko zählt sowohl zur Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) als auch zu den sogenannten "Next Eleven", den bedeutendsten Schwellenländern nach den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China).
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Mexiko lag 2020 bei rund 1,08 Billionen US-Dollar; damit belegt das Land Rang 15 der größten Volkswirtschaften. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ergibt sich ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von circa 8.421 US-Dollar je Einwohner (2020). Das Wirtschaftswachstum in Mexiko hat, angetrieben von der Corona-Pandemie, eine starke Rezession erlebt: 2020 sank das BIP um circa 8,2 Prozent. Für das Jahr 2021 wird jedoch wieder ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent prognostiziert. Die Arbeitslosenquote lag 2020 bei rund 4,4 Prozent; für 2021 wird ein Rückgang auf rund 3,6 Prozent erwartet. Die Inflationsrate in Mexiko betrug 2020 rund 3,4 Prozent; 2021 werden die Preise voraussichtlich um circa 3,6 Prozent steigen.

Im Jahr 2020 exportierte Mexiko Güter im Wert von rund 417,7 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig importierte Mexiko Güter für rund 393,3 Milliarden US-Dollar. Damit steht Mexiko unter den größten Exportländern auf Platz 11 und bei den wichtigsten Importnationen auf auf Platz 13.
Das Land verzeichnet seit Jahren ein Defizit in der Handelsbilanz. 2020 wurde in Mexiko jedoch erstmalig ein Handelsüberschuss von rund 24 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Der mit Abstand bedeutendste Handelspartner für Mexiko sowohl im Export als auch im Import sind die USA. Rund 76 Prozent der gesamten Exporte Mexikos entfielen 2018 auf die USA, aus denen Mexiko im gleichen Zeitraum auch rund 47 Prozent aller Importgüter bezogen hat. Mexiko hat sich über einen langen Zeitraum zur "Werkbank" der USA entwickelt. Inwieweit der Handelskrieg der USA, von dem Mexiko direkt betroffen ist, Auswirkungen auf das bilaterale Handelsvolumen haben wird, bleibt abzuwarten. Zusammen mit den Vereinigten Staaten und Kanada bildet Mexiko auf Grundlage des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) eine nordamerikanische Freihandelszone, dessen Nachfolgeabkommen (United States-Mexico-Canada Agreement - USMCA) seit dem 01. Juli 2020 in Kraft ist.

Die Staatsverschuldung von Mexiko ist mit rund 60,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (2020) vergleichsweise moderat. Das Staatsdefizit lag 2020 bei rund 4,6 Prozent des BIP.

Ein großes Problem in Mexiko sind weiterhin der Drogenhandel und die damit verbundenen Gewalttaten der organisierten Kriminalität. Im Jahr 2019 wurden im Land über 15.000 Morde im Bereich der organisierten Kriminalität gezählt. Die meisten Mordopfer im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität gab es 2015 im nordmexikanischen Bundesstaat Guerrero, wo rund 1.464 Tote infolge solcher Verbrechen registriert wurden. Die Gewalt richtet sich auch gegen die Medien: Allein 2020 wurden in Mexiko acht Journalisten getötet, und auch die Anzahl ungeklärter Morde an Journalisten ist in Mexiko hoch. Die Regierung geht zwar gegen die Drogenkartelle vor: 2015 wurden rund 26.000 Hektar Anbaufläche von Opium vernichtet, aber die Macht der Drogenkartelle beeinflusst längst den Alltag in Mexiko und lähmt die soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklung.
Auch die Bilanz nach dem 20-jährigen Bestehen der Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (1994-2014) fällt gemischt aus. Einerseits hat sich der Handel zwischen den Vertragspartnern seit Bestehen der Partnerschaft mehr als verdreifacht. Andererseits hat sich die ökonomische Abhängigkeit Mexikos von den USA in dieser Zeit erhöht und gefestigt und nicht wie erwartet verringert. Die allgemein formulierten Erwartungen, dass sich im Zuge des Wegfallens der Zollbeschränkungen in der Freihandelszone, die mexikanische Wirtschaft diversifiziert, höhere Wachstumsraten erzielt und eine Mittelschicht bildet, haben sich nicht erfüllt.

Im Februar 2016 unterzeichnete Mexiko den Beitritt zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP - Trans-Pacific Partnership), einer geplanten, aber noch nicht von den Unterzeichnern ratifizierten, Freihandelszone von Pazifikanrainerstaaten. Nachdem der amtierende US-Präsident Donald Trump im Januar 2017 den Ausstieg der USA vom Abkommen einleitete, gaben die übrigen 11 Mitglieder die Schaffung eines neuen Abkommen ohne die USA bekannt. Dieses neue Abkommen, CPTPP (Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership) wurde im März 2018 von den Vertragspartnern unterzeichnet.

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Die Bevölkerung von Mexiko betrug 2020 circa 127,79 Millionen Einwohner. Die größten Städte in Mexiko sind Mexico City, Guadalajara und Monterrey.

Mexiko zählt sowohl zur Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) als auch zu den sogenannten "Next Eleven", den bedeutendsten Schwellenländern nach den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China).
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Mexiko lag 2020 bei rund 1,08 Billionen US-Dollar; damit belegt das Land Rang 15 der größten Volkswirtschaften. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ergibt sich ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von circa 8.421 US-Dollar je Einwohner (2020). Das Wirtschaftswachstum in Mexiko hat, angetrieben von der Corona-Pandemie, eine starke Rezession erlebt: 2020 sank das BIP um circa 8,2 Prozent. Für das Jahr 2021 wird jedoch wieder ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent prognostiziert. Die Arbeitslosenquote lag 2020 bei rund 4,4 Prozent; für 2021 wird ein Rückgang auf rund 3,6 Prozent erwartet. Die Inflationsrate in Mexiko betrug 2020 rund 3,4 Prozent; 2021 werden die Preise voraussichtlich um circa 3,6 Prozent steigen.

Im Jahr 2020 exportierte Mexiko Güter im Wert von rund 417,7 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig importierte Mexiko Güter für rund 393,3 Milliarden US-Dollar. Damit steht Mexiko unter den größten Exportländern auf Platz 11 und bei den wichtigsten Importnationen auf auf Platz 13.
Das Land verzeichnet seit Jahren ein Defizit in der Handelsbilanz. 2020 wurde in Mexiko jedoch erstmalig ein Handelsüberschuss von rund 24 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Der mit Abstand bedeutendste Handelspartner für Mexiko sowohl im Export als auch im Import sind die USA. Rund 76 Prozent der gesamten Exporte Mexikos entfielen 2018 auf die USA, aus denen Mexiko im gleichen Zeitraum auch rund 47 Prozent aller Importgüter bezogen hat. Mexiko hat sich über einen langen Zeitraum zur "Werkbank" der USA entwickelt. Inwieweit der Handelskrieg der USA, von dem Mexiko direkt betroffen ist, Auswirkungen auf das bilaterale Handelsvolumen haben wird, bleibt abzuwarten. Zusammen mit den Vereinigten Staaten und Kanada bildet Mexiko auf Grundlage des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) eine nordamerikanische Freihandelszone, dessen Nachfolgeabkommen (United States-Mexico-Canada Agreement - USMCA) seit dem 01. Juli 2020 in Kraft ist.

Die Staatsverschuldung von Mexiko ist mit rund 60,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (2020) vergleichsweise moderat. Das Staatsdefizit lag 2020 bei rund 4,6 Prozent des BIP.

Ein großes Problem in Mexiko sind weiterhin der Drogenhandel und die damit verbundenen Gewalttaten der organisierten Kriminalität. Im Jahr 2019 wurden im Land über 15.000 Morde im Bereich der organisierten Kriminalität gezählt. Die meisten Mordopfer im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität gab es 2015 im nordmexikanischen Bundesstaat Guerrero, wo rund 1.464 Tote infolge solcher Verbrechen registriert wurden. Die Gewalt richtet sich auch gegen die Medien: Allein 2020 wurden in Mexiko acht Journalisten getötet, und auch die Anzahl ungeklärter Morde an Journalisten ist in Mexiko hoch. Die Regierung geht zwar gegen die Drogenkartelle vor: 2015 wurden rund 26.000 Hektar Anbaufläche von Opium vernichtet, aber die Macht der Drogenkartelle beeinflusst längst den Alltag in Mexiko und lähmt die soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklung.
Auch die Bilanz nach dem 20-jährigen Bestehen der Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (1994-2014) fällt gemischt aus. Einerseits hat sich der Handel zwischen den Vertragspartnern seit Bestehen der Partnerschaft mehr als verdreifacht. Andererseits hat sich die ökonomische Abhängigkeit Mexikos von den USA in dieser Zeit erhöht und gefestigt und nicht wie erwartet verringert. Die allgemein formulierten Erwartungen, dass sich im Zuge des Wegfallens der Zollbeschränkungen in der Freihandelszone, die mexikanische Wirtschaft diversifiziert, höhere Wachstumsraten erzielt und eine Mittelschicht bildet, haben sich nicht erfüllt.

Im Februar 2016 unterzeichnete Mexiko den Beitritt zur Transpazifischen Partnerschaft (TPP - Trans-Pacific Partnership), einer geplanten, aber noch nicht von den Unterzeichnern ratifizierten, Freihandelszone von Pazifikanrainerstaaten. Nachdem der amtierende US-Präsident Donald Trump im Januar 2017 den Ausstieg der USA vom Abkommen einleitete, gaben die übrigen 11 Mitglieder die Schaffung eines neuen Abkommen ohne die USA bekannt. Dieses neue Abkommen, CPTPP (Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership) wurde im März 2018 von den Vertragspartnern unterzeichnet.

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